Technische Modifikationen bringen mehr Leistung und weniger
Verbrauch
Fünftüriger Stadtfloh fuhr an die Spitze des Kleinstwagen-Segments
Er ist der Kleinste im Fahrzeugprogramm, aber zugleich auch eines der
erfolgreichsten Hyundai-Modelle auf dem deutschen Markt: Der i10, der im
Februar 2011 in einer optisch wie technisch modifizierten Ausgabe in der
Bundesrepublik startet. Denn der 3,59 Meter lange Fünftürer für die Stadt kann
rund drei Jahre nach seiner Einführung auf eine regelrechte Erfolgsgeschichte
zurückblicken: Nahezu 56.500 Autokäufer fand das kompakte und pfiffige,
gleichfalls aber auch vielseitige und variable Einstiegsmodell des weltweit
fünftgrößten Automobilherstellers seit der Premiere im Frühjahr 2008.
Besonders zahlreich waren die Fans des praktischen Fünfsitzers 2009.
30.223 Käufer entschieden sich für einen i10, der damit im Jahr der
Umweltprämie zum meistverkauften Hyundai-Modell avancierte. Aber auch
2010 hielt sich die Nachfrage mit 16.703 Neuzulassungen auf hohem Niveau:
Damit gehört der i10 in seiner Klasse zu den beliebtesten Modellen.
Der i10, mit mehr als 800.000 verkauften Einheiten seit seinem Debüt vor
drei Jahren auch weltweit ein Erfolgsgarant für die Marke, hat die bei seiner
Vorstellung in ihn gesetzten Erwartungen damit mehr als erfüllt. Das kleine
Raumwunder leistet auch einen großen Beitrag zum Erfolg von Hyundai in
Deutschland. Mit mehr als 74.000 Neuzulassungen im Jahr 2010 lag das
Unternehmen unter allen Anbietern auf Rang elf - und konnte sogar dank des
kleinen Bestsellers im Umweltprämienjahr einen Rekordabsatz von 91.330
Fahrzeugen verzeichnen. Hyundai zählt damit weiterhin zu den zügig
wachsenden Fahrzeuganbietern. Das zeigt ein Blick auf den Markanteil: 2010
betrug er 2,55 Prozent und lag damit über dem Wert des Rekordjahres 2009,
als er 2,4 Prozent ausmachte. Das Plus besonders deutlich macht der Vergleich
mit 2008, als der Autoabsatz in Deutschland ohne sonderkonjunkturelle
Einflüsse war: Damals lag der Hyundai-Marktanteil noch bei 1,7 Prozent. Seinen
großen Anteil am Wachstumskurs der Marke soll der i10 auch in Zukunft
halten: Mit 15.000 Neuzulassungen soll er 2011 rund 20 Prozent zum
Gesamtabsatzziel beisteuern.
Sicherheitspaket: Aktive Kopfstützen und Vorhangairbags lieferbar
Damit der i10 diese Aufgabe erfolgreich erfüllt, fielen die Modifizierungen
umfangreich aus. Vor allem technisch baute Hyundai die Stärken des Cityflitzers
weiter aus. Die zwei wahlweise lieferbaren Motoren, ein 1,1-Liter-Vierzylinder-
Benziner mit 51 kW (69 PS) Leistung sowie ein 63 kW (86 PS) starker 1,2-
Liter-Ottomotor, legten in der Leistung zu und geben sich fortan an der
Zapfsäule zugleich sparsamer. So sank der Normverbrauch um bis zu 0,4 Liter.
Einher mit der Kraftstoffeinsparung geht eine Reduzierung der ohnehin
niedrigen Kohlendioxid-Emissionen: Sie verringerten sich beim i10 1.2 um elf
auf 108 g/km CO2. Den technischen Fortschritt ergänzt ein
modifizierter optischer Auftritt, der den i10 mit markentypischem
Hexagonalgrill, neuen Scheinwerfern und geänderten Stoßfängern an die
jüngsten Modelle von Hyundai wie den Cityroader ix35 oder den City-Van ix20
heranrückt. Weitere Kennzeichen der Neuauflage: Mit Vorhangairbags und
aktiven Kopfstützen zogen weitere Posten in die verfügbare
Sicherheitsausstattung ein, eine Schaltpunktanzeige unterstützt eine sparsame
Fahrweise, im Innenraum sorgen neue Sitzbezüge, eine blaue
Instrumentenbeleuchtung und Anschlüsse für Zusatzgeräte wie MP3-Player
(Style) für mehr Komfort.
So ausgerüstet, unterstreicht die Neuauflage des i10 das
Markenverständnis von Hyundai noch stärker als bislang. Denn die Modelle der
Marke verbinden auf intelligente Weise rationale Kriterien wie Zuverlässigkeit,
Sicherheit und Funktionalität mit emotionalen Faktoren wie Fahrkomfort,
Fahrspaß und Qualität. Trotz aller Zurückhaltung bei den Außenabmessungen
beweist der Kleinste beim Charakter besondere Größe: Er ist bescheiden, aber
nicht billig. Selbstbewusst, jedoch nicht aggressiv. Der i10 ist modern, aber
nicht modisch. Mit diesen positiven Eigenschaften ist das kleinste Modell aus
dem Hause Hyundai das ideale Auto für diejenigen, bei denen Prestige und
Status nicht den Ausschlag geben - eine Klientel, die in allen Altersgruppen
anzutreffen ist und zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Das A-Segment, in dem der i10 angesiedelt ist, legte in Deutschland nach
einem deutlichen Rückgang zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts in den
letzten Jahren wieder kontinuierlich zu. Betrugen die jährlichen
Neuzulassungen bei den so genannten Kleinstwagen nach der
Jahrtausendwende noch deutlich über 200.000 Einheiten, verringerten sie sich
bis 2004 auf nur noch etwas mehr als 120.000. Danach ging es wieder stetig
bergauf, und 2010 wurden wieder mehr als 200.000 Fahrzeuge im A-Segment
erstmals für den Verkehr angemeldet.
Die steigenden Verkaufszahlen von Kleinstwagen machen deutlich, dass
preisgünstige und sparsame Fahrzeuge auch in Europa weiter gefragt sind, und
preisbewusste Käufergruppen nicht vernachlässigt werden dürfen. Geringe
Anschaffungs- und Unterhaltskosten, niedrige Verbrauchswerte und
CO2-Emissionen sind für viele Autofahrer auch weiterhin
entscheidende Kriterien. Der i10 erfüllt sie allesamt – sein bisheriger Erfolg
unterstreicht dies deutlich.
Wachstumsklasse: A-Segment findet zu alter Stärke
Wie genau der i10 die Bedürfnisse seiner Käufer trifft, zeigt ein Blick auf die
Ergebnisse der Hyundai-Marktforschung. Sie brachten beim Vorgängermodell
zum Beispiel zutage, dass 94 Prozent der Hyundai-Käufer im so genannten A-
Segment ganz gezielt nach der preisgünstigsten Baureihe im Programm gesucht
haben, weil bereits dieses Modell ihren Anforderungen genügt hat. Die unter
den Interessenten für ein Modell des A-Segments weit verbreitete rationale
Betrachtungsweise unterstreichen auch jene 73 Prozent der Befragten, die ihr
Auto als reines Transportmittel bezeichneten. Nichtsdestotrotz bleiben auch
diese Vernunftkäufer eine bedeutende Zielgruppe für Hyundai. Denn etwa
Dreiviertel der Käufer waren zuvor in einem anderen Fabrikat unterwegs, die
Eroberungsrate des Einstiegsmodells erreicht damit eine erstaunliche
Dimension.
Aber auch ganz individuelle Anforderungen geben den Ausschlag für den
Kauf eines kleinen Hyundai-Modells: Für 97 Prozent der Käufer beispielsweise ist
die hohe Sitzposition verbunden mit einer großzügigen Rundumsicht
ausschlaggebend, 89 Prozent nennen die Beinfreiheit als Kaufgrund. 79 Prozent
schätzen bei der Anschaffung den vielseitigen Innenraum.
Frauenliebling: 60 Prozent der Käufer sind weiblich
Ein weiteres Ergebnis der Marktforschung: Mit einem Frauen-Anteil von
rund 60 Prozent sind die weiblichen Nutzer deutlich in der Mehrzahl. Allein diese
Zielgruppe hat der i10 indes in der überarbeiteten Auflage nicht im Blick: In
vielen Punkten verbessert, richtet sich auch der Jahrgang 2011 gleichsam an
Frauen und Männer, junge und alte Menschen, Familien und Singles. Hinzu
kommen die zahlreichen gewerblichen Nutzer, die einen handlichen Stadtwagen
etwa für den Pflege- oder Botendienst suchen. Der i10: Ein kleiner, aber äußerst
talentierter Generalist.
Multitalent im Kleinstwagensegment bietet fünf Plätze
Neues Sicherheitspaket bietet mehr Insassenschutz
Klein, aber oho: Das trifft seit jeher auf den i10 zu. Das preisgünstig-pfiffige
Einstiegsmodell von Hyundai bietet bei geringen Außenabmessungen im
Innenraum fünf Personen ein in dieser Klasse keinesfalls selbstverständliches
Platzangebot. Vier Türen ermöglichen einen komfortablen Zugang, und eine
große Heckklappe macht den 225 Liter großen und variablen Gepäckraum leicht
zugänglich. Ergänzt werden diese Stärken ab sofort durch ein deutliches Plus an
Charakter. Denn im neuen Modelljahrgang kennzeichnet den kleinen Spross ein
frisches Design, das ganz vom Stil anderer Neuheiten aus dem Hause Hyundai
geprägt ist. Im Zentrum steht insbesondere der Kühlergrill, der mit seiner
Hexagonalform ebenso Anleihen etwa bei ix35 und ix20 nimmt wie die
neugeformten Scheinwerfer oder die überarbeiteten Stoßfänger. Sie verleihen
dem i10 eine reife Note und unterstreichen damit seinen Anspruch, ein kleines
Multitalent für eine Vielzahl von Interessenten zu sein. Denn der i10 ist trotz
der kompakten Abmessungen ein ausgewachsenes Auto für viele Gelegenheiten
- bestens geeignet als wendiger Stadtfloh oder als Zweitwagen für die Familie.
Familienbande: Hexagonalgrill prägt Frontpartie
Schon auf den ersten Blick ist der modifizierte i10 zu erkennen, der wegen
der geänderter Stoßfänger um zwei Zentimeter auf 3,59 Meter in der Länge
gewachsen ist. Wie alle neuen Modellreihen der Marke dominiert die Frontpartie
des kleinsten Hyundai-Modells nun ein sechseckiger Kühlergrill mit schwarzer
Wabenstruktur, der durch eine in Wagenfarbe lackierte Stoßfängerpartie
unterbrochen wird. Dort findet das Kennzeichen Platz. Ihm schließen sich
beiderseits größer gewordene Lichteinheiten an, die unter Klarglas sowohl die
Hauptscheinwerfer als auch die Blinker aufnehmen. Ihre ansteigende und nun
weitaus dynamischere Form findet sich auch im unteren Bereich der
Frontpartie. Darunter liegen nach außen sich öffnende Ausformungen, die Platz
für die Nebelscheinwerfer bieten. Das Ergebnis der gestalterischen Feinarbeit:
Der i10 legte seine bislang eher rundliche Formensprache ab und kommt nun
mit markanten Ecken und Kanten daher. Das Zusammenspiel der neuen
Design-Elemente ergibt eine ganz eigene, charakteristische Linienführung und
verleiht dem Neuling mehr als bislang ein ausdrucksstarkes Gesicht in der
Menge.
Das gleiche Ziel verfolgten die Designer des i10 mit der ebenfalls
modifizierten Heckpartie. Dort fallen vor allem das neue Design der
Rückleuchten sowie der neu gestaltete hintere Stoßfänger ins Auge: Er geriet
an den seitlichen Enden stärker betont. Dort finden sich fortan die rückwärtigen
Reflektoren, welche die Form der Nebelscheinwerfer aufgreifen. Beibehalten hat
der i10 bewährte Stärken: Die weit öffnende Heckklappe geht auch weiterhin
bis auf den Stoßfänger hinunter und bietet somit eine niedrige Ladekante. Auch
die spannungsreiche und dynamische Linienführung in der Seitenpartie behält
der i10 bei. Mit charakteristisch platzierten Kanten und einer keck ansteigenden
Fensterlinie verleiht sie dem kleinen Hyundai einen Hauch von Sportlichkeit.
Das sympathische Erscheinungsbild ordnet sich dabei aber auch zukünftig den
Bedürfnissen der Insassen unter. Denn möglichst viel Raum für Passagiere und
Gepäck zu schaffen, war oberstes Ziel bei der Entwicklung des i10.
Raumwunder: Platz für bis zu fünf Insassen
Der i10 lässt schon beim Blick von außen seine inneren Stärken erkennen.
Hoch ragt die Fahrgastzelle auf, nahezu senkrecht verlaufen Türen und
Heckklappe. Während die Motorhaube im vorderen Bereich für eine bessere
Übersichtlichkeit weit nach unten verläuft, schafft auch die Fahrwerkstechnik
Platz für den Menschen: Dank des großzügig bemessenen Radstands von 2,38
Meter und einer Spurweite von 1,40 Meter vorne und 1,39 Meter hinten
konnten die Räder weit außen platziert werden, was gleichfalls dem Innenraum
zugute kommt und bis zu fünf Insassen ausreichend Platz bietet. Für eine
luftige Atmosphäre und ein großzügiges Raumgefühl im Innenraum, der über
vier serienmäßige, weit öffnende Türen erreicht wird, bringt der pfiffige
Kleinwagen große Fensterflächen und schmale Dachholme mit.
Wie jedes Hyundai-Modell ist auch der i10 strukturell auf eine optimale
Crashvorsorge und auf Langlebigkeit ausgerichtet. Deshalb verfügt der i10 über
hochfeste und dauerhaft gegen Korrosion geschützte Stähle, die zum größten
Teil verzinkt sind. Sie bilden den Rahmen für eine an neuralgischen Punkten
gezielt verstärkte Karosserie, welche die bei einem Crash auftretende Energie
um die Fahrgastzelle herumleitet. Extra stabile Strukturen finden sich
beispielsweise in den Dachsäulen, im Dachbereich, am Übergang des Vorbaus
zur Fahrgastzelle sowie in den Türen und im Boden. Auch an der Spritzwand
und im Frontbereich sorgten die Hyundai-Ingenieure mit gezielt eingearbeiteten
Verstärkungen vor - dort nehmen eigens dafür angebrachte Verstrebungen
bereits einen Großteil der bei einem Aufprall auftretenden kinetischen Energie
auf. Zudem reduzieren gezielte Verstärkungen auch im Heckbereich die Folgen
eines Unfalls. Seine passive Sicherheit sowohl bei Front- wie Seitencrashs
unterstrich der i10 während der Entwicklungsphase bei zahlreichen Tests und in
umfangreichen Computersimulationen. Für die hohe Langlebigkeit des i10 steht
zudem das Hyundai-Werk im indischen Chennai, wo die Modellreihe vom Band
läuft - es ist eine der jüngsten Fertigungsanlagen des Unternehmens und die
modernste des Subkontinents.
Sicherheitspaket: Vorhangairbags, aktive Kopfstützen und ESP
verfügbar
Neben den Maßnahmen im Karosseriebereich gibt Hyundai dem i10 ein
umfangreiches Paket an aktiven und passiven Sicherheitsausstattungen mit auf
den Weg. Im auf Wunsch erhältlichen Sicherheitspaket sind nun zum Beispiel
Vorhangairbags ebenso an Bord wie aktive Kopfstützen und das elektronische
Stabilitätsprogramm ESP. Serienmäßig sind unter anderem Frontairbags für
Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags für die Vornsitzenden sowie ein
Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung. Hinzu kommen
Dreipunkt-Sicherheitsgurte rundum, vorne höhenverstellbar sowie mit
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer ausgerüstet, höhenverstellbare
Kopfstützen und so genannte Stützrampen in den Sitzen, die ein
Durchrutschen der Insassen unter den Gurten verhindern. Damit Babys und
Kleinkinder sicher auf dem Beifahrersitz in einem Reboard-Kindersitz
untergebracht werden können, ist der Airbag für diesen Platz abschaltbar. Auf
den äußeren Sitzplätzen im Fond befinden sich zudem Isofix-
Kindersitzbefestigungen.
Farbpaket ergänzt zahlreiche Komfortmerkmale im Style
Während der i10 seinen äußeren Auftritt auf markante Weise erneuert hat,
blieben die inneren Stärken in vollem Umfang erhalten - und wurden in
zahlreichen Details weiter verbessert. So verfügt der Jahrgang 2011 des kleinen
Hyundai-Modells über neue Sitzbezüge, eine blaue Instrumentenbeleuchtung
sowie eine Schaltpunktanzeige, die eine verbrauchsschonende Fahrweise
unterstützt. Außerdem wurde der serienmäßige Lieferumfang der beiden
wahlweise angebotenen Ausstattungslinien Classic und Style neu geordnet.
Auswahlverfahren: i10 als Classic oder Style im Angebot
Zur umfangreichen Serienausstattung des i10 zählen beim Classic
beispielsweise Drehzahlmesser, von innen verstellbare Außenspiegel,
Zentralverriegelung und eine elektrisch unterstützte Servolenkung. Nützliche
Details sind eine 12-Volt-Steckdose im Armaturenbrett, Getränkehalter vorne,
eine Gepäckraumbeleuchtung und die Heckscheiben-Wisch-/Waschanlage. Wer
sich an Bord die Unterstützung zahlreicher elektrischer Helfer sichern und
darüber hinaus eine Extraportion Komfort gönnen möchte, findet im i10 Style
die richtige Variante: Die Ausstattung umfasst dann unter anderem eine
Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, Alarmanlage, einen
höhenverstellbaren Fahrersitz sowie elektrische Fensterheber vorne und hinten.
Hinzu kommen elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, eine
Audioanlage mit RDS-Radio, CD-Spieler, sechs Lautsprechern inklusive zwei
Hochtönern und AUX- und USB-Anschlüssen etwa für einen iPod. Außerdem
geht es im Inneren besonders farbenfroh zu, denn je nach Außenlackierung
zeigen sich Teile des Armaturenbretts, die Türarmlehnen und die Sitzflächen in
Rot oder Blau. Das hochwertige Ambiente an Bord des i10 Style ergänzt die
Mittelkonsole mit Metall-Dekor. Auch allerlei praktische Helfer finden sich: Eine
Ablagebox im Gepäckraum, Kartentaschen an den Rücklehnen der Vordersitze
und ein herausziehbares Staufach unter dem Beifahrersitz nehmen Utensilien
unterschiedlichster Größen auf. Äußerlich gibt sich der i10 in der
Ausstattungslinie Style mit Nebelscheinwerfern, einem verchromten Kühlergrill
sowie Schutzleisten und Türgriffen in Wagenfarbe zu erkennen.
Dank der umfangreichen Serienausstattung geriet die Aufpreisliste denkbar
kurz: Sie umfasst neben Metallic- und Mineraleffektlackierungen lediglich eine
Klimaanlage, ein Automatikgetriebe und das Sicherheits-Paket.
Platzangebot: Luftiges Raumgefühl und gewachsenes Gepäckabteil
Doch großzügig zeigt sich der i10 nicht nur, wenn es um die
Serienausstattung geht. Denn der zur Verfügung stehende Platz wird
konsequent genutzt, um bis zu fünf Insassen einen angenehmen Aufenthalt zu
gewährleisten. So ist der i10 weitaus mehr als nur ein Kleinwagen für die Stadt
- der Neuling hat vielmehr das Zeug zum Einkaufsbegleiter und Vielzwecktalent
für die Kurz-, aber auch für die Langstrecke.
Wer sich an Bord des i10 begibt, wird angesichts der knappen Außenmaße
zunächst vom großzügigen Raumgefühl begeistert sein. Nichts wirkt eng oder
zu knapp bemessen - ganz im Gegenteil: Fahrer und Beifahrer können sich über
viel Bewegungsspielraum für Arme und Beine freuen. Die beiden Vornsitzenden
nehmen auf ergonomisch ausgeformten Sitzen Platz, die viel Seitenhalt bieten,
über höhenverstellbare Kopfstützen verfügen und sich vielfach verstellen
lassen. In Verbindung mit der in allen Versionen neigungsverstellbaren
Lenkradsäule findet der i10-Fahrer so eine angenehme Sitzposition.
Auf den Rücksitzen im i10 Platz zu nehmen heißt nicht, zum Hinterbänkler
zu werden. Dort empfängt eine körpergerecht geformte Sitzbank, die mit
höhenverstellbaren Kopfstützen auf allen Plätzen ausgerüstet ist, die Insassen.
Ist in der zweiten Reihe niemand an Bord, lassen sich die Kopfstützen durch
ihre spezielle Form nahezu vollständig bis zur Oberkante der Lehnen
einschieben - beim Rückwärtsfahren oder Einparken bleibt das Sichtfeld durch
die großflächige Heckscheibe für den Fahrer so uneingeschränkt erhalten. Die
Kopfstützen können auch an ihrem Platz verbleiben, wenn größere Güter
transportiert werden sollen: Nach dem Umklappen der im Verhältnis 60:40
geteilten Sitzflächen und -lehnen entsteht ein großzügig dimensioniertes
Ladeabteil. Ist die Rückbank in ihrer Ausgangsposition, stehen 225 Liter
Ladevolumen zur Verfügung. Umgeklappt sind es 925 Liter, 15 Liter mehr als
bislang.
Bedienkomfort: Ergonomie steht im Mittelpunkt
Funktional gestaltet wurde auch das Armaturenbrett: Es setzt den Fokus
auf einfache Bedienung. Während die nunmehr blau illuminierte
Instrumentierung genau im Sichtfeld des Fahrers liegt, lassen sich
Zusatzfunktionen wie Audioanlage (Style) und Heizung dank der
hervorgehobenen Mittelkonsole und der weit oben platzierten Knöpfe und
Schalter sowohl vom Fahrer- wie vom Beifahrersitz aus problemlos bedienen.
Besonders gewonnen hat die Bedienung des serienmäßigen Fünfganggetriebes
oder der für beide Motorvarianten auf Wunsch lieferbaren Vierstufenautomatik:
Denn Schalt- oder Wählhebel sind im nach unten verlängerten Teil der
Mittelkonsole positioniert und dort äußerst griffgünstig platziert.
Für den Wohlfühl-Effekt an Bord gab Hyundai dem i10 aber nicht nur
zahlreiche Komfortdetails mit auf den Weg. Ingenieure und Designer befassten
sich bereits während der Entwicklungsphase und auch im Rahmen der
Modellüberarbeitung für den neuen Jahrgang mit der Verwirklichung eines
hohen Komfortniveaus - beispielsweise durch die konsequente Beseitigung von
unerwünschten Lärm- und Vibrationsquellen. Spezielle Dämmungen finden sich
etwa im Bereich der Spritzwand und des Heckabschlusses. Auch die
ausgetüftelte Aerodynamik des i10 mit einem cW-Wert von 0,32 leistet ihren
Anteil: Durch die ausgeprägte Windschlüpfigkeit reduzieren sich die
Windgeräusche bei schneller Fahrt. Zudem mindern ein spezieller Leichtbau-
Ansaugtrakt bei den Motoren und ein optimierter Abgasstrang die von den
Triebwerken ausgehenden Geräusche.
Zwei Benziner, wahlweise mit Automatik, zählen zum Angebot
CO2-Werte sinken um bis neun Prozent
Mehr Leistung bei weniger Verbrauch dank Verbesserungen im Detail
Neben frischem Design prägen vor allem verbesserte Motoren die
Neuauflage des Hyundai i10. Die beiden erhältlichen Antriebsaggregate, ein 1,1-
Liter-Vierzylindermotor mit 51 kW (69 PS) Leistung sowie ein 63 kW (86 PS)
leistendes 1,2-Liter-Triebwerk, wurden von den Hyundai-Ingenieuren einer
umfangreichen Überarbeitung unterzogen. Das Resultat: Die Motoren legten
sowohl in der Disziplin Sparsamkeit wie auch bei der Leistung weiter zu. Folge
sind nicht allein bessere Fahrwerte und ein reduziertes Verbrauchsniveau,
sondern ebenso eine weitere Absenkung der CO2-Emissionen.
Das ohnehin niedrige Niveau nähert sich weiter der Grenze von 100 Gramm pro
Kilometer an.
Einstiegsvariante: 1.1-Benziner bringt i10 ordentlich auf Trab
Die Basis stellt nach wie vor ein Benziner mit 1.086 cm3
Hubraum dar. Das Einstiegstriebwerk mit oben liegender Nockenwelle verfügt
über je drei Ventile pro Zylinder sowie eine elektronisch gesteuerte
Mehrpunkteinspritzung. Die Leistung im neuen Modelljahr stieg dank der
technischen Modifizierungen um zwei kW. Damit erreicht der i10 eine
Höchstgeschwindigkeit von 156 km/h, immerhin fünf km/h mehr als bislang.
Auch die Beschleunigung des je nach Ausstattung zwischen 980 und 1.080
Kilogramm leichten i10 1.1 aus dem Stand auf Tempo 100 wird nun zügiger
absolviert: Das Erreichen der 100 km/h-Marke erfolgt mit 15,0 Sekunden nun
um 0,6 Sekunden zügiger. Auch der Durchzug kann sich in dieser
Fahrzeugklasse durchaus sehen lassen: Dank des maximalen Drehmoments
von 99 Newtonmeter beschleunigt der i10 innerhalb von 15,2 Sekunden im
höchsten Gang von 60 auf 100 km/h. Der Basismotor wird serienmäßig mit
einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert und ist optional mit einem
Vierstufen-Automatikgetriebe im Angebot. Der i10 1.1 steht zudem in beiden
Ausstattungslinien zur Wahl.
Die besondere Stärke des kleinen Vierzylinders wird mit der Einführung des
überarbeiteten Modells weiter ausgebaut: Der genügsame Kraftstoffkonsum. Er
sank gegenüber der bisherigen Version um 0,3 Liter und beträgt nun im Norm-
Gesamtverbrauch lediglich 4,7 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer. Auch die
Umwelt profitiert vom Feinschliff an der Motorentechnik. Denn nun entweichen
nur noch 110 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus dem Abgasstrang, ein
üppiges Minus von neun g/km.
Sparmeister: Top-Motor knausert beim Verbrauch
Noch sparsamer mit der eingesetzten Energie geht der i10 1.2 um, obwohl
er mit 63 kW (86 PS) deutlich mehr leistet als sein kleiner Bruder. Der 1.248
cm3 große Vierventiler, gleichfalls mit Motorblock und
Zylinderkopf aus Leichtmetall, genehmigt sich im Gesamtverbrauch lediglich 4,6
Liter Superbenzin aus dem 35 Liter großen Tank. Damit unterbietet der i10 1.2
des Jahres 2011 den sechs kW (acht PS) schwächeren Vorläufer um deutliche
0,4 Liter. Entsprechend niedrig sind die CO2-Emissionen: Das mit
einer Fünfgangschaltung kombinierte Ottomotor-Aggregat gibt lediglich 108
Gramm Kohlendioxid pro Kilometer an die Umwelt ab. Das entspricht einem
Rückgang von neun Prozent.
Geht es um die Fahrleistungen, gibt sich der 1,2-Liter gar nicht bescheiden.
Denn das Triebwerk, dessen zwei oben liegenden Nockenwellen von einer
wartungsfreien Steuerkette angetrieben werden, beschleunigt den i10 bis auf
eine Spitzengeschwindigkeit von 169 km/h. Zügig absolviert er auch die
Beschleunigungsprüfungen: 12,2 Sekunden vergehen für den Sprint aus dem
Stand auf Tempo 100, 13,1 Sekunden lautet der Wert für den Durchzug im
höchsten Gang von 60 bis 100 km/h. Ein Grund: Das maximale Drehmoment
von 121 Newtonmeter, das bereits bei 4.000 min-1 ansteht. Die
Top-Motorisierung des i10 ist ebenfalls in Verbindung mit einer Vierstufen-
Automatik erhältlich und steht in der Style-Ausstattungslinie zur Verfügung.
Dauerläufer: Bewährte Fahrwerkstechnik mit ausgewogenem
Charakter
Kaum Anlass zur Verbesserung lieferte das bewährte Fahrwerk des i10, das
schon zur Einführung der Baureihe im Frühjahr 2008 einem Feinschliff durch
die Ingenieure des europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums in
Rüsselsheim unterzogen wurde. Es bietet auch weiterhin einen ausgewogenen
Kompromiss zwischen Komfort und Fahrdynamik. Vorne sorgt eine McPherson-
Einzelradaufhängung mit Stoßdämpfern und Schraubenfedern in Verbindung
mit einer elektrisch unterstützten Servolenkung für präzises Handling und
zielgenaues Manövrieren. Sie verhindert auch das Durchdringen von Schlägen
und Stößen auf schlechten Fahrbahnen und hält zudem störende
Antriebseinflüsse von der Lenkung fern. Hinten übernimmt eine
Koppellenkerachse mit Schraubenfedern die Aufgabe der Federung und
Dämpfung. Die raumsparende Konstruktion gewährleistet zudem, dass der i10
stets zuverlässig und spurtreu dem eingeschlagenen Weg folgt.
Hohe Reserven zeichnet auch die leistungsfähige Bremsanlage mit
innenbelüfteten Scheibenbremsen vorne und Trommelbremsen hinten aus.
Wenn der i10 mit Sicherheitspaket geordert wird, besitzt er neben
Vorhangairbags, aktiven Kopfstützen und ESP auch Scheibenbremsen hinten.
Ausgestattet ist der i10 sowohl als 1.1 wie auch als 1.2 mit Reifen der
Dimension 165/60 R 14 auf Stahlfelgen mit Radzierblenden. Die
Automatikvarianten rollen auf Reifen der Größe 175/60 R 14 in die
Verkaufsräume der Hyundai-Händler.
Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen
Überraschungen
Sorgenfreie Mobilität für bis zu 15 Jahre
Neuwagen-Anschlussgarantie gibt Sicherheit über 60 Monate
Wer sein neues Auto unter dem Aspekt der Sparsamkeit anschafft und sich
deshalb für das Einstiegsmodell entscheidet, wird es als sehr angenehm
empfinden, dass der i10 auch im Jahrgang 2011 eine ganze Reihe von
Garantien bietet. Sie stellen über viele Monate verlässlich kalkulierbare Kosten
auch bei unerwarteten Vorkommnissen sicher. So verfügt der i10 über eine
Fünfjahres-Garantie auf das gesamte Fahrzeug, die ohne Kilometerbegrenzung
gilt. Eine Ausnahme bilden lediglich Taxi oder Mietwagen: Dann ist die
Neuwagengarantie auf 100.000 Kilometer begrenzt. Darüber hinaus gewährt
Hyundai beim i10 eine Garantie gegen Durchrostung von innen nach außen, die
zwölf Jahre beträgt.
Verreisen mit Vorsorge: Mobilitätsgarantie springt bei einer Panne
ein
Vor unliebsamen Überraschungen auf Fernfahrten schützt zudem fünf
Jahre lang, ebenfalls ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr,
die Hyundai-Mobilitätsgarantie. Das Sorglos-Paket für unbeschwerte Mobilität
hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder
Übernachtungskosten. Zudem wird die Ersatzteilversorgung vor Ort geregelt
oder für die Weiter- oder Rückreise der Insassen gesorgt, falls eine
Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Diese Mobilitätsgarantie verlängert
sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein
weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung
von maximal 200.000 Kilometern.
Außerdem übernimmt Hyundai für die Dauer von fünf Jahren fünfmal die
Kosten für den Hyundai Sicherheits-Check.