Hyundai auf der Mondial de l’Automobile in Paris:
Weltpremiere des Kleinwagens i20 als Highlight an der Seine
- Neues siebensitziges Luxus-SUVs iX55 rundet Allrad-Palette ab
- Grüner Auftritt: i20 blue und Santa Fe mit Hybridantrieb
- Genesis Limousine und Show Car Genesis Coupé ziehen die Blicke auf sich
Neckarsulm. Gleich sechs Highlights präsentiert die koreanische Automobilmarke Hyundai auf der Mondial de l`Automobile in Paris. So feiert der Kleinwagen i20 an der Seine seine Weltpremiere. Erstmals in Mitteleuropa wird zudem das neue Luxus-SUV iX55 gezeigt, das im Führjahr 2009 auf dem deutschen Markt startet. Im Bereich umweltfreundlicher Automobile unterstreichen zwei innovative Konzepte die Entwicklungskompetenz der Marke. So knüpft der i20 blue an die auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon erstmals vorgestellte i-blue-Reihe an, die bereits 2009 für den i10, i20 und den i30 in Serie gehen soll. Ein Santa Fe mit Hybridantrieb tritt zudem den Beweis an, dass die CO2-Emissionen auch bei einem großen SUV unter 150 g/km liegen können. Abgerundet wird der Neuheitenreigen von der in Amerika bereits eingeführten Oberklasselimousine Genesis sowie dem spektakulären Show Car Genesis Coupé, das in knalligem Orange die Blicke auf sich zieht.
Europäische Wurzeln: Der neue Hyundai i20
Eine markante Front mit verchromtem Kühlergrill und tropfenförmigen Scheinwerfern, ein deutlich größerer Radstand und ein großzügiges Raumgefühl prägen den Auftritt des neuen i20, der in Paris seine Weltpremiere feiert. Entwickelt wurde der Fünftürer im europäischen Designcenter in Rüsselsheim speziell für die Ansprüche und den Geschmack europäischer Kunden. Sein Design ist modern und zeitlos, charakteristische Sicken und Linien verleihen dem i20 Stil und Dynamik. Im Innenraum wirkt er großzügig und dank neuer Materialien edel und wertig. Drei flotte Benzinmotoren, ein neues 1,2-Liter-Aggregat mit rund 55 kW (75 PS), ein 1,4-Liter-Motor mit circa 79 kW (100 PS) und ein 1,6-Liter-Aggregat mit rund 89 kW (121 PS) sorgen für schnelles Vorankommen im Stadtverkehr und auf Langstrecken. Darüber hinaus wird der i20, der im Frühjahr 2009 in Deutschland seinen Marktstart haben wird, auch mit einem modernen 1,6-Liter Common-Rail-Dieselmotor mit rund 92 kW (126 PS), serienmäßigem Rußpartikelfilter und variabler Turbolader Schaufelgeometrie erhältlich sein. Für Oktober 2009 ist ein weiterer Dieselmotor mit 1,4 Litern Hubraum geplant. Der i20 wird unter anderem serienmäßig mit sechs Airbags, ESP und aktiven Kopfstützen angeboten.
Europäisch modifiziert: Der neue iX55
Überaus erfolgreich ist er bereits als Veracruz in den USA gestartet, jetzt kommt er mit einem neuen 3,0-Liter-Turbo-Diesel auch nach Europa: In Paris feiert das Luxus-SUV iX55 europäisch modifiziert seine Premiere. Im Unterschied zum Veracruz präsentiert sich der iX55 mit neuem Kühlergrill, modifizierten Klarglasleuchten und neuer Fahrwerks- und Lenkungsabstimmung. Der Siebensitzer ist in der Modellpalette oberhalb des Hyundai Santa Fe angesiedelt und mit 4,84 Metern 16 Zentimeter länger als dieser. Die dritte Sitzreihe kann bei Bedarf im Kofferraum versenkt werden, der dann ein Volumen von 598 Litern umfasst und bis auf 2.457 Liter erweitert werden kann.
Der neu entwickelte, sparsame 3,0-Liter V6 Turbo-Diesel mit moderner Piezo-Einspritzung entstand in Zusammenarbeit mit SeohanWarner Turbo Systems, einem koreanischen Joint Venture von BorgWarner, und ist der erste V6-Diesel der Unternehmensgeschichte. Das 3,0-Liter-Triebwerk wird circa 176 kW/240 PS bei 3.800 U/min leisten und ein mächtiges Drehmoment von 451 Newtonmetern entwickeln, das zwischen 1.700 und 3.500 Umdrehungen pro Minute konstant anliegt. Beim Verbrauch zeigt sich der iX55 im Vergleich zur Konkurrenz bescheiden: Er verbraucht im Durchschnitt 9,4 Liter und schafft den Spurt von Null auf 100 km/h in nur 10,4 Sekunden. Sein CO2-Ausstoss liegt bei 249 Gramm je Kilometer.
Sparsam und umweltschonend: Der i20 blue und der Santa Fe Hybrid
Bezahlbare Spritspartechnik zur Reduktion des Verbrauchs und der CO2-Emmissionen steht im Mittelpunkt des i-blue-Konzeptes, das Hyundai bereits auf dem Genfer Automobilsalon für seine Modelle i10 und i30 vorgestellt hat. Nun präsentiert die Marke das neueste Modell der i-blue-Reihe auf Basis des i20. Die Modifikationen des i20 blue umfassen unter anderem einen glattflächigen Unterboden, einen optimierten Kühllufteinlass, eine Tieferlegung um 15 Millimeter, Spritsparreifen und weitere aerodynamische Verbesserungen im Front- und Heckbereich. Der sparsame 1,4-Liter Common-Rail-Dieselmotor mit 66 kW (90 PS) und einem Drehmoment von 220 Newtonmetern ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt.
So ausgerüstet erzielt der i20 blue einen Verbrauch von nur 4 Litern pro 100 Kilometer und einen CO2-Ausstoss von lediglich 99 Gramm je Kilometer.
Durch und durch umweltfreundlich präsentiert sich auch die Studie des Santa Fe mit Hybridantrieb. Äußerlich ganz dem Serienmodell gleichend, zeigt sich unter der Haube des Versuchsträgers innovative Technik. Angetrieben wird der Santa Fe von einem parallelen Hybridsystem, das aus einem 2,4-Liter-Benzinmotor mit Sechsgangautomatikgetriebe und einem 30 kW (41 PS) starken Elektromotor besteht, der von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. So ausgerüstet emittiert der Santa Fe Hybrid lediglich 148 g/km und verbraucht im Durchschnitt nur 6,2 Liter pro 100 Kilometer.
Test in Europa: Die Luxus-Limousine Genesis
Als Sportlimousine mit Premium-Anspruch zeigt Hyundai in Paris zudem den Genesis. Der Viertürer ist die erste Limousine mit Heckantrieb im Hyundai-Modellprogramm. Die aus der Kombination aus Frontmotor und Hinterradantrieb resultierende ausgeglichene Gewichtsverteilung erlaubt höchste Fahrdynamik und ein optimales Handling. Angeboten wird der Genesis mit einem 3,3-Liter V6-Benziner mit rund 193 kW (262 PS) und dem größeren Schwesteraggregat mit 3,8 Litern Hubraum und rund 213 kW (290 PS). Ein neu entwickelter V8-Benziner mit 4,6 Litern Hubraum und rund 276 kW (375 PS) Leistung, der an eine Sechsgang-Automatik von Aisin mit manueller Schaltoption gekoppelt ist, verspricht souveräne Kraftentfaltung. Zur Sicherheitsausstattung der 4,98 Meter langen und 1,48 Meter hohen Limousine zählen acht Airbags und das elektronische Stabilitätsprogramm ESP. Sollte der Genesis beim europäischen Publikum gut ankommen, könnten der in den USA, Korea und China bereits erfolgreich eingeführte Hecktriebler bald auch in Europa auf den Markt kommen.
Blickfang in Paris: Das Show Car Genesis Coupé
In knalligem “Sonic Orange” und mit rassigen Kurven sorgt in Paris zudem die Studie des Genesis Coupé für Aufsehen. Der seriennahe 4,67 Meter lange und 1,39 Meter hohe 2+2-Sitzer mit Heckantrieb und rund 221 kW (300 PS) starkem 3,8-Liter V6-Benzinmotor schafft den Spurt von Null auf 100 km/h in unter sechs Sekunden. Die Linien des Coupés erinnern an ein scharf geformtes Z und wurden inspiriert von den Sportwagen der Rennserie Le Mans.
Die bullige Optik unterstreichen die kantigen Kühllufteinlässe und die großen 20-Zoll-Räder der Größe 255/35 ZR im Frontbreich und 275/35 ZR im Heckbereich. Die lamellenartige, schwarze Carbonoberfläche auf der Motorhaube und dem Dach bietet nicht nur einen eleganten Kontrast zum knalligen Orange, sondern sorgt zudem für eine deutliche Gewichtsreduktion des Sportlers.
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