Optischer und technischer Feinschliff für erfolgreiches Kompaktmodell
Drei Ausstattungslinien, Motorenpalette breit gefächert
Seit Herbst 2008 Fertigung in Tschechien
Der i30 ist das erste Hyundai-Modell mit komplett europäischem Stammbaum: Im September 2007 startete der Kompaktwagen in Deutschland als erste Baureihe der koreanischen Marke, die speziell für die Bedürfnisse der Autofahrer in Europa entwickelt wurde. So entstand die Linienführung im Designzentrum des Unternehmens im hessischen Rüsselsheim. Fahrwerk und Motoren wurden unter Federführung des europäischen Technikzentrums von Hyundai auf die hiesigen Anforderungen abgestimmt. Einen weiteren Meilenstein, der die wachsende Bedeutung des Automobilmarktes in Europa für Hyundai unterstreicht, setzen der i30 und sein Kombibruder i30cw seit Herbst 2008: Die Fertigung findet seitdem im tschechischen Nosovice im ersten europäischen Fertigungswerk von Hyundai statt.
Nun erhält der Bestseller von Hyundai ein Facelift. Seit Juni 2010 steht das modifizierte Modell im Handel. Eine neue Front- und Heckschürze sowie seitliche Schwellerleisten sorgen für ein sportliches Erscheinungsbild. Alle Motoren erfüllen die Euro 5-Abgasnorm und eine Schaltpunktanzeige ist serienmäßig verbaut.
Premierenstück: i30 als erstes Hyundai Modell mit neuer Namensgebung
Seiner hohen Bedeutung für die Entwicklung von Hyundai in Europa wird der i30 auch durch seine Namensgebung gerecht. Denn zugleich mit der Einführung der 4,28 Meter (vorher: 4,25 m) langen Baureihe führte Hyundai eine neue Nomenklatur ein. Seitdem trägt jede neue Pkw-Baureihe ein „i“ im Namen - der Buchstabe soll eine Brücke schlagen zur Strategie, mit der Hyundai in den kommenden Jahren in Europa expandieren und seinen jährlichen Absatz auf rund 600.000 Fahrzeuge steigern will: Inspiration gilt dabei neben Intelligenz und Integrität als wesentlicher Faktor im Selbstverständnis der Marke, zu der ebenso ein umfangreiches Qualitätsversprechen zählt. Weiterer Bestandteil der neuen Namensgebung ist eine zweistellige Zahl, die für das jeweilige Segment steht, in dem ein Hyundai-Modell angesiedelt ist. Im Fall des neuen i30 steht diese Zahl für die Kompaktklasse, das sogenannte C-Segment.
Marktanalyse: Kompaktklasse ist in Europa absatzstärkstes Segment
Der i30 tritt in der europaweit größten Fahrzeugklasse an, die auch in Deutschland traditionell die Mehrheit der Neuzulassungen stellt: Das C-Segment umfasst pro Jahr europaweit 4 bis 4,2 Millionen Neufahrzeuge, was einem Anteil am Gesamtmarkt von rund 20 Prozent entspricht. In Deutschland beträgt dieser Anteil sogar rund 25 Prozent. Die Bedeutung dieser Fahrzeugklasse wird auch in Zukunft anhalten: Nach Analysen von Branchenkennern und den Marktforschern bei Hyundai wird das Segment weiter zulegen, vor allem durch einen überdurchschnittlichen Anstieg in Osteuropa. Die Absatzerwartungen für den i30 sind dementsprechend ehrgeizig: Er soll in ganz Europa zum meistverkauften Modell der koreanischen Marke werden. In Deutschland entschieden sich bis heute bereits 70.000 Kunden für einen i30 - allein 2010 waren es über 30.000 Neuwagenkäufer.
Der Rolle als Bestseller bewusst, haben sich die Verantwortlichen für die Entwicklung des i30 im Vorfeld gründlich mit dem Angebot und den Anforderungen der Autokäufer im C-Segment befasst. Als wichtige Faktoren bei der Auswahl eines Neuwagens der Kompaktklasse machten die Hyundai-Experten das Preis-/Wert-Verhältnis, das für rund drei Viertel der Käufer entscheidend ist, sowie Design und möglichst großzügige Innenraummaße aus. Beides ist für etwa 60 Prozent der Kunden ausschlaggebend. In Nordeuropa kommen unter den erstgenannten Kriterien noch ein günstiger Verbrauch und niedrige Unterhaltskosten hinzu, während in den südeuropäischen Ländern etwa die Hälfte der Autofahrer besonderen Wert auf die Gestaltung des Innenraums legen.
Wertzuwachs: Kompaktmodell setzt neue Maßstäbe für die Marke
Im Lastenheft des i30 waren als Resultat der umfangreichen Marktforschungen dann auch Charakteristika wie ein innovatives und typisch europäisches Design, eine hochwertige Materialauswahl im Innenraum und die bestmögliche Verarbeitungsqualität aufgeführt. Dazu kam eine für die Marke neue Vielfalt bei der Ausstattungs- und Motorenauswahl. Dass der i30 zum Meisterstück geworden ist, unterstreicht er nun schon auf den ersten Blick: Das Design ist kraftvoll-dynamisch, mit einem spannenden Wechsel von konkaven und konvexen Flächen, der Innenraum geriet großzügig in den Platzverhältnissen und hochwertig in der Anmutung, das Preis-/Wert-Verhältnis ist ausgezeichnet. Dass die an der Entwicklung Beteiligten ihr ganzes Know-how unter Beweis gestellt haben, demonstriert der Kompakte auch in Fahrt: Komfort und Handling orientieren sich klar an den höchsten Ansprüchen in dieser Klasse, Verbrauchs- und CO2-Werte liegen auf günstigem Niveau.
Realisiert haben den i30 zum allergrößten Teil Menschen, die aus Europa kommen, wo der i30 seinen Hauptabsatzmarkt hat. Neben dem verantwortlichen Chefdesigner Thomas Bürkle hat unter anderem der Spanier Raffael Agullo, Leiter des Produktmanagements bei Hyundai Motor Europe, maßgeblich bei der Entstehung des i30 mitgewirkt.
Käufergruppe: Gut informiert und begeistert von Technik
Unter europäischem Einfluss entwickelt, ist der i30 bestens für den Wettbewerb in der hart umkämpften Kompaktklasse gerüstet. Er spricht all diejenigen an, die ihr Fahrzeug nach rationalen wie emotionalen Kriterien sowie nach gründlichem Studium des automobilen Angebots auswählen. Nach den Ergebnissen der umfangreichen Marktforschungen zählen zu dieser Zielgruppe Männer und Frauen zwischen 25 und 45 mit bis zu einem Kind, als Single lebend oder verheiratet, unabhängig und flexibel, sozialbewusst sowie ausgewogen in Meinungen und Ansichten. Ein Auto ist für sie zugleich faszinierender Technologieträger wie praktischer Begleiter - ein Auto wie der neue i30.
i30 entstand im europäischen Designzentrum, Studie Arnejs war Vorbote
Spannendes Wechselspiel von konvexen und konkaven Schwüngen
Keine Kompromisse: 5 Sterne beim Euro NCAP Crashtest
„Man könnte sagen, europäisches Automobildesign entspricht dem Körperbau eines Europäers: Die Menschen hier sind hoch gewachsen und stehen auf langen Beinen.“ Diese Einschätzung gab Thomas Bürkle bei der Präsentation der Studie Arnejs ab, die Ende 2006 einen Ausblick auf den i30 gab. Warum es zu dieser Assoziation kam, fügte der europäische Chefdesigner von Hyundai damals hinzu: „Der Arnejs hat einen relativ großen Body, wie wir den Fahrzeugkörper nennen, einen eher niedrigen Aufbau mit hoher Gürtellinie, weit außen stehende, hervorgehobene Räder. Das sind eindeutig europäische Proportionen.“ Was auf der Bühne des Pariser Autosalons für die Studie galt, hat für den Serienableger ebenfalls Geltung: Denn der generell als Fünftürer angebotene i30 nimmt Proportionen und Linienführung des Arnejs weitgehend auf, setzt mit der gleichen Formensprache markante Merkmale. Bürkle: „Das Preis-/Wert-Verhältnis eines Autos, eine der Stärken von Hyundai, hat auch mit wertvoller Erscheinung zu tun. Sie soll positive Emotionen erzeugen, Freude bei der Nutzung bereiten, Vertrauen in die Marke schaffen. Ein solches Design darf nichts Schreierisches haben, darf nicht billig sein, sondern muss Stil verkörpern, viele attraktive Akzente setzen und durch Elemente, die sich wiederholen, Beständigkeit signalisieren.“
Charaktertyp: Ein Auto auch mit Ecken und Kanten
Was das in der Praxis bedeutet, verdeutlicht nun auch die Facelift-Ausgabe des i30: Den Erfolgstyp, in der Länge um drei Zentimeter auf 4,28 Meter gewachsen, 1,78 Meter breit und 1,48 Meter hoch, kennzeichnen ein spannender Wechsel von konkaven und konvexen Flächen sowie Linien, die dies besonders betonen. Der i30 erhält so aus jedem Blickwinkel ein kraftvolles und dynamisches Erscheinungsbild. Besonders deutlich wird dies an der Seitenpartie: Unterhalb der Fenster wölbt sie sich zunächst nach außen, ehe sie sich an einer bei den weit in die vorderen Kotflügel hineingezogenen Scheinwerfern beginnenden Kante zunächst nach unten und dann nach innen wölbt. Anschließend wechselt die Seitenpartie erneut die Richtung - bis zu einer schwungvoll nach hinten ansteigenden zweiten Linie. Von dort läuft die Karosserie bis zum Seitenschweller sanft nach innen. Betont wird so die Seitenansicht, die wie der muskulöse Oberkörper eines austrainierten Sportlers wirkt. Im Zusammenspiel mit den gegenläufigen Linien heben die deutlich sichtbaren Radläufe auch den mit 2,65 Metern Länge üppig bemessenen Radstand des i30 hervor. Was hinzu kommt: Die langgezogene Dachlinie, die am Heck in einen Dachkantenspoiler mit integrierter dritter Bremsleuchte mündet, streckt die Seitenansicht des i30 zusätzlich. Und beim Blick von der Seite wiederholt sich der ansteigende Verlauf der unteren Seitenlinie in der Fensterunterkante, die hinter den Türen unterhalb eines dritten Fensters stark ansteigt und so für zusätzliche Dynamik sorgt.
Feinarbeit: Geschärfte Front im Familien-Look
Doch auch Anklänge aus der Heimat von Hyundai zitiert das i30-Design. Thomas Bürkle: „Egal, ob Essen, Kultur oder Meditation - Asien ist in Europa sehr populär. Im europäischen Design müssen sich asiatische Elemente daher nicht verstecken.“ Ein Beispiel liefert die Motorhaube: An der Innenseite der Frontscheinwerfer, als Fortführung der nach oben auseinanderlaufenden seitlichen Begrenzung der unteren Kühlluftöffnung, starten zwei deutlich aus der Haube aufsteigende Linien, die bis in die A-Säule gezogen sind. „Im Querschnitt betrachtet, wirken diese Erhöhungen an der Seite wie das Dach eines Tempels“, erläutert Bürkle. Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Frontpartie sind markante Frontscheinwerfer mit Projektionstechnik und Klarglasabdeckung. Kennzeichnend für die Neuauflage ist die geschärfte Front mit vergrößertem Lufteinlass im Familien-Look und pfeilförmig zulaufender Chromblende, die das Hyundai-Logo umschließt. Die auffällig gestalteten Einfassungen für die Nebellampen greifen den sportlichen Stil des neuen Kompakt-SUVs ix35 auf.
Seitenschweller und die neu gestaltete Heckschürze weisen ebenfalls auf das Faceliftmodell hin. Im der Heckansicht findet das spannende Wechselspiel in den Formen und Flächen des i30 seine Fortsetzung. Unterhalb des großflächigen Heckfensters setzt sich die obere Seitenlinie fort, die auch in den beiden senkrecht positionierten Rückleuchteneinheiten herausgearbeitet wurde. Im unteren Teil der Heckklappe findet sich eine zweite Kante, die exakt am unteren Ende der Rückleuchten verläuft. Die den i30 über die gesamte Länge der Karosserie kennzeichnenden Linien münden am Heck in ein harmonisches Finale. Es findet sich auch kein das Gesamtbild störender Griff: Zugang zum Gepäckraum findet, wer in eine Mulde unterhalb des Hyundai-Logos fasst und den Öffner betätigt.
Neben dem eigenständigen Stil hat das ausgewogene, moderne Design ganz praktische Vorzüge: Die relativ schmalen Dachsäulen ermöglichen eine gute Rundumsicht, die Außenmaße sind vom Fahrersitz aus bestens einzuschätzen. Die großen Türen und die bis tief in den hinteren Stoßfänger heruntergezogene Heckklappe - im oberen Bereich so breit wie die Karosserie - öffnen weit und machen auf diese Weise einen ungehinderten Zugang zu allen Plätzen im Innen- und zum Gepäckraum möglich.
Gleichschritt: Sicherheit keine Frage des Geldbeutels
Besondere Qualitäten beweist der i30 zudem unter seinem wohlgeformten Blech: Hochfeste und dauerhaft gegen Korrosion geschützte Stähle, zum größten Teil verzinkt, wurden akkuratverarbeitet und schaffen so die Voraussetzungen für eine ganz am Schutz der Insassen orientierte Sicherheitsstruktur. Computerberechnete Knautschzonen leiten bei einem Unfall die dabei auftretende kinetische Energie gezielt um die Fahrgastzelle herum. Bei zahlreichen Crashversuchen unterstrich auch der in die Türen integrierte Seitenaufprallschutz seine vorbeugende Wirkungsweise. Sowohl die auf die Insassen einwirkenden Kräfte bei einem Frontalaufprall als auch die zur Reparatur der beschädigten Chassisteile notwendigen Arbeiten reduzieren zwei sogenannte Crashboxen im vorderen Teil des Wagens: Zwei knapp 15 Zentimeter lange, eigens zur gezielten Deformation eingesetzte Verbindungen sitzen zwischen den Längsträgern des Vorderwagens und den Aufnahmepunkten für den Frontstoßfänger. Diese werden bei einem Aufprall gestaucht und verhindern so je nach Geschwindigkeit, dass Verformungen an den Längsträgern auftreten.
Aber nicht allein durch die ausgetüftelte Struktur der Karosserie bietet der i30 ein Höchstmaß an Crashsicherheit: Ein umfangreiches Paket von aktiven und passiven Maßnahmen tragen zur weiteren Vorsorge bei - in allen Varianten des i30. Mit der Höchstwertung von 5 Sternen im Euro NCAP Crashtest gehört der i30 zu den sichersten Autos seiner Klasse – auch dank überzeugender Ergebnisse beim Insassen- und Kinderschutz.
Vorsorgemaßnahme: Sechs Airbags und aktive Kopfstützen
Serienmäßig sind beim i30 immer sechs Airbags an Bord: Frontairbags für Fahrer und Beifahrer mit sanftem Druckaufbau, um bei niedrigen Geschwindigkeiten einen zu heftigen Aufprall mit dem Gesicht zu vermeiden, Seitenairbags, untergebracht in den Lehnen der Vordersitze, und sogenannte Vorhangairbags. Diese befinden sich oberhalb der Fenster, reichen von der A- bis zur C-Säule und entfalten sich im Crashfall innerhalb von Sekundenbruchteilen vor der gesamten Fläche der Seitenfenster. Damit Babys und Kleinkinder sicher auf dem Beifahrersitz in einem Reboard-Kindersitz untergebracht werden können, ist der Airbag für diesen Platz abschaltbar. Ein weiteres Detail, dass für den regelmäßigen Transport des Nachwuchses von Bedeutung ist: Auf den äußeren Sitzplätzen im Fond befinden sich Isofix-Kindersitzbefestigungen. Dieser Typ von Kindersitz erzielte bei unabhängigen Crashversuchen die besten Ergebnisse und bietet bestmöglichen Schutz für Kinder.
Zum Sicherheitspaket im i30 zählen darüber hinaus aktive Kopfstützen für die vorne sitzenden Insassen, die bei einem Heckaufprall automatisch den Abstand zum Kopf verkürzen. Höhenverstellbare Kopfstützen rundum sowie ebenfalls auf allen Plätzen Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte, die vorne über pyrotechnisches Gurtstraffer- und Gurtkraftbegrenzer verfügen sowie höhenverstellbar sind, schützen ebenfalls. Ein Novum bietet der i30 in der Mittelkonsole: Eine Kontrolllampe, die von einem akustischen Signal unterstützt wird, meldet über eine Sitzbelegungserkennung, wenn einer der bis zu fünf Insassen seinen Gurt nicht angelegt hat.
Helfer in der Not: ABS, ESP, Bremsassistent und Traktionskontrolle sind Serie
Außerdem in allen i30-Modellen serienmäßig sind ein elektronisch gesteuertes Antiblockiersystem (ABS) inklusive Bremsassistent und elektronischer Bremskraftverteilung (EBV). Gleichfalls ab Werk zur Ausstattung zählt ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) einschließlich Traktionskontrolle. Was hinzukommt, sind stabile Bügeltürgriffe, die es Helfern leicht machen, nach einem Unfall das Fahrzeug zu öffnen. Elektrisch von innen verstell- und beheizbare Außenspiegel, auf der Fahrerseite asphärisch gewölbt, um den toten Winkel zu eliminieren (ab Comfort), sowie eine Außentemperaturanzeige, dritte Bremsleuchte, Nebelscheinwerfer, Türeinstiegsreflektoren und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Coming Home-Funktion (ab Comfort) komplettieren die Ausstattung. Den Schutz vor Langfingern gewährleistet darüber hinaus eine elektronische Wegfahrsperre. Die Ausstattungslinie Style verfügt zudem über das Reifendruckkontrollsystem TPMS, das den Fahrer bei zu geringem Luftdruck in den Pneus warnt.
Hochwertiger Innenraum mit angenehmem Ambiente zum Wohlfühlen
Drei Ausstattungslinien erfüllen nahezu jeden Wunsch
Serienmäßige Audioanlage mit CD-Player, USB- und iPod-Anschluss
Mit der gleichen Sorgfalt, mit der die europäischen Hyundai-Designer das äußere Erscheinungsbild des i30 bis ins Detail stimmig gestaltet haben, gingen ihre für das Interieur verantwortlichen Kollegen an die Arbeit. Das Ergebnis ist ein wertig gestalteter Innenraum, der in den Bereichen Form und Funktion Bestmarken setzt und keinen Vergleich mit den führenden Automobilherstellern in Europa zu scheuen braucht. Das Raumangebot auf allen fünf Plätzen ist großzügig, die Sitze sind komfortabel-straff, mit erstklassigem Seitenhalt und ganz auf die ergonomischen Erfordernisse der europäischen Zielgruppe ausgerichtet. Hochwertige, griffsympathische und attraktiv gemixte Materialien, die mit höchster Fertigungsqualität passgenau verarbeitet wurden, schaffen ein feines und angenehmes Ambiente, in dem sich Freunde hoher Funktionalität ebenso wie Design-Fans wohlfühlen. In zwei dezenten Anthrazit-Tönen gehalten und auf Lenkrad und Armaturenbrett (ab Comfort) mit Aluminium-Applikationen versehen, verströmt das i30-Interieur eine sachlich-technische Atmosphäre.
Platzmeister: Innenraum zählt in der Kompaktklasse zu den Größten
Wer im Hyundai i30 Platz nimmt, wird jedoch nicht allein vom hochwertigen Ambiente angenehm überrascht sein. Denn an Bord finden bis zu fünf Insassen ein Raumangebot vor, das in vielerlei Hinsicht die Maße der wichtigsten Wettbewerber übertrifft. Insbesondere auf den Rücksitzen, die auf der Sitzfläche 1,38 Meter und in Höhe der Lehnen 1,43 Meter in der Breite misst, bietet der i30 soviel Bewegungsfreiheit für Arme und Beine wie kaum ein Konkurrent. Hinzu kommen Vordersitze mit großem Verstellbereich und Sitzhöhenverstellung, die es im Zusammenspiel mit dem höhen- und längsverstellbaren Lenkrad (ab Comfort) kleinen wie großgewachsenen Insassen ermöglichen, stets eine entspannte Position zu finden. Die Sitzhöhe von 53 Zentimetern werden nicht nur rückengeplagte Fahrgäste zu schätzen wissen - sie ist zugleich Garant für eine gute Rundumsicht auf der Fahrerposition. Keinesfalls bescheiden müssen sich Besitzer des i30 auch beim Gepäck: Das Ladeabteil fasst regulär 340 Liter und lässt sich durch die im Verhältnis 60:40 getrennt umklappbare Rücksitzbank auf bis zu 1.250 Liter vergrößern. Dies lässt sich im Handumdrehen erledigen, da die weit versenkbaren Kopfstützen der getrennt umklappbaren Lehnen nicht entfernt werden müssen. Sie verbleiben einfach an ihrem Platz.
Perspektive: Armaturenbrett bringt Bedienelemente ins Blickfeld
Dass formschöne Einrichtung funktionell und bedienerfreundlich sein kann, demonstriert eindrucksvoll das Armaturenbrett des neuen i30. In einem schwungvollen Bogen spannt es sich zwischen die beiden A-Säulen, jedoch bewusst unterbrochen von einer leicht hervorgehobenen, eleganten Mittelkonsole. Dort finden sich, gleich an oberster Stelle platziert, die serienmäßige Audioanlage mit CD-Player und MP3-Abspielfunktion sowie die Klimaanlage (ab Comfort Klimaautomatik). Auf diese Weise ist sichergestellt, dass bei der Bedienung die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht über Gebühr beansprucht wird und er den Blick nicht tief hinunter und damit für lange Zeit von der Straße nehmen muss. Trotz umfangreicher Funktionspalette geriet die Zahl von Knöpfen und Griffen übersichtlich: Wichtige Einstellungen werden einfach per Knopfdruck vorgenommen, umständliches Suchen in unübersichtlichen Menüebenen entfällt. Zwei große Displays geben darüber hinaus schnell Einblick in die ausgewählten Audio- und Klimafunktionen. Der i30 verfügt außerdem über eine Lenkradbedienung für ausgewählte Funktionen der Audioanlage (ab Comfort) und die Geschwindigkeitsregelanlage (Style).
Im i30 kann auch derjenige immer seine Lieblingsmusik hören, der seine bevorzugten Songs auf einem MP3-Player, einem USB-Stick oder einem iPod abgespeichert hat. Denn zwischen den beiden Vordersitzen finden sich insgesamt zwei Anschlussbuchsen für USB und AUX.
Farbenwechsel: Instrumente und Displays in sanftem Blau
Auf einen Blick erfasst der Fahrer alle bedeutsamen Informationen: Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser sowie Tankanzeige und Kühlwassertemperatur sind in einem großen Instrumentenblock zusammengefasst, der unmittelbar vor ihm positioniert ist. Dort findet sich neben einer Reihe von Kontrolllampen auch ein weiteres Display. Auf ihm werden nicht nur Kilometerstand und Tageskilometerzähler angezeigt, sondern ebenso die Angaben des serienmäßigen Bordcomputers und der Öffnungszustand aller Türen. Bei Nachtfahrten und eingeschaltetem Licht erstrahlen Anzeigen und Displays in sanftem Blau - die dafür eingesetzte LED-Beleuchtung verhindert, dass die Augen des Fahrers ermüden.
Gleichfalls leicht erreichbar sind die beiden Lenkstockhebel für die Bedienung von Licht und Blinkern sowie für die Scheibenwischer von Front- und Heckscheibe. Der Fahrer findet die Tasten für die serienmäßigen elektrischen Fensterheber (Classic nur vorne) auf der Armlehne der Fahrertür vor. Nebenfunktionen wie die Regulierung von Leuchtweite und Instrumentenbeleuchtung sind links im Armaturenbrett platziert, von wo aus in der Ausstattungslinie Style auch die Enteisungsfunktion für den Frontscheibenwischer zu finden ist. Im unteren Teil der Mittelkonsole liefert außerdem eine 12-Volt-Steckdose Strom für Zusatzgeräte wie Mobiltelefon oder MP3-Player.
Dass die Designer des i30-Innenraums darüber hinaus an viele weitere praktische Details gedacht haben, zeigt beispielsweise der Blick auf die zur Verfügung stehenden Ablagemöglichkeiten: Ein Fach in der Mittelkonsole, ein großes, abschließbares Handschuhfach - bei Bedarf von der serienmäßigen Klimaanlage gekühlt -, Fächer in den Türen sowie in der Mittelarmlehne vorne (ab Comfort), Taschen an den Rückseiten der Vordersitze (ab Comfort) und Brillenfach im Dachhimmel (ab Comfort) nehmen zahlreiche Utensilien auf. Getränkehalter stehen in den Türen sowie zwischen den Vordersitzen, ab Comfort auch in der Mittelarmlehne hinten zur Verfügung. Seinen hohen Nutzwert unterstreicht der i30 zudem mit Befestigungsösen und einem Gepäcknetz (ab Comfort) im beleuchteten und von einer Hutablage abgedeckten Laderaum.
Wunschprogramm: Von Classic über Comfort bis Style
Das Leben leicht macht der i30 seinen Insassen mit einer Fülle sinnvoller Ausstattungselemente, die bedarfsgerecht in drei Linien zusammengefasst wurden und jeweils ihren eigenen Charakter haben. Als funktional-günstiges Einstiegsmodell fungiert dabei die Classic-Version: Neben dem für alle Modelle gleichen, umfangreichen Seriensicherheitspaket bietet der Classic unter anderem Zentralverriegelung, manuell von innen verstellbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, getönte Scheiben, Licht-aus-Automatik für die Scheinwerfer, Klimaanlage und Audioanlage inklusive CD-Player und vier Lautsprecher. Weiterhin gehören Bordcomputer mit Anzeige von Durchschnittsverbrauch, Reichweite und Tageskilometerzähler sowie Öffnungszustand aller Türen, Digitaluhr, höhenverstellbarer Fahrersitz und elektrische Fensterheber vorne zur Serienausstattung. Neu beim Facelift-Modell ist für alle Varianten mit Schaltgetriebe eine Schaltpunktanzeige, die eine besonders sparsame Fahrweise unterstützt.
Ihrem Namen alle Ehre macht die Ausstattungslinie Comfort: Sie bietet zusätzlich eine Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung mit Coming Home-Funktion, elektrisch verstell- und beheizbare sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten und in Wagenfarbe lackierte Türgriffe. Zusätzlich sind noch Klimaautomatik, sechs Lautsprecher inklusive zwei Hochtönern, Fahrersitz mit einstellbarer Lendenwirbelstütze, zwei Kartenleselampen vorne, beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden, Mittelarmlehne hinten mit Getränkehalter sowie Lenkradfernbedienung für das Radio an Bord.
Genau das richtige Modell für design-orientierte Autofahrer ist der i30 Style: Er bietet über die Comfort-Linie hinaus das Reifendruck-Kontrollsystem TPMS, Licht- und Regensensor, Rückfahrwarnsystem, Geschwindigkeitsregelanlage und Scheibenwischer-Enteiser. Das Lenkrad und der Schaltknauf sind mit Leder überzogen und die Sitze – vorne mit Sitzheizung – mit einem attraktiven Stoff-/Leder-Bezug. Äußeres Erkennungsmerkmal der Style-Version sind Reifen der Dimension 205/55 R 16, die auf Leichtmetallfelgen gezogen sind, und für die Classic- und Comfort-Modelle als Option erhältlich sind.
Erfreulich kurz geriet die Liste der weiteren Extras beim i30: Neben Metallic- oder Mineral-Effektlackierungen sowie einem elektrisch betätigten Panorama-Hub-/Schiebedach aus getöntem Sicherheitsglas (außer Classic) beinhaltet sie je nach Motorisierung eine Vierstufen-Automatik und für den Comfort eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Limiter und ein Rückfahrwarnsystem. Für angenehmes Innenraumklima und freie Scheiben bei Extremtemperaturen sorgt die Standheizung mit Funkfernbedienung. Außerdem gibt es zwei attraktive Optionspakete: Das für den Classic erhältliche Trend-Paket umfasst elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel in Wagenfarbe, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung inklusive Coming Home-Funktion, Hochtöner, Lenkrad-Längsverstellung, Leseleuchten und Sitzheizung vorn. Die Ausstattungslinie Comfort lässt sich mit dem Plus-Paket (automatisch abblendender Innenspiegel, Geschwindgkeitsregelanlage mit Limiter, Licht- und Regensensor, Lederlenkrad und –schaltknauf, Scheibenwischer-Enteiser und Sitzheizung vorn) anreichern.
Tiefenwirkung: Dämm-Maßnahmen beugen störenden Geräuschen vor
Während die Designer bei der Gestaltung des Innenraums mit viel Liebe zum Detail vorgingen, bewiesen die Techniker und Ingenieure Beständigkeit: Denn sie beseitigten alle für den Fahrkomfort störenden Einflüsse und legten viel Wert auf Dämm-Maßnahmen. So wurden Dach, Motorhaube, Spritzwand und Unterboden sowie Bodengruppe und hintere Seitenpartie mit großflächigen Abdeckungen versehen, welche die beim Fahren auftretenden Geräusche von Motor und Reifen wirkungsvoll vom Innenraum fernhalten. Auch Vibrationen wurden erfolgreich beseitigt: Vordere Längsträger, Bodengruppe, Türholme sowie C-Säulen bestehen aus besonders gehärtetem Stahl. Zusätzliche Verstrebungen im Dachbereich sowie am Übergang von Bodengruppe und Türholmen wurden verbaut, um auch dort Vibrationen entgegenzuwirken. Ein Hilfsrahmen im Vorderwagen koppelt zudem Motor und vordere Radaufhängung vom übrigen Fahrzeug ab und verhindert so, dass Geräusche und Vibrationen die Insassen erreichen. Zur Eindämmung von Windgeräuschen ist die Frontscheibe nahezu bündig zur Karosserie eingesetzt, und die Scheibenwischer laufen durch ihre aerodynamische Formgebung nicht nur besonders wirksam, sondern reduzieren die Aufprallfläche für den Wind.
Nicht nur optisch ist der i30 ein Trendsetter, auch unter der Karosserie liegt er ganz auf der Höhe der Zeit. Neu entwickelte oder maßgeblich modifizierte Motoren, ein straff-komfortabel abgestimmtes, souveränes Fahrwerk, sportlich-agiles Handling - der Fronttriebler ist technisch durch und durch ein Europäer. Denn maßgeblich beeinflusst haben die Ingenieure des Technikzentrums von Hyundai Motor Europe in Rüsselsheim Charakter und Abstimmung des Kompaktmodells. Hier wurden im Rahmen umfangreicher Testfahrten Fahrwerk und Bremsen, Lenkung und Antrieb exakt auf die Anforderungen der europäischen Klientel zugeschnitten, dort entstand auf den Zeichenbrettern des Hyundai-Dieselkompetenzzentrums das 1,6-Liter-Selbstzünderaggregat. Ganz nach dem Geschmack der hiesigen Autofahrer ist zudem das breit gefächerte Motorenangebot: Mit zwei Benziner- und zwei Dieseltriebwerken bietet der i30 ein breites Spektrum an Antriebsalternativen.
Auswahlprogramm: Ottomotoren mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum erfüllen Abgasnorm Euro 5
Einstiegstriebwerk ist ein Vierzylinder-Benzinmotor mit 1,4 Litern Hubraum und einer Leistung von 80 kW (109 PS). Das wie sein größerer Bruder mit 1,6 Litern Hubraum nach Euro 5 eingestufte Aggregat ist aus Leichtmetall gefertigt und verfügt über vier Ventile pro Zylinder. Gekoppelt ist es an ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Es verfügt über die kontinuierliche variable Ventilsteuerung CVVT (Continous Variable Valve Timing). Der Motor verbindet auf überzeugende Weise Leistungsbereitschaft mit effizienter Kraftstoffnutzung. Das unterstreichen Fahr- und Verbrauchswerte: Der i30 1.4 beschleunigt in 12,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht auf der Autobahn eine Maximalgeschwindigkeit von 187 km/h. Weitaus bescheidener fällt der notwendige Energieeinsatz aus: Im Gesamtverbrauch konsumiert der Motor lediglich 6,1 Liter Super. Auch die Emissionswerte fallen niedrig aus: 142 Gramm Kohlendioxid entweichen pro zurückgelegtem Kilometer aus dem Auspuffstrang.
Gering ist der CO2-Ausstoß auch beim i30 1.6: Das 1.591-ccm-Aggregat mit 93 kW (126 PS) Leistung emittiert 152 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Der gleichfalls zur Gamma-Familie zählende Motor übernimmt die sparsamen Trinksitten von seinem kleinen Verwandten: Der Gesamtverbrauch beträgt durchschnittlich 6,5 Liter. Die Fahrleistungen nehmen deutlich zu: Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der i30 1.6 in 11,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 192 km/h. Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe bietet Hyundai eine Vierstufen-Automatik an - dann erreicht der i30 die 100-km/h-Marke nach 12,1 Sekunden und ist auf der Autobahn mit bis zu 183 km/h unterwegs. Der Gesamtverbrauch beläuft sich auf 6,9 Liter Super. Dank CVVT verfügt der 1,6-Liter über angenehmes Drehmoment von 154 Newtonmeter, das bei 4.200 min-1 anliegt. Gemeinsam haben 1,4- und 1,6-Liter-Ottomotor den langlebigen Antrieb der beiden oben liegenden Nockenwellen über eine wartungsfreie Steuerkette.
Spritsparen leicht gemacht: Schaltpunktanzeige und Start-Stopp-Automatik ISG
Neu beim Faceliftmodell ist die serienmäßige Schaltpunktanzeige, die eine besonders sparsame Fahrweise unterstützt. Seit Juli 2009 bietet Hyundai außerdem die Start-Stopp-Automatik ISG (Idle Stop & Go) an. ISG ist ein wichtiger Baustein in der „Blue Drive“ genannten Umweltstrategie von Hyundai und ist beim i30 für den 1,4- und den 1,6-Liter-Benziner sowie die beiden 1.6 CRDi-Modelle erhältlich. Es spielt seine Stärken vor allem im Stadtverkehr aus: Sobald das Fahrzeug stoppt, schaltet ISG den Motor aus. Tritt der Fahrer im Stillstand dann wieder das Kupplungspedal, springt der Motor sofort wieder an. Dieser Vorgang geschieht ohne Verzögerung. Das System spart bis zu 0,9 Liter Kraftstoff ein und reduziert den CO2-Ausstoß um bis zu 13 g/km. Mit Werten von 135 g/km für den 1,4-Liter- sowie 139 g/km für den 1,6-Liter-Benziner gehört der i30 blue zu den sparsamsten Modellen seiner Klasse. Die Modelle mit Start-Stopp-Automatik bekommen den Namenszusatz blue und lassen sich mit allen Ausstattungslinien kombinieren.
Sparmeister: 1.6 CRDi lässt Konkurrenz hinter sich
Für Diesel-Freunde stehen beim i30 zwei moderne Aggregate zur Auswahl. Vor allem der im europäischen Technik-Zentrum von Hyundai in Rüsselsheim entwickelte 1.6 CRDi-Motor mit 66 kW (90 PS) oder 85 kW (116 PS) Leistung erfüllt die Anforderungen europäischer Autofahrer nach hoher Leistungsausbeute und effizienter Kraftstoffnutzung. Der Sechzehnventiler verfügt über moderne Technologie wie etwa die variable Turbolader-Schaufelgeometrie VGT und wurde speziell für den Einsatz eines Dieselpartikelfilters konzipiert. Auch dieser Motor ist in beiden Leistungsstufen mit der Start-Stopp-Automatik ISG kombinierbar. Verbrauchs- und Emissionswerte fallen generell besonders niedrig aus: Beide Leistungsvarianten begnügen sich im Gesamtverbrauch zwischen 4,3 (blue 1.6 CRDi mit 66 kW) und4,5 (1.6 CRDi mit 85 kW) Liter Diesel, was einem CO2-Ausstoß von 113 bis 119 g/km entspricht. Gekoppelt sind beide Versionen an ein manuelles Sechsgang-Getriebe.
Durchzug pur: maximal 255 Newtonmeter Drehmoment bei kleinem Diesel
Trotz ausgewiesener Sparqualitäten geht es an Bord des i30 mit 1.6-CRDi-Motor flott voran: Bis zu 188 km/h (66 kW: 172 km/h) schnell ist der Selbstzünder unterwegs und beweist mit dem Sprint von null auf Tempo 100 innerhalb von 11,6 Sekunden (66 kW: 14,9 Sekunden), dass er zu den elastischsten Aggregaten seiner Zunft gehört. Das maximale Drehmoment, das in der 85 kW-Versionzwischen 1.900 und 2.750 min-1 zur Verfügung steht, beträgt 255 Newtonmeter und in der 66 kW-Variante 235 Newtonmeter. Der Nockenwellenantrieb erfolgt über eine wartungsarme Steuerkette. Die stärkere Variante ist auf Wunsch mit einer Vierstufen-Automatik erhältlich. Dann lauten die Leistungswerte 180 km/h Höchstgeschwindigkeit sowie 12,8 Sekunden für die Beschleunigung von null auf 100 km/h, der Gesamtverbrauch beläuft sich auf 5,7 Liter Diesel, der CO2-Ausstoß beträgt 150 g/km.
Aufbauprogramm: Fahrdynamik auf neuem Niveau
Ihre Leistungsfähigkeit und Ausdauer haben in unzähligen Tests nicht nur die Triebwerke unter Beweis gestellt. Ebenso sorgfältig gingen die Fahrwerksspezialisten zu Werke. Denn der i30 sollte nicht nur auf der Motorenseite in die Spitzengruppe der Wettbewerber im C-Segment stoßen, sondern auch in den Bereichen Fahrkomfort, Handling und Fahrstabilität. Deshalb kamen frühzeitig die Experten des europäischen Technikzentrums zum Einsatz. Ihrer Abstimmungsarbeit ist zu verdanken, dass der i30 auch fahrdynamisch überzeugt.
Basierend auf einem vielfach bewährten Konzept mit Einzelradaufhängung rundum, vorne an McPherson-Federbeinen, hinten an Multilenkern, entstand ein Fahrwerkstyp, der sowohl sportlich-dynamische Fahrer als auch komfortorientierte Lenker mehr als zufrieden stellen wird. Denn der i30 - je nach Ausstattung zwischen 1.268 und 1.470 Kilogramm wiegend - bewegt sich leichtfüßig und reaktionsschnell in engen Kurven, souverän und stabil bei hohen Geschwindigkeiten. Einem Höchstmaß an Abroll- und Federungskomfort galt ebenso das Interesse der Ingenieure wie der Lenkung, die elektrisch unterstützt wird. Sie setzt die Steuerbefehle des Fahrers in jedem Tempobereich präzise und zügig um, ist dabei leichtgängig und lässt den Piloten niemals im Unklaren über den aktuellen Fahrzustand.
Hohe Leistungsreserven und zahlreiche elektronische Systeme unterstützen die Spurtreue des i30. Dazu zählen insbesondere das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das zusätzlich eine Traktionskontrolle beinhaltet. So wird nicht nur mit gezieltem Bremseingriff einem Ausbrechen des Fahrzeugs in instabilen Situation wirksam entgegen gewirkt, sondern auch beim Beschleunigen etwa auf feuchtem Untergrund ein Durchdrehen der Räder verhindert. Hinzu kommt ein ABS-Bremssystem mit Bremsassistent, der selbsttätig erkennt, wenn allerhöchster Bremsdruck erforderlich ist - etwa dann, wenn ein Auffahrunfall verhindert werden soll. Automatisch und in Bruchteilen von Sekunden entfaltet der elektronische Helfer die volle Leistung der großzügig dimensionierten Bremsanlage mit Scheibenbremsen rundum, vorne innenbelüftet. Der Bremsweg wird so auf den minimal möglichen Wert verkürzt.
Extrabeigabe: Style steht auf Leichtmetallfelgen
Ausgestattet ist der i30 in den Ausstattungslinien Classic und Comfort mit Bereifung der Dimension 185/65 R 15 auf Stahlfelgen und attraktiven Blenden in 15-Zoll-Format, während der Style mit Reifen der Größe 205/55 R 16 auf formschönen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen glänzt. Diese Radkombination ist auf Wunsch auch für die beiden anderen Versionen erhältlich.
Fünf Jahre Garantie und Wartungskostenübernahme geben Sicherheit
Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
Sorgenfreie Mobilität für bis zu 15 Jahre
Verlängerte Wartungsintervalle schonen Geldbeutel
Die gründlichen Entwicklungsarbeiten und die Fertigung des i30 in einer der modernsten Produktionsanlagen, dem Hyundai Werk im tschechischen Nosovice, sorgen für echte Langläuferqualitäten beim i30. Kein Wunder, dass Hyundai die Garantieleistungen deutlich erweitert hat. Fünf Jahre ohne jede Kilometerbegrenzung gewährt Hyundai auf das komplette Fahrzeug inklusive der Lackierung. Einzige Ausnahme: Für Taxi- und Mietwagen beträgt der Zeitraum der Neuwagengarantie drei Jahre und ist auf eine Laufleistung von 100.000 Kilometer begrenzt. Da zu sorgenfreiem Autofahren auch niedrige Wartungskosten gehören, garantieren alle teilnehmenden Hyundai-Händler fünf kostenlose Wartungen in den ersten fünf Jahren.
Pannenhelfer: Mobilitätsgarantie springt europaweit ein
Ist mit dieser Zusage bereits über viele Jahre unbeschwerte Mobilität und volle Kostenkontrolle garantiert, schützt zudem ein Bündel von Mobilitätszusagen vor unliebsamen Überraschungen: Ebenfalls sechzig Monate lang schützt rund um die Uhr europaweit der Hyundai Euro-Service. Er hilft im Pannenfall mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten und regelt die Ersatzteilversorgung vor Ort oder sorgt für die Weiter- oder Rückreise, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Die Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von 200.000 Kilometern. In die Werkstatt ruft Hyundai die Benziner-Varianten alle 20.000 Kilometer oder einmal pro Jahr. Noch seltener sehen die Eigner eines i30 1.6 CRDi ihren Hyundai-Händler: Denn die Wartungsintervalle betragen hier lediglich alle 30.000 Kilometer oder einmal pro Jahr.