Der Hyundai Sonata im Detail_2: Konzept, Markt und Hintergrund

Elegante Komfortlimousine setzt neue Maßstäbe in der Mittelklasse

  • Fünfte Generation des Bestsellers aus Korea wurde vollständig neu entwickelt
  • Qualität und Anmutung auf hohem Niveau: Sonata übernimmt Vorreiterfunktion
  • Neues Produktionswerk in Alabama produziert den Sonata für die USA

Mit der fünften Generation der Mittelklassebaureihe Sonata geht die Neuauflage eines der erfolgreichsten Hyundai-Modelle an den Start. Denn seit vielen Jahren ist der Sonata auf seinem Heimatmarkt das meistverkaufte Fahrzeug – rund jeder sechste Neuwagen der Marke, der in dem südostasiatischen Land verkauft wird, ist ein Sonata. Große Erfolge weiß das Erfolgsmodell seit jeher auch auf den Exportmärkten zu feiern. So konnte Hyundai 2005 insgesamt über 1,1 Millionen Fahrzeuge im Export absetzen. Großen Anteil an der weltweit steigenden Nachfrage am Sonata hatte stets der US-Markt: Dort stiegen die jährlichen Absatzzahlen im Zeitraum 2000 bis 2005 von knapp 46.000 auf mehr als 130.000 Einheiten. Insgesamt werden nahezu 80 Prozent der pro Jahr etwa 220.000 im Hyundai-Werk Asan produzierten Sonata-Modelle entweder in Korea oder den Vereinigten Staaten verkauft.

Wachstumsmodell: Sonata erfolgreich in Korea und Übersee

Mit seinem wachsenden Erfolg konnte der Sonata einem Trend trotzen, der schon seit vielen Jahren das Segment der klassischen Stufenhecklimousinen der Mittelklasse kennzeichnet: Auf Grund der zunehmenden Nachfrage nach Großraumlimousinen und so genannten Sports Utility Vehicles stagniert der weltweite Absatz in dieser Fahrzeugklasse. Nicht so der Sonata: Er legt seit vielen Jahren insbesondere im Export beständig zu - und soll schon bald neue Bestmarken erreichen: Am 20. Mai 2005 wurde in Montgomery im US-Bundesstaat Alabama ein mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Dollar errichtetes Produktionswerk offiziell seiner Bestimmung übergeben. In der ersten Hyundai-eigenen Fertigungsstätte in den USA laufen jährlich bis zu 300.000 Hyundai-Modelle für den nordamerikanischen Markt von den Bändern.

Aber auch in Europa zählt der Sonata seit vielen Jahren zu den beständigen Größen von Hyundai: So gehört das Mittelklassemodell beispielsweise seit dem Verkaufsstart in Deutschland im Jahre 1991 zum Fahrzeugprogramm – damals als eine von vier, heute als eine von 13 Baureihen. Seitdem entschieden sich hier zu Lande knapp 19.000 Käufer für den Sonata. 2005, dem ersten Verkaufsjahr für die wahlweise mit Vier- oder Sechszylindermotor lieferbare fünfte Generation, fand der Sonata im deutschen Hyundai-Modellprogramm in der Bundesrepublik bereits 1.882 Käufer.

Musterschüler: US-Studie ermittelt zufriedene Käufer

Doch der Sonata, 1985 als Hecktriebler erstmals vorgestellt und 1988 in der zweiten Generation auf Frontantrieb umgestellt, konnte in all den Jahren nicht allein durch steigende Verkaufszahlen von sich reden machen: Unabhängige Untersuchungen belegen auch die enormen Fortschritte in der Fertigungsqualität, die dem Sonata ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und in Folge dessen eine hohe Zahl ungewöhnlich zufriedener Halter beschert. In den Analysen des renommierten US-Instituts J.D. Power, das regelmäßig die Zufriedenheit der Autofahrer mit ihrem Neuwagen in den Vereinigten Staaten analysiert, hat Hyundai 2004 zum langjährigen Branchenführer aufgeschlossen. Der Sonata wusste in der breit angelegten Befragung seine Käufer nachhaltig zu überzeugen: In der Mittelklasse ließ der Hyundai-Bestseller in Sachen Kundenzufriedenheit alle Wettbewerber hinter sich und wurde eindeutig die Nummer 1.

An diese Erfolge anzuknüpfen und zugleich neue Bestmarken im Absatz zu erzielen, ist die Aufgabe der vollständig neu entwickelten fünften Generation des Sonata. Denn bei der Realisierung der ehrgeizigen Ziele des größten koreanischen Automobilherstellers kommt dem Sonata eine Schlüsselrolle zu. Der Neuling wird nach dem Startschuss im US-Werk in Alabama das erste in Nordamerika produzierte Modell der Marke sein und damit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung von Hyundai zum Global Player leisten. Darüber hinaus soll er auch das Bestreben des Unternehmens sichtbar machen, weltweit die Führungsrolle in der Fertigungsqualität zu übernehmen und die zuverlässigsten Fahrzeuge der Welt herzustellen. Der Sonata für den europäischen Markt wird in einer der modernsten Fertigungsanlagen der Welt im koreanischen Asan produziert.

Vorbildfunktion: Jüngste Sonata-Ausgabe in jeder Beziehung verbessert

Der Sonata setzt in der jüngsten Ausgabe in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe für die Hyundai-Mittelklasse: Die präzise Verarbeitung mit passgenau und sorgfältig verarbeiteten Materialien verleiht dem Viertürer schon im Stand eine hochwertige Anmutung. Einmal in Fahrt, überzeugt der Sonata dann mit leistungsfähigen Motoren, einem in dieser Klasse keinesfalls selbstverständlichen Komfortniveau sowie einer umfangreichen Serien- und Sicherheitsausstattung. Darüber hinaus zählt das eigenständige Design, das auf attraktive Weise die klassischen Elemente einer eleganten Stufenhecklimousine interpretiert, zu den herausragenden Merkmalen der neuen Generation. Eines unterscheidet die vollständig neu entwickelte Ausgabe jedoch nicht von ihren vier Vorgängern: Nach wie vor wird mit dem Sonata der Einstieg in die Mittelklasse für viele möglich, denn wie alle Modelle der Marke bietet auch der Sonata ein ungewöhnlich günstiges Preis-/Wert-Verhältnis.

Große Hoffnungen setzt Hyundai deshalb nicht nur weltweit in die fünfte Generation des Sonata. Auch in der Bundesrepublik soll sich die Zahl der Käufer der Reiselimousine stetig vergrößern: So konnten 2005 bereits knapp 2.000 Fahrzeuge des neuen Sonata abgesetzt werden und 2006 verspricht durch die neue Dieselvariante ein weiteres Wachstum.

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Der Hyundai Sonata im Detail_3: Design, Karosserie und Sicherheit

Klassische Linienführung und markante Merkmale für individuellen Auftritt

  • Sonata-Gestaltung verbindet Solidität, Kraft und Dynamik
  • Umfangreiches Insassenschutzpaket inklusive seitlicher Vorhangairbags
  • Mehr Sicherheit in Serie durch elektronisches Stabilitätsprogramm

Von einer seiner besten Seiten zeigt sich die neue Generation des Sonata schon im Stand: Ebenso wie die Technik des Neulings von den rund 6.500 Hyundai-Ingenieuren neu entwickelt wurde, entwarfen auch die mit der Entwicklung beauftragten Designer eine bis ins Detail völlig neue Karosserie. Die Gestaltung fiel dabei klar und sachlich aus, ohne auf markante Merkmale in der eleganten und klassischen Linienführung der Stufenhecklimousine zu verzichten. So betonen charakteristische Sicken und Kanten den auf 4,80 Meter Länge, 1,83 Meter Breite und knapp 1,48 Meter Höhe gewachsenen Sonata. Das kraftvoll-dynamische und ein hohes Maß an Solidität vermittelnde Erscheinungsbild bestimmen darüber hinaus der lange und 2,73 Meter messende Radstand, die breite Spur und die Leichtmetallfelgen im 16- und 17-Zoll-Format.

Charaktertyp: Kanten und Sicken für unverwechselbaren Auftritt

Vorne dominiert ein V-förmig ausgeprägter Kühlergrill mit Querstrebe und verchromter oberer Abschlussleiste den Auftritt des jüngsten Sonata-Modells. Ihm schließen sich seitlich leicht zurückgesetzte und bis weit in den Kotflügel verlaufende Klarglasscheinwerfer an, die sich zur Mitte hin verjüngen und den optischen Focus auf den Kühlergrill lenken. Gleiches übernimmt eine auf der Motorhaube verlaufende, so genannte Charakterlinie: Sie nimmt die Außenlinien des Kühlers auf und führt sie bis hinein in die A-Säulen. Unterhalb der Kennzeichenhalterung auf dem vorderen Stoßfänger dominieren eine große Kühlluftöffnung und die auf gleicher Höhe angebrachten Klarglas-Nebelscheinwerfer die Frontansicht des neuen Sonata.
Die Seitenansicht prägt nicht nur die geschwungene Dachlinie mit ihren schmalen Säulen, die für exzellente Rundumsicht vom Fahrersitz aus sorgen. Ebenso charakteristisch ist die oberhalb der Türgriffe entlang der Seite verlaufende Kante: Sie unterstreicht gemeinsam mit den leicht ausgestellten Radläufen den kraftvollen Gesamteindruck des Neulings. Auch am Heck wartet der Sonata mit eigenständigen Lösungen auf, die der Eleganz der Stufenheckkarosserie eine sichtbare Portion Sportlichkeit verleihen: Die breiten, nach außen hin weit ins Seitenteil hineingezogenen und auch bis in die Kofferraumklappe reichenden Rückleuchten werden zur Mitte hin schmaler und nehmen damit die Form der Hauptscheinwerfer wieder auf. Dynamik vermittelt zudem die Aussparung für das Kennzeichen: Sie verjüngt sich nach oben hin und setzt damit einen markanten Kontrapunkt zur V-Form des Kühlergrills. Den besonderen athletischen Anspruch des Sonata 3.3 V6 ergänzen unterhalb des kräftigen hinteren Stoßfängers die beidseitig angeordneten und mit Chromblenden versehenen Auspuffendrohre. Wichtigen praktischen Nutzen hat die bis zum Stoßfänger heruntergezogene Kofferraumklappe, die über außerhalb des Kofferraums angebrachte Scharniere und Gasdruckdämpfer verfügt: Sie gibt ein 523 Liter fassendes und leicht zugängliches Gepäckfach frei.

Mit hoher Alltagstauglichkeit weiß der Sonata aber auch durch seine Übersichtlichkeit, die das Rangieren selbst in engen Großstadtstraßen zum Kinderspiel machen, sowie die großen und weit öffnenden Türen zu überzeugen: Sie ermöglichen vorne wie hinten einen ungehinderten Zugang zum Innenraum. Eine gute Rundumsicht gewährleisten außerdem große Außenspiegel, auf der Fahrerseite mit einer Weitwinkelfunktion versehen.

Vorsorgemaßnahme: Airbags schützen Insassen auf allen Plätzen

Vermittelt schon das optische Erscheinungsbild des neuen Sonata Leistungsfähigkeit und Solidität, so gilt dies erst recht für die Crashvorsorge: Die im Computer berechnete und bei zahlreichen Versuchen auch praktisch erprobte Karosseriestruktur des Neulings schützt bei einem Unfall wirkungsvoll die Fahrgastzelle. Bei einem Front-, Heck- oder Seitenaufprall führen zahlreiche Verstrebungen im Blech sowie ein stabiler Seitenaufprallschutz in den Türen die einwirkende Energie in den Boden oder die Dachpartie ab. Die weiche Struktur des Vorderwagens nimmt darüber hinaus bei einem Unfall einen Großteil der Aufprallenergie auf.

Die auf maximale Sicherheit ausgelegte Karosseriestruktur ergänzt ein ganzes Bündel aktiver und passiver Sicherheitselemente zum Schutz der Fahrzeuginsassen. Dazu zählen unter anderem Frontairbags für Fahrer und Beifahrer (deaktivierbar) sowie Seitenairbags, untergebracht in den Lehnen der Vordersitze. So genannte Vorhangairbags spannen sich bei einem Seitenaufprall oder einem Überschlag in Sekundenbruchteilen schützend vor der gesamten seitlichen Fensterpartie auf. Fünf höhenverstellbare Kopfstützen ergänzen das Serienschutzpaket. Erstmals verfügt mit dem Sonata ein Hyundai-Modell über aktive Kopfstützen auf den Vordersitzen. Diese bewegen sich bei einem Heckaufprall nach vorne und wirken einem heftigen Aufprall der Köpfe entgegen. Fünf Dreipunkt-Automatikgurte, vorne höhenverstellbar sowie mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer ausgestattet, halten die Passagiere sicher auf ihren Sitzen.

Hilfsprogramm: ABS, Traktionskontrolle und ESP ab Werk an Bord

Zahlreiche elektronische Helfer greifen bei möglicherweise gefährlichen Situationen vorsorgend ein: Ein Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung verhindert beim Bremsen ein Blockieren der Räder und ermöglicht das Ausweichen vor einem Hindernis, eine Traktionskontrolle unterbindet etwa beim Beschleunigen das Durchdrehen. Wie nahezu alle Modelle von Hyundai nach und nach ein elektronisches Stabilitätsprogramm erhalten, verfügt auch der neue Sonata über ESP. Die Antischleuderhilfe wirkt mit gezieltem Bremseneingriff einer instabilen Fahrsituation entgegen und reduziert so die Gefahr, dass der Wagen ausbricht. Zwei große, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, auf der Fahrerseite asphärisch gewölbt, Außentemperaturanzeige, Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren hinteren Sitzplätzen, Klarglas-Nebelscheinwerfer, Türeinstiegsleuchten vorne sowie eine längs- und neigungsverstellbare Sicherheitslenksäule runden das Vorsorgepaket für die Insassen ab.

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Der Hyundai Sonata im Detail_4: Innenraum, Ausstattung und Komfort

Üppig ausgestattetes First-Class-Ambiente mit Wohlfühl-Effekt

  • Sorgfältige Verarbeitung und hochwertige Materialien prägen Interieur
  • Innenraumdimensionen legten zu: Passagiere und Gepäck finden reichlich Platz
  • Serienausstattung auf Top-Niveau - Klimaautomatik serienmäßig an Bord

Eleganz und Solidität mit einem Hauch von Sportlichkeit: Was das äußere Erscheinungsbild des neuen Hyundai Sonata auszeichnet, gilt auch für die Gestaltung des Innenraums. Hochwertige Materialien, eine sorgfältige Verarbeitung, körpergerecht konturierte Sitze, ergonomisch angebrachte Bedienelemente und viel Platz kennzeichnen das Interieur, das den Insassen den Aufenthalt an Bord so angenehm wie möglich macht. Selbst anspruchsvollste Erwartungen erfüllt das First-Class-Ambiente mit Wohlfühl-Effekt.

Gastgeber: Neue Sitze mit körpergerechter Form

Besonderes Augenmerk legten die Designer und Ingenieure auf die Entwicklung der neuen Sitze, deren optimale Gestaltung bei ausführlichen Kundenbefragungen definiert wurden. Weich und flexibel genug, um höchsten Sitzkomfort zu bieten, sind sie zugleich an den Seitenpartien straff ausgeführt, um bei zügiger Fahrweise sicheren Halt zu gewährleisten. Form und Polsterung der Sitzflächen und Rückenlehnen sind ganz auf die Bedürfnisse der Insassen ausgerichtet - auf langen Strecken spielt der Sonata damit seine ausgeprägten Qualitäten als Reiselimousine souverän aus. Mit den vielfachen Verstellmöglichkeiten finden selbst Passagiere unterschiedlichsten Körperbaus eine entspannte Position. So ist der Fahrersitz längs- und höhenverstellbar, verfügt über eine einstellbare Lendenwirbelstütze und wird im Rahmen des Comfort-Paketes erstmals auf Wunsch auch mit elektrischer Verstellung angeboten. Damit insbesondere der Fahrer nicht vorzeitig ermüdet, lässt sich zudem das griffige Lederlenkrad im neuen Sonata erstmals sowohl in der Neigung als auch längs verstellen.
Neben der körpergerechten Sitzposition auf den beiden Vordersitzen sowie der mit umklappbaren Lehnen ausgerüsteten Rücksitzbank trägt das üppige Innenraumplatzangebot zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Gegenüber seinem Vorgänger legte der neue Sonata in allen Belangen kräftig zu. Ob Kopf- oder Schulterfreiheit - nirgends drohen die Insassen den Außengrenzen des Innenraums zu nahe zu kommen. Vor allem trifft dies auf den Fußraum für die hinten Sitzenden zu: Auf Grund des auf 2,73 Meter gewachsenen Radstands und durch die raumsparende Anordnung der Inneneinrichtung legte das Maß für die Beine hinter den Vordersitzen um stattliche drei Zentimeter zu.

Zum großzügigen Charakter des Innenraums passen die zahlreichen Ablagemöglichkeiten, die allerlei Utensilien für kurze Strecken oder lange Reisen aufnehmen. Stauraum findet sich beispielsweise in den Türen, in speziellen Kartentaschen an den Rückseiten der Vordersitzlehnen, im abschließbaren Handschuhfach, in der mit zwei Fächern ausgerüsteten Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen sowie unterhalb der Bedienungseinheit für die serienmäßige Klimaautomatik. Getränkedosen finden in einem eigenen Halter neben dem Handbremshebel, Brillen in einem Fach im Dach und Einkaufstaschen an einem ausklappbaren Haken im Beifahrerfußraum Platz. Großzügig dimensioniert fiel auch das Gepäckabteil des Sonata aus: Es wuchs im Vergleich zum Vorgänger um 93 Liter und nimmt nun 523 Liter auf. Bei Bedarf lässt es sich - etwa zum Transport langer Gegenstände - durch Umlegen der Rücksitzlehnen vergrößern.

Informationssystem: Alles Wichtige auf einen Blick

Liefert der Sonata so eine in jeder Beziehung einladende Atmosphäre im Innenraum, sorgen auch die durchdachte Anordnung der wichtigsten Bedienelemente, die hochwertigen und haptisch angenehmen Oberflächen und die umfangreiche Komfortausstattung dafür, dass bis zu fünf Insassen gerne an Bord des Neulings gehen. Herzstück des Interieurs ist der zweifarbige Armaturenträger mit über die gesamte Breite laufender Leiste im Carbon-Look. Keine tief liegenden Regler und Tasten lenken den Blick des Fahrers lange Zeit vom Straßenverkehr ab: Während die Bedieneinheit für die Klimaautomatik oberhalb des Schalthebels untergebracht und sowohl für Fahrer wie den Beifahrer zügig erreichbar ist, sitzt das optionale Soundsystem über den Lüftungsdüsen auf Höhe der Instrumente. Dort können die beiden vorne Sitzenden die Tasten und Drehregler ohne Mühe erreichen und nahezu intuitiv bedienen. Übersichtlichkeit und schnelle Erfassung kennzeichnen auch die Instrumente, die sich auf das wirklich Wichtige beschränken: Drei große Rundinstrumente lassen den Piloten nie über den Fahrzustand rätseln. Auf Knopfdruck ergänzt ein Bordcomputer mit zentral angeordnetem Anzeigefeld das Informationsangebot für den Fahrer: Er liefert Angaben über Durchschnittsverbrauch und Reichweite, Tageskilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit und Fahrzeit.

Komplettprogramm: Zahlreiche Extras in Serie

Großzügig zeigt sich der neue Sonata auch in Bezug auf die umfangreiche Serienausstattung. Sie umfasst beispielsweise Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber rundum, auf der Fahrerseite um eine Auf- und Abwärtsautomatik mit Einklemmschutz ergänzt, sowie eine Klimaautomatik mit Luftgütesensor und Pollenfilter. Eine Fernentriegelung für Tankklappe und Kofferraumdeckel, zwei Kartenleselampen, eine Radiovorbereitung mit sechs Lautsprechern inklusive zwei Hochtönern und in die Heckscheibe integrierte Antenne, Sonnenblenden mit Tickethalter und beleuchteten Make-up-Spiegeln sowie zwei 12-Volt-Steckdosen in der Mittelkonsole und im Gepäckraum ergänzen die Ausstattung, die der neue Sonata ab Werk erhält. Von außen fallen die serienmäßigen Leichtmetallfelgen im 16- (2.4 und 2.0 CRDi) und 17-Zoll-Format (3.3 V6) ebenso auf wie die in Wagenfarbe lackierten Außenspiegel und Türgriffe. Zusätzlich zum serienmäßigen Fünfstufen-Automatikgetriebe verfügt das Top-Modell der Baureihe, der Sonata 3.3 V6 GLS, über eine Geschwindigkeitsregelanlage, die auch beim gegen Aufpreis erhältlichen Vierstufen-Automatikgetriebe für die Vierzylinderversionen 2.4 GLS und 2.0 CRDi enthalten ist.

Auf Grund der umfangreichen Serienausstattung geriet die Liste der Optionen zum Vierzeiler: Denn sie umfasst neben Metallic- und Mineraleffektlackierungen und einem elektrisch betätigten Hub-/Schiebedach für beide Versionen lediglich noch ein Comfort-Paket. Darin sind Ledersitze mit Sitzheizung vorne, ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz, ein Innenspiegel mit automatischer Abblendfunktion und ein Rückfahrwarnsystem zusammengefasst. Außerdem zählt ein Soundsystem von Grundig zum Angebot der Sonata-Extras, das sich passgenau ins Armaturenbrett einfügt. Es umfasst neben einem RDS-Radioempfänger und einem Kassettenspieler auch einen CD-Player und bietet eine Ausgangsleistung von 4 x 50 Watt.

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Der Hyundai Sonata im Detail_5: Motoren, Antrieb und Fahrwerk

Souveräne Fortbewegung dank neuer Technik mit hohen Reserven

  • Reiselimousine wahlweise mit Vier- oder Sechszylindermotor
  • Premiere für ersten Weltmotor aus der Global Engine Alliance
  • Common-Rail-Selbstzünder mit Diesel-Partikelfilter im Sonata 2.0 CRDi

Ebenso neu wie Karosserie und Innenraum ist beim Sonata der fünften Generation auch die Technik: Gegenüber seinem Vorgänger erhielt die jüngste Ausgabe der Hyundai-Komfortlimousine ein modifiziertes Fahrwerk sowie völlig neu entwickelte Motoren. Erstmals wird der Sonata auch mit einem Selbstzünder angeboten: Ein Vierzylinder-Vierventil-Diesel mit variabler Schaufelgeometrie VGT und Common-Rail-Technologie im Sonata 2.0 CRDi ergänzt das Triebwerksprogramm. Das Turboaggregat ist serienmäßig mit Partikelfilter in Verbindung mit einem Sechsgang-Schalt- oder einem Vierstufen-Automatikgetriebe mit adaptiver Steuerung und manueller Schaltgasse ausgerüstet.

Einstiegsversion: 2,4-Liter-Benziner mit modernster Technologie

Den Einstieg in das Sonata-Programm bildet ein Vierzylindermotor mit 2,4 Litern Hubraum und 119 kW (162 PS) Leistung. Der vollständig neu entwickelte Leichtmetallmotor ist das erste Triebwerk, das für die Global Engine Alliance entwickelt wurde. Neben Hyundai haben sich darin DaimlerChrysler und Mitsubishi zusammengeschlossen, um gemeinsam Motoren zu entwickeln und zu fertigen. Der koreanische Automobilhersteller hat in dem Trio die Verantwortung für die Entwicklung des Vierzylinder-Benziners übernommen. Hohe Leistungsfähigkeit, sparsamer Verbrauch, maximale Laufruhe, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit standen im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit an dem Vierzylinder. Modernste Technologie kommt zum Einsatz, um die Ziele zu erreichen: Der Motor verfügt beispielsweise über CVVT: Der Continous Variable Valve Timing genannte Nockenwellenmechanismus ermöglicht es, die Steuerzeiten der Einlassventile stufenlos den Fahrbedingungen anzupassen. Auf diese Weise sorgt die Technologie für hohe Leistungsausbeute bei niedrigem Verbrauch sowie für einen effizienten Drehmomentverlauf vor allem bei unteren und mittleren Drehzahlen. Eine elektronisch geregelte Drosselklappensteuerung und Einlassventile mit variablen Öffnungszeiten ergänzen die technischen Einrichtung zur optimalen Ausbeute des Kraftstoffs.

Musterschüler: Leistungsfähiger Vierzylinder knausert beim Sprit

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Pro 100 Kilometer Fahrstrecke genehmigt sich der Sonata lediglich einen Gesamtverbrauch von 8,5 Litern preisgünstigen Normalbenzins. Im Gegenzug fiel die Leistungsausbeute üppig aus: Der Motor beschleunigt den frontgetriebenen, rund 1,5 Tonnen schweren und über ein serienmäßiges Fünfganggetriebe geschalteten Sonata innerhalb von 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 212 km/h. Kaum nach steht diesen Werten die Variante mit Vierstufen-Automatik mit adaptiver Steuerung und zweiter, manueller Schaltebene: Derart ausgerüstet, absolviert der Sonata 2.4 den Spurt bis zur 100-km/h-Marke in 10,4 Sekunden und ist auf der Autobahn bis zu 202 km/h schnell unterwegs. Überzeugen kann die Einstiegsvariante des Sonata jedoch nicht nur mit ausgewiesenen Sprinterqualitäten: Das maximale Drehmoment von 219 Newtonmeter stellt ebenso sicher, dass der Sonata mit hohen Kraftreserven auch schaltfaul und geruhsam bewegt werden kann.

Die für den neuen Motor typische Laufruhe gewährleistet eine Ausgleichswelle, die Vibrationen entgegen wirkt. Ein weiteres Merkmal: Wartungsfreie Steuerketten verringern die Unterhaltskosten und übernehmen dauerhaft und zuverlässig den Nockenwellenantrieb. Durch die platzsparende Anordnung des Ansaugtraktes auf der Vorder- sowie des Auslasstraktes auf der Rückseite des Aggregats war es zudem möglich, die Katalysatoreinheit zur Abgasreinigung näher am Motor anzubringen. Die Reinigungsleistung konnte auf diese Weise nochmals erhöht und beschleunigt werden.

Auch die Spitzenmotorisierung des Sonata, ein 3,3 Liter großer Sechszylinder-V-Motor, wurde von Hyundai neu entwickelt. Das vollständig aus Leichtmetall gefertigte Aggregat ist seit Juni 2005 in der Bundesrepublik auf den Markt und versorgt die Limousine mit üppigen Kraftreserven: Eine Leistung von 173 kW (235 PS) sorgt für Ausbeute auf Sportwagen-Niveau: Der laufruhige und in Verbindung mit einem ebenfalls neu entwickelten Fünfstufen-Automatikgetriebe angebotene Top-Motor beschleunigt den Sonata in 7,7 Sekunden auf Tempo 100 und sorgt für eine Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h. Pro 100 Kilometer beträgt der Gesamtverbrauch lediglich rund zehn Liter - wie beim kleineren Bruder mit Vierzylindermotor gleichfalls preisgünstiges Normalbenzin.

Der V6 verfügt über die variable Nockenwellensteuerung CVVT und nutzt damit das zur Verfügung stehende Drehmoment besonders effizient aus: 304 Newtonmeter stehen schon bei 3.500 min-1 zur Verfügung. Überholvorgänge beispielsweise auf der Landstraße können so zügig abgeschlossen werden. Wie der Vierzylinder ist der Sechszylinder mit wartungsfreien Steuerketten zum Antrieb der Nockenwellen ausgerüstet, was die Wartungskosten reduziert.

Kultivierter Dieselantrieb für Langstreckenfreunde

Für ausgewiesene Sparfüchse ist der Sonata auch als Selbstzünder zu haben, wahlweise mit manuellem Sechsgang-Getriebe oder Vierstufen-Automatik. Angetrieben von einem 103 kW (140 PS) starken Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technologie und variabler Schaufelgeometrie des Turboladers ist die Version mit Sechsgang-Schaltung bis zu 203 km/h schnell unterwegs. Für die Version mit Automatikgetriebe beträgt dieser Wert 200 km/h. Schon bei niedrigen Drehzahlen entwickelt das Triebwerk mit Turbolader und Ladeluftkühlung jede Menge Temperament: Ab 1.800 bis 2.500 Umdrehungen pro Minute liegt ein maximales Drehmoment von 305 Newtonmeter an. Der Sonata 2.0 CRDi ist der Kostverächter der Baureihe: Außerstädtisch zum Beispiel konsumiert die Schaltversion lediglich 5,0 Liter Diesel pro 100 Kilometer und verfügt damit über eine Reichweite von 1.400 Kilometer. Der Sonata 2.0 CRDi verfügt serienmäßig über einen Partikelfilter und erfüllt die Euro 4-Abgasnorm.

Der von Hyundai selbst entwickelte Katalytische Partikelfilter CPF (Catalytic Particulate Filter) arbeitet im Gegensatz zu den Anlagen anderer Hersteller ohne Beimischung von Additiven. Drucksensoren, die vor und hinter dem Reinigungselement angebracht sind, messen kontinuierlich den Inhalt des Filters. Ist die Kapazitätsgrenze erreicht, wird die Temperatur im Abgasstrang auf rund 600 Grad erhöht und die Partikel verbrannt. Dies geschieht mittels einer zusätzlichen Einspritzung von Kraftstoff.

Verbindungsglied: Fahrwerk hält Sonata zuverlässig in der Spur

Neben neuer Motor- und Getriebetechnik weiß der Hyundai Sonata mit einem neuen Fahrwerk zu überzeugen, das sowohl komfortabel ist als auch hohe Sicherheitsreserven bei zügiger Fahrweise bietet. Die vorderen Radaufhängungen ruhen auf einem separaten Fahrschemel, der den Fahrgastraum wirkungsvoll gegen Vibrationen oder Erschütterungen abschirmt. Zwei Dreieckslenker übernehmen die Führung der Antriebsräder und sorgen gemeinsam mit der Feder-/Dämpfereinheit für präzises Handling und hohe Fahrstabilität. Zusammen mit der leichtgängigen Servolenkung sind so alle Voraussetzungen geschaffen, den Sonata im engen Stadtverkehr wie bei hohen Geschwindigkeiten jederzeit exakt und kontrolliert zu steuern.

Auch an den Hinterrädern weiß das Fahrwerk des Sonata mit einer ganzen Reihe neuer Lösungen zu überzeugen: Eine steifere Karosseriestruktur im Heck sorgt zusammen mit der modifizierten Geometrie der Multilenkerachse für erheblich mehr Stabilität des Hinterwagens sowohl in un- wie in beladenem Zustand und verhindert das Aufkommen unerwünschter Poltergeräusche beim Befahren schlechter Strecken.

Hilfsprojekt: Im Notfall greift intelligente Computertechnik ein

Zuverlässige elektronische Helfer sorgen außerdem dafür, dass der neue Sonata auch in instabilen Fahrsituationen stets mit allen Rädern auf der Fahrbahn bleibt: Beim Beschleunigen etwa stellt eine in allen Varianten serienmäßige Traktionskontrolle sicher, dass die Räder nicht durchdrehen und Schlupf zuverlässig unterbunden wird. Jederzeit kraftvolle Verzögerung gewährleistet die großzügig bemessene, mit Scheibenbremsen rundum ausgerüstete und leistungsfähige Bremsanlage mit Antiblockiersystem und elektronischer Bremskraftverteilung. Droht in einem kritischen Zustand das Fahrzeug auszubrechen, hält es das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) verlässlich im Zaum.

Während der Sonata 2.4 GLS und 2.0 CRDi GLS auf Felgen der Dimension 6,5 J x 16 mit Reifen der Größe 215/60 R 16 steht, sind beim V6 17-Zoll-Felgen mit Breitreifen der Dimension 225/50 R 17 aufgezogen. Für Notfälle steht jeweils ein vollwertiges Reserverad mit Serienbereifung und Serienfelge zur Verfügung.

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Der Hyundai Sonata im Detail_6: Wirtschaftlichkeit, Garantie und Wartung

Drei Jahre sorgenfrei fahren

  • Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
  • Mobilität in ganz Europa gewährleistet
  • Das konkurrenzlos günstige Preis-/Wert-Verhältnis, welches den Sonata ebenso wie alle übrigen Hyundai-Modelle auszeichnet, unterstreicht das umfangreiche Garantiepaket des koreanischen Herstellers. Die elegante Komfortlimousine verfügt wie alle Neuwagen der Marke über eine Dreijahres-Garantie auf das gesamte Fahrzeug, die ohne Kilometerbegrenzung gilt (Taxi und Mietwagen: auf 100.000 Kilometer begrenzt). Sechs Jahre umfasst die Garantie gegen Durchrostung von innen nach außen.

    Vor unliebsamen Überraschungen auf Fernfahrten schützt zudem 36 Monate lang, ebenfalls ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr, der Hyundai Euro-Service. Das Sorglos-Paket für unbeschwerte Mobilität hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten, regelt die Reparatur und die Ersatzteilversorgung vor Ort oder sorgt für die Weiter- oder Rückreise der Insassen, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Diese Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 195.000 Kilometern.

    Sparsamer Unterhalt: Wartungsintervalle halten Kosten niedrig

    Niedrige Unterhaltskosten gewährleisten zudem die Wartungsintervalle: Der Hyundai Sonata muss nur alle 15.000 Kilometer oder ein Mal pro Jahr zum Ölwechsel und lediglich alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre zur Inspektion.

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