Der Hyundai Sonata im Detail_1: Konzept, Markt und Hintergrund

Mittelklassemodell setzt auf neue Tugenden

  • Feinschliff im Design für mehr Eleganz und Anmutung
  • Detailarbeit am Fahrwerk sorgt für ein Plus an Dynamik
  • Drei Ausstattungslinien für individuelle Ansprüche

Elegant, komfortabel, dynamisch: Kein anderes Hyundai-Modell verkörpert diese Merkmale besser als die jüngste und in vielfacher Hinsicht verbesserte Neuausgabe der Mittelklasselimousine Sonata. Denn im Jahrgang 2008 kennzeichnen umfangreiche Modifikationen das auf dem Heimatmarkt in Korea meistverkaufte Modell, die den Charakter des Viertürers als hochwertige Reiselimousine mit ausgeprägten Langstreckenqualitäten weiter verfeinern. Viele Verbesserungen sind bereits auf den ersten Blick erkennbar, wie etwa die neugestaltete Frontpartie oder im Innenraum das komplett neu entwickelte Armaturenbrett. Die Feinarbeit im Detail erstreckte sich aber ebenso auf die unter der schnörkellosen Karosserie verborgenen technischen Qualitäten. So erhielt das Faceliftmodell der fünften Generation verbesserte Motoren mit mehr Leistung, geringerem Verbrauch und gesunkenen Kohlendioxid-Emissionen und vor allem ein komplett neu abgestimmtes Fahrwerk. Sonata-Fahren bietet weiterhin ein hohes Maß an Komfort, nun jedoch verbunden mit einem deutlich spürbaren Plus an Agilität, Stabilität und Souveränität - kurz: Beim neuen Sonata steht nicht nur das Wohlbefinden an Bord, sondern ebenso der Spaß am Steuer im Vordergrund. Zudem kann sich jeder Käufer des Hyundai-Mittelklassemodells seinen ganz individuellen Sonata aussuchen: Erstmals wird die Modellreihe in den drei Ausstattungslinien Classic, Comfort und Premium angeboten.

Modell nach Maß: Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl

Derart modernisiert, schufen die Hyundai-Ingenieure optimale Voraussetzungen, um den Markterfolg des Sonata auch künftig zu gewährleisten. Die Baureihe ist in zahlreichen Ländern rund um den Globus der Bestseller der Marke. In Korea beispielsweise, wo pro Jahr über eine Million neue Pkw in den Verkehr kommen, entfällt etwa jede zehnte Neuzulassung auf den Sonata, der 2007 rund 120.000 Käufer auf dem Heimatmarkt fand. Auch in den Vereinigten Staaten fährt das Modell bereits seit vielen Jahren auf einem anhaltenden Erfolgskurs und ist damit eine der wesentlichen Stützen für das Wachstum der Marke. Mit jährlich rund 150.000 Verkäufen in den USA zählt der Sonata, der als erstes Hyundai-Modell in einem eigenen Werk im Bundesstaat Alabama vom Band läuft, zu den erfolgreichsten Limousinen auf dem amerikanischen Markt. Die positive Folge: Seit dem Verkaufsstart von Hyundai in den Vereinigten Staaten 1989 wurden bereits über eine Million Fahrzeuge des Modells verkauft. Auch in Europa kann der Sonata auf eine kleine, aber treue Klientel vertrauen: Rund 10.000 Autofahrer auf dem Kontinent entschieden sich allein im zurückliegenden Jahr für das Modell. Ein großer Teil dieses Absatzvolumens entfällt auf den deutschen Markt: Bis zu 1.900 Neuzulassungen pro Jahr registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg für die fünfte Generation der Baureihe.

Technik, die stimmt: Kundenzufriedenheit mit Bestwert

Überzeugen konnte die als Vier- und Sechszylinder angebotene Modellreihe in den vergangenen Jahren jedoch nicht allein durch anhaltende Verkaufserfolge. Auch Qualität und Zuverlässigkeit genießen einen ausgezeichneten Ruf. In den Studien des renommierten US-Forschungsinstituts J.D. Power konnte der Sonata mit den zufriedensten Kunden in seiner Klasse bereits alle Wettbewerber hinter sich lassen.

Den Aufenthalt an Bord des Neulings können die bis zu fünf Personen in vollen Zügen genießen - zählen doch fortan nicht allein rationale Kriterien wie Verlässlichkeit und Langle-bigkeit zu den Stärken des Sonata. Mehr denn je erweist sich die Modellreihe im neuen Jahrgang als ideales Fahrzeug für Menschen, die gerne Auto fahren.

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Der Hyundai Sonata im Detail_2: Design, Karosserie und Sicherheit

Charakteristische Formensprache durch modifizierten Auftritt

  • Neue Frontpartie nimmt Anleihen beim Top-Modell Grandeur
  • Sicherheit und Crashvorsorge auf hohem Niveau
  • ABS und Bremsassistent, ESP und Traktionskontrolle serienmäßig

Schon die Erstausgabe der fünften Sonata-Generation wusste als klassische Stufenhecklimousine zu überzeugen: Klar und sachlich in der Linienführung, aber markant in den Details präsentierte sich vor drei Jahren die Neuauflage, deren 4,80 Meter lange, elegante Karosserie durch den üppig dimensionierten Radstand von 2,73 Meter besonders betont wurde. An diesen Grundzügen hat sich im Jahrgang 2008 nichts geändert. Wohl aber heben nun zahlreiche neue Elemente das stilvolle Erscheinungsbild des Viertürers weiter hervor. Die modifizierte Frontgestaltung etwa orientiert sich eindeutig am größeren Grandeur und verleiht dem Auftritt des Sonata mehr Selbstbewusstsein. Die Parallelen zum Oberklassenmodell aus dem Hause Hyundai liefern bereits erste Hinweise auf die verbesserten inneren Qualitäten der Baureihe.

Moderne Zeiten: Selbstbewusst im neuen Design

Stolz verweist der Sonata ab sofort auf seine Herkunft: Größer als bislang fiel das Hyundai-Logo aus, das zusammen mit dem neuen Kühlergrill die Frontansicht des Neulings kennzeichnet. Die Kühlereinheit legte sowohl in Höhe wie Breite zu und verfügt nun nicht nur über eine Chromumrandung, sondern gleichfalls über vier verchromte Querstreben. Die leichte V-Form leitet über in zwei deutlich herausgestellte Charakterlinien, die sich in einem sanften Bogen über die Motorhaube bis zu den A-Säulen ziehen. Seine ausgeprägte Eigenständigkeit unterstreicht der Sonata darüber hinaus mit geänderten Scheinwerfern, deren Leuchteinheiten unter Klarglas neu aufgeteilt wurden, und der umgestalteten Kühlluftöffnung unterhalb des Stoßfängers. Sie verläuft nun über die gesamte Fahrzeugbreite, ehe sich an den äußeren Endpunkten die Nebelscheinwerfer in neuer Form anschließen. Kleineren Remplern beugen Schutzleisten auf dem Stoßfänger vor, die sich auch am Heck und entlang der Seitenpartie finden. Die Seitenansicht - mit geschwungener Dachlinie, schmalen Dachsäulen, markanter Kante auf Höhe der in Wagenfarbe lackierten Türgriffe und leicht ausgestellten Radläufen dynamisch wie beim Vorläufer - prägen Radabdeckungen und Leichtmetallfelgen im neuen Design. Maßvoll fiel die Feinarbeit am Heck aus: Die breiten, zur Mitte hin schmaler werdenden Rückleuchten wurden ebenso geringfügig modifiziert wie die Formgebung des kräftigen hinteren Stoßfängers. Ihn zeichnet auch weiterhin in der Sechszylindervariante die beidseitig angeordneten und mit Chromblenden versehenen Auspuffendrohre aus. Unverändert blieb der praktische Nutzen der bis zum Stoßfänger heruntergezogenen Kofferraumklappe: Sie verfügt über außerhalb des Kofferraums angebrachte Scharniere und Gasdruckdämpfer und gibt ein 523 Liter fassendes und leicht zugängliches Gepäckfach frei.

Sicher ist sicher: Crashvorsorge wird nach wie vor groß geschrieben

Auch nach den Make-Up-Maßnahmen an der Karosserie zählen Solidität und Crashsicherheit weiterhin zu den herausragenden Stärken des Sonata. Die auf maximale Sicherheit ausgelegte Karosseriestruktur ergänzt ein ganzes Bündel aktiver und passiver Sicherheitselemente zum Schutz der Fahrzeuginsassen. Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, so genannte Vorhangairbags in den Längsholmen des Daches, höhenverstellbare Kopfstützen rundum sowie aktive Kopfstützen auf den Vordersitzen zählen unter anderem ebenso dazu wie Dreipunkt-Automatikgurte, die vorne höhenverstellbar sowie mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer ausgestattet sind. Im Verborgenen wirken außerdem ein Antiblockiersystem inklusive Bremsassistent, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP und eine Traktionskontrolle.

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Der Hyundai Sonata im Detail_3: Innenraum, Ausstattung und Komfort

Wohlfühl-Ambiente mit Wahlmöglichkeit

  • Armaturenbrett und Instrumente wurden komplett neu gestaltet
  • Erstmals drei Ausstattungslinien - Sonata als Classic, Comfort oder Premium
  • Umfangreiche Ausstattung schon beim Einstiegsmodell

Welche enormen Fortschritte die modifizierte Ausgabe des Sonata macht, zeigt sich im großzügigen Innenraum, wo die Verbesserungen im Rahmen der Modellpflegemaßnahmen deutlich sichtbar sind. Dies gilt vor allem für Materialauswahl und Materialverarbeitung: Die ohnehin feine Ausstattung des Vorgängers weiß der Neuling nochmals zu übertreffen.

Gute Ergonomie: Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit erheblich verbessert

Sorgfalt, Ergonomie, Komfort, Platzangebot: Der Sonata der fünften Generation setzte bei seiner Premiere 2005 mit viel Bewegungsfreiheit und körpergerecht geformten Sitzen vielfach Maßstäbe für Hyundai. Doch nun ist die Zeit des Upgrades angebrochen. Wer an Bord geht, spürt sofort, dass sich die Business- zur First Class entwickelt hat. Augenfälligste Neuerung ist das zweifarbige Armaturenbrett: Instrumente mit weißen Ziffern auf schwarzem Untergrund verbessern die Ablesbarkeit, die neu gestaltete Mittelkonsole die Funktionalität. So wanderten die Bedienelemente für die serienmäßige Audioanlage sowie die Klimasteuerung deutlich nach oben. Dort lassen sich die nachts in angenehmem Blau beleuchteten Anzeigen nicht nur viel besser ablesen, sondern auch alle Regler und Knöpfe sind leicht erreichbar. Zugleich nahm das Volumen diverser Ablagemöglichkeiten zu: Direkt vor dem Schalt- oder Automatikwählhebel findet sich nun ein großes Ablagefach mit Abde-ckung, das bis zu zehn CDs aufnehmen kann. Wohlfühl-Ambiente stellen auch die Materialien sicher: Ob Sitzbezüge, Türinnenverkleidungen, Instrumententräger - wo auch immer man die hochwertige Einrichtung berührt, finden sich griffsympathische und angenehm weiche Flächen.
Während die anerkannten Stärken des Sonata - neben dem üppig dimensionierten Platzangebot für die Insassen unterstreicht der Gepäckraum mit 523 Litern Volumen die ausgeprägten Reisequalitäten des Sonata - unangetastet blieben, wurde die Variantenvielfalt deutlich ausgebaut. Der Sonata des Modelljahres 2008 wird in drei Ausstattungslinien angeboten. Einstiegsmodell ist die Classic-Version, die in Verbindung mit den beiden Zweiliter-Motoren angeboten wird. Sie bietet alles, was unterwegs für angenehmen Aufenthalt an Bord sorgt. Serienmäßig sind unter anderem elektrisch einstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Türeinstiegsleuchten vorne, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, höhenverstellbarer Fahrersitz, längs- und neigungsverstellbares Lenkrad. Für Unterhaltung sorgt die Audioanlage mit RDS-Radio, CD-Spieler sowie sechs Lautsprechern inklusive zwei Hochtönern. Der Sonata Classic wird mit schwarzen Stoff-Sitzbezügen geliefert.

Wer noch mehr Luxus wünscht, kann sich für den Sonata Comfort entscheiden. Dann sind zusätzlich Leichtmetallfelgen im 16-Zoll-Format, Nebelscheinwerfer, beheizbare Außenspiegel, auf der Fahrerseite asphärisch gewölbt, ein Scheibenwischer-Enteiser und chromumrandete Türgriffe serienmäßig. Im Innenraum verfügt die Ausstattungslinie Comfort zudem über Klimaautomatik, Lichtsensor, Sitzheizung, Anschlüsse für MP3-Spieler und iPod, eine Radiofernbedienung am Lenkrad, Bordcomputer, Lederlenkrad und -schaltknauf, eine Lendenwirbelstütze für den Fahrersitz sowie als 3.3 V6 über eine Geschwindigkeitsregelanlage. Je nach Motorisierung verfügt diese Variante über Stoffsitzbezüge in Schwarz oder Beige. Diese Ausstattungslinie gibt es in Verbindung mit allen drei Motoren, einem Vier- und Sechszylinder-Benziner oder dem CRDi-Dieseltriebwerk.

Volles Programm: Premium mit allem Drum und Dran

Kaum noch Wünsche offen lässt die Premium-Variante, die gleichfalls für alle Motorversionen zur Verfügung steht. Sie begeistert zusätzlich mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einem Rückfahrwarnsystem, Ledersitzen in Schwarz oder Beige, einer elektrischen Verstellung für den Fahrersitz und einem automatisch abblendenden Innenspiegel. An Bord ist zudem eine Audioanlage mit integriertem Sechsfach-CD-Wechsler.
Angesichts der umfangreichen Serienausstattung aller Sonata-Modelle fällt die Aufpreisliste angenehm kurz aus: Neben Metallic- oder Mineraleffekt-Lackierungen wird auf Wunsch für Comfort und Premium ein elektrisch betätigtes Glas-Schiebedach geliefert, für den Comfort das im Premium eingesetze Audiosystem mit integriertem CD-Wechsler sowie für die Vierzylinder-Motoren ein Automatikgetriebe.

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Der Hyundai Sonata im Detail_4: Motoren, Antrieb und Fahrwerk

Komfortabler Reisewagen jetzt mit sportlicher Dynamik

  • Neuabstimmung des Fahrwerks verbessert Handling
  • 2,0-Liter-Benziner mit mehr Leistung löst Sonata 2.4 ab
  • Triebwerke allesamt sparsamer als bislang

Während die Arbeit der Designer am äußeren und inneren Erscheinungsbild zu den unverkennbaren Merkmalen der jüngsten Sonata-Auflage schon im Stand gehören, wirken die von den Ingenieuren vorgenommenen Verbesserungen im Verborgenen unter der Karosserie und geben sich erst unterwegs zu erkennen. Dennoch prägen sie den Charakter des Sonata als komfortable Langstreckenlimousine deutlich: Die Neuabstimmung von Lenkung und Fahrwerk verleiht dem Modell mehr Fahrdynamik, und die modifizierten Motoren bieten mehr Leistung bei geringerem Verbrauch. Zudem griff Hyundai zum Downsizing: An Stelle des bislang als Einstiegsmotorisierung eingesetzten 2,4-Liter-Benziners verrichtet nun ein Zweiliter-Aggregat aus der Theta-Familie seine Arbeit im Sonata - und verhilft ihm zu spritzigen Fahrleistungen und weniger Kraftstoffkonsum.

Für mehr Spaß am Steuer: Nichts am Fahrwerk blieb wie es war

Wer im Sonata fährt, wird insbesondere auf schnellen Autobahnpassagen und kurvigen Landstraßen die Feinarbeit am Fahrwerk deutlich spüren: Leichtfüßig und agil zeigt sich die Limousine, zu deren Eigenschaften ab sofort auch eine ordentliche Portion Fahrspaß zählt. Nicht allein Stoßdämpfer, Federn und Stabilisatoren des Aufhängungssystems nahmen sich die Entwickler vor, sondern auch zahlreiche elastokinematische Bauteile sowie die Lenkung. Sie wurde direkter übersetzt und hydraulisch neu abgestimmt. Herausgekommen ist die harmonische Verbindung von Komfort und Dynamik - nie war das Handling präziser und Sonata-Fahren in Folge dessen bei anhaltend hohem Komfortniveau so sportlich.

Dass die Hyundai-Techniker ganze Arbeit geleistet haben, zeigt auch der Blick unter die Motorhaube. Dort übernimmt fortan als Basismotorisierung ein 2,0 Liter großer Vierzylinder mit kontinuierlicher variabler Ventilsteuerung CVVT den Vortrieb. Das Aggregat, dessen zwei oben liegende Nockenwellen von einer wartungsfreien Steuerkette angetrieben werden, leistet 121 kW (165 PS) und liegt damit auf einer Stufe mit dem Vorgänger mit 2,4 Litern Hubraum. Das Leichtmetall-Aggregat beschleunigt den Sonata 2.0 in Verbindung mit dem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe innerhalb von 9,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h. In Verbindung mit dem optional lieferbaren Vierstufen-Automatikgetriebe wird der Spurt auf 100 km/h in 11,4 Sekunden absolviert, und die Spitzengeschwindigkeit beträgt 194 km/h. Während die Fahrleistungen damit auf dem Niveau des abgelösten 2.4er Sonata liegen, glänzt die neue Motorvariante besonders an der Zapfsäule. Mit einem Gesamtverbrauch von 7,7 Litern Super auf 100 Kilometern unterbietet sie den Verbrauchswert des Vorläufers um 0,8 Liter oder rund zehn Prozent. Ähnlich zurückhaltend fällt der Konsum der Automatik-Version aus: Dann genehmigt sich der Sonata 7,9 Liter. Zuvor waren es noch 8,8 Liter. Doch der Sonata 2.0 schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt: Gegenüber dem bisherigen Motor, der 198 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer emittierte, sind es beim jetzt eingesetzten Zweiliter nur noch 183 (Automatik: 189) g/km.

Souverän unterwegs: Sechszylinder legt auf 184 kW (250 PS) zu

Mehr Leistung bei weniger Verbrauch: Das kennzeichnet auch die Top-Motorisierung des Sonata, die stets in Verbindung mit einer Fünfstufen-Automatik geliefert wird. Das von 173 kW (235 PS) auf 184 kW (250 PS) Leistung erstarkte Sechszylinder-Aggregat mit 3,3 Litern Hubraum konsumiert im Gesamtverbrauch nur noch 9,9 Liter pro 100 Kilometer Fahrstrecke und damit 0,2 Liter weniger als bislang. Gewachsen ist dagegen das Drehmoment: Der Maximalwert legte um sechs auf 310 Newtonmeter bei nun 4.500 Umdrehungen zu. Unverändert zügig marschiert der Sonata auf der Autobahn, wo der 3.3 V6 bis zu 230 km/h schnell unterwegs ist. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erledigt der samtweich lau-fende V6 nach wie vor innerhalb von 7,7 Sekunden.
Wer besonderen Wert auf Sparsamkeit legt, findet auch in Zukunft mit dem Sonata 2.0 CRDi den richtigen Wagen. Denn der Vierzylinder-Selbstzünder mit 1.991 ccm Hubraum, Common-Rail-Direkteinspritzung, Turbolader und Ladeluftkühlung sowie variabler Schaufelgeometrie VGT gibt sich trotz Mehrleistung erheblich bescheidener als bislang. Im städtischen Zyklus beispielsweise reduziert sich der Verbrauch von 8,2 auf 7,8 Liter Dieselkraftstoff. Entsprechend nahmen auch die CO2-Emissionen ab. Kombiniert mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe gibt der 2.0 CRDi nur 159 Gramm Kohlendioxid an die Umwelt ab - zuvor waren es noch 163. In vollem Umfang erhalten geblieben ist die Leistungsfähigkeit des um sieben kW (zehn PS) auf 110 kW (150 PS) Leistung erstarkten Triebwerks: Innerhalb von 10,7 Sekunden beschleunigt der Selbstzünder den Sonata auf Tempo 100, und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 203 km/h. Für kräftigen Durchzug aus unteren Drehzahlen sorgt das maximale Drehmoment von 305 Newtonmeter, das im Bereich von 1.800 bis 2.500 Umdrehungen zur Verfügung steht.

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Der Hyundai Sonata im Detail_5: Wirtschaftlichkeit, Garantie und Wartung

Drei Jahre sorgenfrei fahren

  • Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
  • Mobilität in ganz Europa gewährleistet

Niveauvoll reisen und dabei auf die Sicherheit einer Fülle von Garantieleistungen vertrauen können: Das ermöglicht wie alle übrigen Hyundai-Modelle auch die jüngste Generation des Sonata. Die elegante Komfortlimousine verfügt wie alle Neuwagen der Marke über eine Dreijahres-Garantie auf das gesamte Fahrzeug, die ohne Kilometerbegrenzung gilt (Taxi und Mietwagen: auf 100.000 Kilometer begrenzt). Zwölf Jahre umfasst die Garantie gegen Durchrostung von innen nach außen.

Vor unliebsamen Überraschungen auf Fernfahrten schützt zudem 36 Monate lang, ebenfalls ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr, der Hyundai Euro-Service. Das Sorglos-Paket für unbeschwerte Mobilität hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten, regelt die Reparatur und die Ersatzteilversorgung vor Ort oder sorgt für die Weiter- oder Rückreise der Insassen, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Diese Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 195.000 Kilometern.

Auf Nummer sicher: Optional bis zu fünf Jahre Garantie

Noch mehr Sicherheit vor technischen Defekten bietet Hyundai mit der Neuwagen Komfort-Anschlussgarantie. Sie gilt für alle Hyundai-Modelle bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und ohne Kilometerbegrenzung. Das Angebot kann innerhalb von 30 Tagen nach der Erstzulassung genutzt werden. Die Kosten sind nach Leistungsklassen gestaffelt und betragen beim Sonata zwischen 539 und 839 Euro.

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