Der neue Hyundai Sonata

Erfolgsmodell mit mehr Platz, Komfort und Leistung

  • Obere-Mittelklasse-Limousine wächst auf 4,80 Meter Länge
  • Großzügiger Innenraum bietet üppiges Platzangebot
  • Zwei neue Motoren stehen zur Auswahl - Diesel folgt 2006

Neckarsulm. Mit der jüngsten Ausgabe des Sonata, die in der ersten Jahreshälfte 2005 in Deutschland an den Verkaufsstart geht, setzt Hyundai in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe in der oberen Mittelklasse. Vor allem die Dimensionen des meistverkauften Fahrzeugs auf dem koreanischen Heimatmarkt legten üppig zu. Die vierte und vollständig neu entwickelte Generation der komfortablen Reiselimousine - ebenso markant wie attraktiv im Design - misst in der Länge 4,80 Meter und übertrifft seinen Vorgänger damit um mehr als fünf Zentimeter. Auch in Höhe und Breite wuchs der Sonata ebenso wie etwa beim Radstand deutlich: Vorder- und Hinterräder liegen nun 2,73 Meter auseinander - mit positiven Konsequenzen für die Passagiere. Denn der Zuwachs kommt vor allem dem Raumangebot im Innenraum zu Gute: In allen Bereichen steht den Insassen nun mehr Platz zur Verfügung. Im hinteren Fußraum etwa beträgt das Plus drei Zentimeter. Und auch der Gepäckraum nahm erheblich zu: Der Sonata stellt eine Ladekapazität von 523 Litern zur Verfügung und damit genug, um das Urlaubsgepäck einer ganzen Familie aufzunehmen.

Wirksame Maßnahme: Komfortniveau nochmals gesteigert

Seine ausgewiesen guten Eigenschaften als komfortable Reise- und Langstreckenlimousine unterstreicht der Sonata des Jahrgangs 2005 darüber hinaus durch ein weiter reduziertes Geräuschniveau. Mittels vielfach eingesetzter Dämmmaterialien bleiben Fahr- oder Windgeräusche außen vor. Ein neuer Fahrschemel entkoppelt darüber hinaus die Karosserie wirksam von Motorvibrationen und Fahrbahnunebenheiten. Die neu entwickelte Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenkern vorn und aufwändig geführter Multilenkerachse hinten gewährleistet maximalen Komfort. Auch der Fahrspaß und die Fahrsicherheit kommen nicht zu kurz: Handling, Lenkpräzision und Spurstabilität wurden ebenfalls deutlich verbessert.

Mehr Kraft: Leichtmetallmotoren für Reisewagen

Das ausgiebige Know-how der Hyundai-Ingenieure beweisen zudem die völlig neuen Motoren, die für den Sonata zur Auswahl stehen. Zwei Aggregate werden angeboten, ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung kommt später hinzu. Neue Spitzenmotorisierung ist ein Sechszylinder mit 3,3 Litern Hubraum. Dieser V6, vollständig aus Leichtmetall gefertigt, leistet rund 169 kW (230 PS) und bietet ein maximales Drehmoment von 304 Newtonmetern, das bereits bei 3.500 Motorumdrehungen anliegt. Das ebenso laufruhige wie souveräne Triebwerk wird in Verbindung mit einer Fünfstufen-Automatik inklusive manueller Schaltebene angeboten.

Kräftig zugelegt hat auch der Vierzylinder-Ottomotor, nun ebenfalls mit Leichtmetall-Motorblock und mit 2,4 Litern Hubraum: Das von Hyundai entwickelte Aggregat, das auch Mitsubishi und Daimler-Chrysler zur Verfügung stehen wird, leistet rund 121 kW (165 PS), stellt bei 4.250 Touren ein Maximaldrehmoment von 219 Newtonmeter bereit und kann mit einer Fünfgang-Schaltung oder einer Vierstufen-Automatik kombiniert werden. Für Sparfüchse ergänzt ab 2006 ein Selbstzünder die Auswahl: Der etwa 100 kW (136 PS) starke 2,0-Liter-CRDi stürmt mit einem Drehmoment von 304 Newtonmetern schon ab 2.000 Umdrehungen vehement voran und wird in Europa entweder mit Sechsgang-Schaltung oder Vierstufen-Automatik verfügbar sein.

Spitzenklasse im Automobilbau repräsentiert der Neuling auf der Autoshow in der französischen Hauptstadt jedoch auch, wenn es um die Auflistung der Komfortausstattung geht. Erstmals bietet ein Hyundai-Modell ein neigungs- und längsverstellbares Lenkrad. Darüber hinaus zählen unter anderem ein elektrisches Panorama-Hub-/Schiebedach, Geschwindigkeitsregelanlage, Klimaautomatik mit Luftgütesensor und eine Einparkhilfe zur Serien- oder auf Wunsch erhältlichen Extra-Ausstattung. Für ein hohes Maß an Komfort und Wohlbefinden an Bord sorgen darüber hinaus hochwertige und passgenau verarbeitete Materialien.

Höchste Anforderungen erfüllen in Ergänzung dazu zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Insassenschutzes: Neben Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags bietet der Sonata in seiner jüngsten Ausgabe für vorne und hinten Sitzende auch so genannte Vorhangsairbags, die sich bei einem Seitenaufprall oder einem Überschlag schützend vor den Fenstern öffnen. Neben aktiven Sicherheitselementen wie beispielsweise ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung werden auch ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) inklusive Traktionskontrolle sowie aktive Kopfstützen angeboten, die sich im Fall eines Heckaufpralls nach vorne bewegen und damit ein heftiges Auftreffen des Kopfes verhindern.

Markante Optik: Eleganter Viertürer mit Charakter

Bietet der Sonata so modernste Technik unter der Karosserie, zeugt auch die markante Linienführung von der Kompetenz der mit der Entwicklung beauftragten Techniker und Designer. Die schnörkellose und sachliche Grundgestaltung des Neulings wird von wenigen, aber charakteristisch aufgeprägten Linien gekennzeichnet: Eine auf der Haube umlaufende und zur Mitte hin orientierte Ausprägung betont den Kühlergrill. Auch die Klarglasscheinwerfer verjüngen sich zur Mitte hin und unterstreichen so die kraftvolle und charakterstarke Optik der Front. Die vom Kotflügel bis in die Kofferraumklappe verlaufenden Rückleuchten nehmen diese Form am Heck wieder auf. Die Seitenansicht bestimmt maßgeblich eine schwungvolle und dynamisch gebogene Dachlinie. Der neue Sonata wirkt auch wesentlich gestreckter als sein Vorgänger - Folge unter anderem des gewachsenen Radstands. Je nach Modellversion rollt der Neuling auf Rädern im Format bis 17 Zoll.

Neue Heimat: US-Modelle kommen bald aus neuem Werk

Die jüngste Ausgabe des Sonata schlägt jedoch nicht nur technisch und optisch ein neues Kapitel auf: Auch für die Hyundai Motor Company mit Sitz in Seoul ist die Neuauflage des Mittelklassemodells eine Premiere: Im Frühjahr 2005 geht in Montgomery im Bundesstaat Alabama das erste US-Werk des koreanischen Unternehmens in Betrieb. In der für rund eine Milliarde Dollar errichteten Fertigungsanlage können dann jährlich bis zu 300.000 Modelle des Sonata für die Märkte in Nordamerika von den Bändern laufen.

 
 

 

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