Gesellschaftliches Engagement

Hyundai und Caritas - Eine Partnerschaft, die bewegt

  • Zusammenarbeit besteht seit Mai 2004
  • Im Fokus: Kinder und Familien sowie die Förderung der Mobilität der Caritas
  • Engagement 2010 mit dem Sonderpreis der LEA-Jury ausgezeichnet

Hyundai Motor Deutschland und der Wohlfahrtsverband Caritas engagieren sich seit dem Jahr 2004 unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ für Kinder und Familien, helfen Menschen in schwierigen Lebenssituationen und unterstützen Ehrenamtliche in ihrer Arbeit. Soziale Verantwortung zu übernehmen, bedeutet: ökologisch, sozial und wirtschaftlich zu handeln. „Gemeinsam mehr bewegen" richtet das Engagement an diesen drei Bausteinen aus und ist neben einer strategischen Unternehmensentscheidung vor allem eines: eine Herzensangelegenheit aller Beteiligten.

Gewürdigt wurde die langjährige Zusammenarbeit 2010 beim Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg „Leistung – Engagement – Anerkennung“ mit dem Sonderpreis der Jury. In der Laudatio hob Biathletin Simone Hauswald insbesondere das „langjährige herausragende soziale Engagement“ und die „Nachhaltigkeit der Projekte“ hervor. Insgesamt hatten sich um den zum vierten Mal vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Caritas vergebenen Preis 252 Unternehmen beworben.

Unsere Projekte im Überblick:

„Mobil in die Ferien“

Ablenkung von Alltag, die Welt entdecken – „Mobil in die Ferien“ macht es möglich. Hyundai stellt Caritas-Jugendeinrichtungen seit 2009 drei Kleinbusse Hyundai H-1 Travel und zwei Hyundai Santa Fe für Ferienfreizeiten und Ausflüge zur Verfügung.

Von Januar bis Dezember, von der Ostsee bis zu den Alpen, steht die Fahrzeugflotte inklusive Hol- und Bringservice in den Diensten der Caritas. Für viele Jugendgruppen wird so ein gemeinsames Erlebnis überhaupt erst möglich. Im Jahr 2010 waren mehr als 60 Einrichtungen mit dem H-1 Travel unterwegs, so zum Beispiel auch die Alten- und Behindertenhilfe aus Mayen bei Trier. Während des integrativen Sommercamps, das rund um den Laacher See aufgeschlagen war, standen für die 66 Kinder mit und ohne Beeinträchtigung auch verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Mit dem Hyundai H-1 Travel ging die Fahrt zum Beispiel in den Märchenwald nach Bad Breisig oder in den Tolli Park nach Mayen.

„Ökologisch, aber sicher“

Allein die Caritas-Mitarbeiter der Sozialstationen sind täglich bundesweit mit rund 50.000 Fahrzeugen unterwegs. Sie pflegen ältere Menschen oder bringen Kinder mit Beeinträchtigungen in die Schule. Sicherheit ist dabei ein wichtiger Aspekt genauso wie Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.

Hyundai bietet neben Fahrzeugen mit geringem Verbrauch und niedrigen CO2-Emissionen unter dem Motto „Ökologisch, aber sicher“ Fahrsicherheits- und Spritspartrainings für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas an. Auf dem Trainingsplan stehen unter anderem Fahren bei Glatteis und Aquaplaning. Während der Trainingseinheit „Spritsparen“ lernen die Teilnehmer, wie sie durch geringe Änderungen im Fahrverhalten bei jedem Kilometer den Verbrauch und damit auch die CO2-Emissionen reduzieren können. Einsparungen bis zu 15 Prozent wurden dabei erzielt. Da freuen sich Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Hyundai und der Händler vor Ort begleiten die Trainings und stellen die Fahrzeuge zur Verfügung.

Ehrenamtsfonds „Sozial Couragiert“

Mit ihrer Arbeit leisten Ehrenamtliche einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem Fonds „Sozial Couragiert“ unterstützt Hyundai dieses Engagement. Pro Jahr werden 40 Projekte mit je 1.000 Euro prämiert, die sich im Rahmen der jeweils aktuellen Caritas-Jahreskampagne für andere Menschen einsetzen. Der Aufruf wird im Caritas-Magazin für Ehrenamtliche, der „Sozialcourage“ veröffentlicht.

„Experten fürs Leben“ standen 2010 im Mittelpunkt. Die Jury, die aus Vertretern von Hyundai und der Caritas besteht, wählte aus insgesamt 170 Bewerbungen die gelungensten Projekte aus:

Die Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) Berlin beispielsweise nutzten die 1.000 Euro für die Finanzierung eines Buchprojekts. Noch lebende Zeitzeugen erzählen in „Kindheit mit Aufnäher Ost“ von ihren Erlebnissen als minderjährige Häftlinge oder Kinder in Arbeits- und Konzentrationslagern. Junge Ehrenamtliche haben die Berichte aufgeschrieben und übersetzt. Bilder dokumentieren die Erfahrungen der Überlebenden.

Auch die Bahnhofsmission Karlsruhe „IN VIA“ erhielt die Fördersumme und kümmerte sich damit um osteuropäische Pflegekräfte. Diese kommen täglich am Bahnhof in Karlsruhe an. Die Frauen pflegen Demenzkranke und leiden dabei selbst unser Vereinsamung und psychischem Stress. Die Ehrenamtlichen der Bahnhofmission organisieren regelmäßige Treffen mit den Frauen. Die Gespräche helfen den Pflegerinnen und stärken Sie bei ihrer anstrengenden Arbeit.

„Leihomas“ und „Leihopas“ sind für Kinder, die keine Großeltern mehr haben, eine wundervolle Sache. Denn wer weiß schon, wie Stricken und Schnitzen funktionieren? Die ehrenamtlichen Senioren betreuen die Kinder, geben ihr Wissen weiter oder spielen gemeinsam Karten. Die Katholische Kirchengemeinde in Filderstadt hat dieses Projekt initiiert und sucht noch weitere Engagierte.

2011 können sich ehrenamtliche Gruppen, deren Arbeit in Verbindung mit der Caritas-Jahreskampagne „Kein Mensch ist perfekt“ steht, erneut bewerben. Die Bewerbungsunterlagen sind unter http://www.sozialcourage.de/66763.html abrufbar.

 
 
files/hmd_caritas_d4707f1.pdf files/ files/ files/ files/ files/ files/ files/ files/ files/ files/