ix35 repräsentiert Wandel bei Sports Utility Vehicles
Dynamik, Sportlichkeit und Fahrspaß setzen Maßstäbe für die Klasse
Design, Entwicklung und Produktion in Europa
Ein halbes Jahr nach seiner Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt am Main rollte der Hyundai ix35 im März 2010 in die Verkaufsräume der rund 500 deutschen Vertragshändler der Marke. Der Nachfolger des Erfolgsmodells Tucson ist komplett neu entwickelt worden - und weit mehr als nur ein Generationenwechsel: Mit seinem dynamischen und emotionalen Design, seinen agilen Fahreigenschaften sowie der hochwertigen Anmutung im Innenraum verkörpert der ix35 auf überzeugende Weise einen neuen Typus in der Klasse der kompakten Sports Utility Vehicles. Eigenständigkeit, Charakter und Chic lassen endgültig die optischen Ursprünge des Segmentes bei den traditionellen Offroadern vergessen. Stattdessen treten Eigenschaften wie Fahrspaß und Wohlbefinden für die Insassen an Stelle reiner Funktionalität. Einher geht der neue Stil mit einer ordentlichen Portion Vernunft: Der ix35 bietet an Bord mehr Platz als sein Vorläufer, und die neu entwickelten Motoren bieten mehr Leistung bei reduziertem Verbrauch. Mit fünf Jahren Fahrzeug- und Mobilitätsgarantie ist überdies lange Zeit unbeschwertes Fahrvergnügen sicher.
Vorbild für viele: Tucson und Santa Fe setzten früh auf Onroad-Qualitäten
Hyundai erweist sich mit dem ix35 erneut als Trendsetter - und untermauert seine Position als einer der wichtigsten SUV-Anbieter und Wegbereiter für den Erfolg dieser Fahrzeugkategorie. Während andere Anbieter bis vor wenigen Jahren noch allein auf die Rustikalität robuster Geländegänger setzten, nahm das Unternehmen schon frühzeitig vor allem die Alltagstauglichkeit von Tucson und des größeren Bruders Santa Fe in den Fokus: Konzeptionell angelehnt an herkömmliche Pkw, ersetzten selbsttragende Karosserie und Einzelradaufhängung rundum die traditionellen Offroad-Elemente wie Leiterrahmen oder Reduktionsgetriebe. Von Beginn an führte Hyundai darüber hinaus frontgetriebene Varianten ein, die zusätzliche Kundengruppen für das Segment gewinnen konnten: Ohne die Technik für ohnehin kaum anfallende Geländefahrten konnten die Käufer eines 2WD-Modells die Vorzüge von SUV-Modellen wie etwa hohe Sitzposition, bequemer Ein- und Ausstieg und Variabilität im Innenraum mit vergleichsweise niedrigem Verbrauch und günstigen Anschaffungskosten verbinden. Der wirtschaftliche Erfolg gab Hyundai Recht: Über 100.000 Neuzulassungen pro Jahr konnte Hyundai allein in Europa verbuchen - das meistverkaufte SUV-Modell war dabei der ix35-Vorgänger Tucson, für den sich zeitweise deutlich über 60.000 Autofahrer jährlich entschieden. Als Konsequenz stieg der europaweite Marktanteil des Unternehmens bei den SUVs auf bis zu 5,5 Prozent. Insgesamt verließen seit 2004 über eine Million Tucson-Modelle und seit Ende 2000 bereits über zwei Millionen Fahrzeuge des größeren Santa Fe die Produktionshallen der Marke.
Modelle mit Tradition: Hyundai als wichtiger Wegbereiter für SUV-Erfolg
Einen großen Anteil am Erfolg der hochbauenden Alleskönner hat Hyundai auch in Deutschland, wo das Kraftfahrt-Bundesamt den SUVs seit Jahren steigenden Absatz attestiert. Wurden 2004 noch rund 178.000 Neuzulassungen unter dem Stichwort Geländewagen registriert, waren es fünf Jahre später schon etwa 245.000 Einheiten. Ein beachtlicher Teil davon entfällt auf die Modelle mit Hyundai-Logo: Zeitweise betrug der Segmentanteil von Tucson, Santa Fe und dem klassischen Geländegänger Terracan nahezu zehn Prozent und damit deutlich mehr als der Anteil am Gesamtmarkt. Allein für den Tucson entschieden sich seit der Markteinführung im Herbst 2004 über 50.000 Käufer hierzulande. Auch 2009, im letzten vollständigen Verkaufsjahr für den Cityroader, blieben die Absatzzahlen auf hohem Niveau: Über 7.500 Tucson erhielten erstmals eine Zulassung.
Mit dem ix35 wird dieser Erfolgsgeschichte nun ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Dazu ließen die Designer und Ingenieure nichts unangetastet. Vom Design und der Karosserie über den Innenraum und die Motoren entstand alles neu. Der ix35 ist ein waschechter Europäer: Das Design von Karosserie und Innenraum entstand unter Federführung des deutschen Chef-Designers Thomas Bürkle auf den Zeichenbrettern und Computerbildschirmen des europäischen Hyundai-Designzentrums in Rüsselsheim. Gleich nebenan entwickelten die Kollegen im Dieselkompetenzzentrum am europäischen Forschungs- und Entwicklungsstandort die neuen Selbstzündermotoren, und selbst die Produktion erfolgt erstmals auf dem europäischen Kontinent: Der ix35 für den hiesigen Markt läuft im tschechischen Werk der Hyundai Kia Automotive Group in Nosovice vom Band.
Attraktives Angebot: ix35 spricht neue Käufergruppen an
Mitreißendes Design, ein gutes Sicherheitsniveau und ein hoher Erlebnis- und Nutzwert: Das sind nicht nur einige der herausragenden Merkmale des neuen ix35, sondern zugleich die Tugenden, welche die Kunden von ihrem ix35 erwarten. In umfangreichen Analysen haben die Marktforscher des Unternehmens jene Käufer identifiziert, für die der Neuling konzipiert wurde: Sozial gefestigte, erfolgsorientierte Menschen, die Wert auf Individualität legen, in ihrer Freizeit überdurchschnittlich aktiv und viel unterwegs sind und darüber hinaus großes Interesse an neuen Trends haben. Unter ihnen finden sich überproportional viele junge Leute und Singles. Weil der ix35 zugleich aber auch an bewährten Eigenschaften festhält, die maßgeblich für den Erfolg von Hyundai und den Aufstieg des Unternehmens zum fünftgrößten Automobilhersteller der Welt beigetragen haben, erwarten die Marketingexperten auch zahlreiche Tucson-Fahrer unter den Käufern des Neulings. Für sie werden vorwiegend rationale Gründe zum Kauf führen: Der große, variable und leicht zugängliche Innenraum, die gute Übersichtlichkeit auf das Verkehrsgeschehen und die große Vielfalt bei Ausstattungsvarianten und Motorversionen. Nicht zu vergessen sind die Qualität und Zuverlässigkeit eines der größten Automobilhersteller und schließlich das gute Preis-/Wert-Verhältnis, das den ix35 wie alle anderen Hyundai-Modelle auszeichnet.
Athletische Linienführung entstand im europäischen Designzentrum
Viele ix35-Elemente bestimmen Erscheinungsbild zukünftiger Modelle
Smart Parking Assist System ergänzt erstmalig Sicherheitspaket
Mit dem ix35 brechen im Segment der kompakten Sports Utility Vehicles neue Zeiten an - das macht der Cityroader schon auf den ersten Blick deutlich: Der an der Formgebung klassischer Offroader orientierte Auftritt des Tucson wich einem sportlich-elegantem Design. Schwungvolle Linien, schnittig gezogene Kanten und der schon markentypische Wechsel von konkaven und konvexen Flächen verleihen dem Neuling ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Vor allem die Seitenpartie zeigt sich mit zwei oberhalb der Radläufe sowie einer über den Seitenschwellern platzierten Kante muskulös gestaltet. „Fluidic Sculpture“, fließende Skulptur, nennt der europäische Hyundai-Chefdesigner Thomas Bürkle, unter dessen Federführung die Linienführung des ix35 entstand, den neuen Stil: „Das Team im europäischen Designzentrum in Rüsselsheim übernahm die Mehrzahl der Designelemente der Studie ix-onic, die auf dem Genfer Salon 2009 erstmals gezeigt wurde. Damit begründet der ix35 eine neue Formensprache, die auch zukünftige Modelle von Hyundai auszeichnen wird.“ Drei Attribute kennzeichnen die neue Philosophie: Raffinesse, Selbstbewusstsein und Dynamik.
Familiengesicht: Neuer Hexagon-Kühlergrill soll Markenzeichen werden
Vor allem von vorne weist der ix35 mit 4,41 Metern Länge, 1,82 Metern Breite und 1,67 Metern Höhe den Weg in die Zukunft: Ausgeprägter als bei den Serienmodellen der jüngsten Vergangenheit aus dem europäischen Designzentrum wie etwa dem Kleinwagen i20 oder dem Kompaktwagen i30 zeigt sich der hexagonal geformte Kühlergrill des ix35. Das Sechseck umfasst beim Neuling einen oberen Kühllufteintritt, auf dem das Logo der Marke positioniert ist, sowie eine größere untere Öffnung, die eine bogenförmige und in Wagenfarbe lackierte Leiste voneinander trennt. Dieses Merkmal wird in Zukunft alle neuen Modelle für den europäischen Markt kennzeichnen und prägte bereits viele in Rüsselsheim entstandene Designstudien der zurückliegenden Jahre wie etwa Genus, Arnejs, Qarmaq und i-mode. So spannend wie bei diesen Concept Cars fällt nun auch die Frontpartie des ix35 aus: Schräg stehende und weit in die vorderen Kotflügel herumgezogene Scheinwerfer unter Klarglas schließen sich an den Kühlergrill an. Dabei setzen sie die charakteristische Querleiste fort und werden von einer aufwärts strebenden Kante in den seitlichen Partien des Stoßfängers flankiert. Kraft und Selbstbewusstsein erzeugen die markant geformten Einsätze für die runden Nebelscheinwerfer. Mit ihrer edlen Chromeinfassung verleihen sie dem ix35 eine besonders feine Note. Die Sportlichkeit, die sich der ix35 zum Programm gemacht hat, belegt auch die Formgebung der Motorhaube: Eine markante seitliche Charakterlinie, die sich vom Kühlergrill bis zu den A-Säulen zieht und in ähnlicher Form bereits andere Hyundai-Modelle auszeichnet, verleiht Charakter. Zwei längs verlaufende Erhebungen, etwas zur Mitte hin versetzt, erinnern an die so genannten Powerdomes schnittiger Sportwagen.
Modellathlet: Schwungvolle Seitenpartie sorgt für kraftvollen Auftritt
Der dynamische optische Eindruck des Hyundai-SUVs setzt sich in der Seitenpartie fort: Dank des auf 2,64 Meter gewachsenen Radstandes wirkt der ix35 gestreckter, als es seine Maße suggerieren. Kurze Karosserieüberhänge, die im hinteren Bereich deutlich ansteigende Fensterunterkante und die zum Heck abfallende und mit einer Reling im Alu-Look ausgestattete Dachlinie erinnern eher an eine Coupé-Limousine denn an ein vielseitiges Sports Utility Vehicle. Das zeigen auch der Dachkantenspoiler sowie der harmonische Übergang in die Heckklappe. Wie schon bei anderen Hyundai-Modellen prägen den ix35 charakteristische Auswölbungen in der Seitenpartie: Oberhalb des Seitenschwellers verläuft eine ansteigende Kante, an der die Fläche sich zunächst nach innen wölbt, ehe sie bis zu den Fensterunterkanten wieder in die andere Richtung sanft Schwung nimmt. Flankiert wird sie von zwei Auswölbungen oberhalb der Radausschnitte, die sich in einem gleichfalls schwungvollen Bogen und mit scharfer Kante über die Räder ziehen. Sie betonen die Flächen oberhalb der Räder und verleihen dem ix35 einen kraftvollen Auftritt. Unterstrichen wird die ungewohnte Dynamik in dieser Klasse von den großen Rädern, die von Hyundai bis zu einer Größe von 18 Zoll angeboten werden und die Radkästen üppig ausfüllen. Keine Frage: Der ix35 steht kraftvoll und solide auf der Straße, statt auf Masse setzt die athletisch gestaltete Karosserie auf Klasse.
Auch die Heckpartie demonstriert die Detailliebe der Designer. Form und Anordnung der Rückleuchten greifen das Design der Frontscheinwerfer auf, und die Position und Gestaltung der Nebelschlussleuchten erinnern an die Nebelscheinwerfer. Die bogenförmigen Auswölbungen oberhalb der Radausschnitte finden an der Oberkante der Rückleuchten und einer bis zur Kennzeichenaussparung weiterleitenden Sicke ihre Fortsetzung. Das harmonische Zusammenspiel aller Elemente ergänzt der schwungvolle gestaltete hintere Stoßfänger.
Multitalent: Innenraum bietet mehr Platz für Passagiere
Dass neue Wege beim Design nicht zu Lasten des Nutzwertes gehen müssen, beweist der ix35 in vielerlei Hinsicht - vor allem beim Platzangebot. Obwohl der ix35 um zwei Zentimeter niedriger ist als sein Vorläufer Tucson, finden die bis zu fünf Insassen im Innenraum mehr Platz und Bewegungsfreiheit vor: Die Kopffreiheit beispielsweise wuchs um acht, die Beinfreiheit um neun Zentimeter. „Das niedrige, coupé-artige Profil betont den sportlichen Charakter des ix35, ohne den Platz für die Passagiere und das Gepäck einzuschränken“, beschreibt Chef-Designer Thomas Bürkle. „Der ix35 ist zwar flacher als der Tucson, aber auch länger und breiter. Das haben wir genutzt, um die Bewegungsfreiheit für die Insassen weiter zu verbessern.“
Gegenüber seinem Vorgänger zugelegt hat der ix35 auch bei Insassenschutz und Langlebigkeit. Dazu wurden Struktur und Beschaffenheit von Bodengruppe und Karosserie ganz auf Crashsicherheit und Rostvorsorge ausgelegt. Beispiel Haltbarkeit: Weite Teile der Karosserie bestehen aus feuerverzinktem, hochwertigem Stahl. Dank des innovativen Produktionsverfahrens in einem der modernsten Produktionsanlagen der Hyundai Kia Automotive Group in der Tschechischen Republik wird dieser sorgsam verarbeitet und bietet dank umfassender Konservierung dauerhaften Korrosionsschutz.
Die solide Karosseriestruktur des ix35 ist zugleich Voraussetzung, um den Passagieren ein Maximum an Insassenschutz zu bieten. So weist die Karosserie mit formstabiler Fahrgastzelle eine ganze Reihe von Verstärkungen auf, die gezielt an neuralgischen Stellen platziert wurden. Ein doppelter Seitenaufprallschutz in den Türen liefert dafür ein ebenso gutes Beispiel wie die bogenförmig in einem Stück gefertigten B-Säulen. Dieser integrierte Überrollbügel verläuft von der Bodengruppe über die B-Säule weiter durch das Dach bis hinunter an den Übergang der anderen B-Säule zum Seitenschweller. Konsequent dem Thema Sicherheit folgen auch die Strukturen im Front- und Heckbereich, deren gezielt nachgiebig gestalteten Bereiche die Aufprallenergie für die Insassen bei einem Crash weitgehend abmildern. Ähnlichen Aufwand betrieb Hyundai für die Sicherheit von Fußgängern: So wurden Frontpartie und Motorhaube zum Eindämmen von Verletzungen besonders nachgiebig ausgelegt. Seine Qualitäten bewies der ix35 vor Serienanlauf in einem aufwändigen Testverfahren aus Computer-Simulationen und Crashtests - mit eindeutigem Ergebnis: Er bestand die strengsten weltweiten Anforderungen mit Bravour und reduzierte in den Unfallsimulationen das Verletzungsrisiko seiner Insassen auf ein Minimum.
Notfallvorsorge: Umfangreiches Sicherheitspaket
Erheblich dazu bei trägt die gute Sicherheitsausstattung, die Hyundai allen ix35-Varianten mit auf den Weg gibt. Beim Thema Sicherheit macht Hyundai keinerlei Kompromisse - und unterscheidet nicht zwischen Einsteiger- und Topmodell. So sind als aktive Sicherheitselemente unter anderem ein Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, die Traktionskontrolle TCS und ein Bremsassistent an Bord. Als passive Vorsorgeeinrichtungen verfügen alle ix35-Varianten über Airbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags in den Sitzlehnen der Vordersitze und so genannte Vorhangairbags in den Längsholmen des Daches, die Front- und außen sitzende Rückbankpassagiere bei einem seitlichen Aufprall oder einem Überschlag schützen. Hinzu kommen Dreipunkt-Sicherheitsgurte rundum, vorne höhenverstellbar sowie mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer ausgerüstet, aktive Kopfstützen für die Vornsitzenden, Isofix-Kindersitzbefestigung auf den äußeren Plätzen hinten sowie höhenverstellbare Kopfstützen und Stützrampen auf allen Sitzplätzen. Diese verhindern das so genannte Submarining, das Durchrutschen der Passagiere unter dem Sicherheitsgurt. Erstmals bei einem Hyundai-Modell in Deutschland kommen beim ix35 Bremslichter mit Notfallfunktion zum Einsatz: Bei starker Verzögerung schaltet sich automatisch die Warnblinkanlage an, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen und ein Auffahren zu verhindern.
Gleichfalls neu ist die Berganfahrhilfe HAC, die beim Anfahren auf steilen Strecken das Zurückrollen des Fahrzeugs verhindert. Auch die Bergabfahrkontrolle DBC ist hilfreich: Ist das System eingeschaltet, gleitet der ix35 mit maximal acht km/h steile Passagen hinab - und bleibt so selbst in schwierigsten Situationen kontrollier- und steuerbar. Beide Systeme werden serienmäßig sowohl den zwei- wie den vierradgetriebenen Varianten mit auf den Weg gegeben.
Rückblick: Navigationsbildschirm überträgt Bilder der Heckkamera
Das Seriensicherheitspaket des ix35 umfasst noch weitere Punkte: So sind Fahrtrichtungsanzeiger mit Tipp-Funktion an Bord, die bei einmaliger Betätigung drei Mal blinken, je nach Ausstattungslinie Nebelscheinwerfer sowie Licht- und Regensensor, Außentemperaturanzeige und beim Top-Modell Premium das Reifendruckkontrollsystem TPMS. Einparkrempler verhindert ein Rückfahrwarnsystem mit vier Sensoren oder das für die Ausstattungslinien Style und Premium lieferbare Navigationssystem: Dann zählt auch eine Rückfahrkamera zum Lieferumfang, die beim Zurücksetzen den Bereich hinter dem Fahrzeug aufnimmt und auf den 6,5 Zoll großen Farbmonitor in der Mittelkonsole des Armaturenbretts überträgt. Vor allzu dichtem Auffahren warnt dabei zusätzlich ein akustisches Signal.
Einparkassistent: ix35 steuert auf Wunsch von allein in die Lücke
Wer beim Einparken ganz auf Nummer sicher gehen will, wird sich über eine weitere Premiere freuen: Beim ix35 bietet der koreanische Autobauer erstmals das Smart Parking Assist System an. Mittels seitlicher und rückwärtiger Sensoren misst der elektronische Helfer den zur Verfügung stehenden Parkraum und steuert den Wagen anschließend automatisch rückwärts hinein - sowohl Parkbuchten parallel zur Fahrbahn als auch Parktaschen, die im rechten Winkel zur Straße angeordnet sind, erreicht das System zuverlässig. Der Fahrer des ix35 muss lediglich den Rückwärtsgang einlegen und über das Gaspedal die Geschwindigkeit bestimmen. Ist das System aktiviert, informiert eine eigene Anzeige zwischen den Instrumenten über den Status.
Ausstattungslinien Comfort, Style und Premium stehen zur Wahl
Audioanlage mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung serienmäßig
Hochwertig und unverwechselbar: Was für den äußeren Auftritt des neuen ix35 gilt, hat auch im Innenraum Bestand. Ebenso wie das dynamische Design der Karosserie zeigt sich auch das Ambiente an Bord bis in die Details harmonisch ausgearbeitet - mit ganz praktischen Vorzügen und hoher Funktionalität: Für Insassen und Gepäck steht mehr Platz als im Tucson zur Verfügung. Die bewährten Eigenschaften des Vorläufers wie der variable Innenraum, die hohe Sitzposition und der bequeme Zutritt bleiben erhalten. Was sich allerdings deutlich geändert hat, ist das Interieur-Design, für das ebenso wie für die Karosserie-Linienführung das europäische Designer-Team aus Rüsselsheim verantwortlich ist.
Raumkapsel: Viel Platz für fünf Insassen und Gepäck
Die Mannschaft um Thomas Bürkle schuf einen wohnlichen und präzise verarbeiteten Innenraum, der sich vor allem durch das gelungene Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien wie den hochwertigen Kunststoffen, Applikationen in Aluminium oder den verchromten Tür-Innengriffen auszeichnet - und bei der Ausstattungslinie Premium auch in einer attraktiven Zwei-Ton-Farbgebung angeboten wird. „Das Interieur nimmt die Elemente des ‚fluidic sculpture’-Designs auf und spiegelt die gebogenen Flächen der Karosserie wider“, erläutert der europäische Chef-Designer Thomas Bürkle die wichtigsten Merkmale. Dazu zählen die neu entwickelten Sitze, die vielfache Verstellmöglichkeiten bieten, ganz nach ergonomischen Erkenntnissen gestaltet wurden und dank ihrer straff-komfortablen Polsterung sowohl vorne wie hinten entspanntes und ermüdungsfreies Reisen auch auf langen Strecken gewährleisten. Auch der Seitenhalt zeigt sich deutlich verbessert. Dank der guten Raumökonomie des ix35 wuchsen Kopf- und Beinfreiheit, und in der Fahrzeugbreite legte der Neuling gegenüber dem Tucson ebenfalls zu.
Inspiration vom X: Armaturenträger mit neuen Formen
Während sich Beifahrer und Fondpassagiere ganz auf einen bequemen Aufenthalt freuen können, wird der Fahrer des ix35 die funktionale Gestaltung des Cockpits genießen. Das neue Vier-Speichen-Lenkrad, das die Form des hexogonal gestalteten Kühlergrills in den Innenraum überträgt, lässt sich sowohl längs als auch in der Höhe verstellen. Alle wichtigen Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet und intuitiv bedienbar. Während die wichtigsten Instrumente inklusive der Anzeige des Bordcomputers im direkten Blickfeld des Fahrers liegen, sind Klimaanlage und Audiosystem auch leicht vom Platz des Beifahrers aus erreichbar. Für die Anordnung dieser Systeme haben die Hyundai-Designer eine ebenso attraktive wie funktionale Lösung gefunden: Die Instrumente auf Fahrerseite und das Handschuhfach auf Seiten des Beifahrers werden zur Mitte des Armaturenbretts hin von zwei Einsätzen im Alu-Look begrenzt, die unter anderem die Lüftungsdüsen aufnehmen und deren Form und Anordnung zueinander dem Buchstaben X nachempfunden ist. Darüber sitzt, gut erreichbar, die Audioanlage oder der Touchscreen-Monitor des Navigationssystems. Im unteren Teil schließt sich die Klimaanlage an, ehe eine weitere Etage tiefer auf Höhe des Schalt- oder Automatikwählhebels nachgeordnete Bedienelemente für Sitzheizung oder die Anschlüsse für MP3-Player und eine 12-Volt-Steckdose folgen.
Der Innenraum des ix35 weist zahlreiche Ablagemöglichkeiten für vielerlei Utensilien auf: Große Fächer in den Türen werden ergänzt von einem beleuchteten und abschließbaren Handschuhfach, das zudem über die serienmäßige Klimaanlage gekühlt werden kann. Auch die Mittelarmlehne zwischen den Vordersitzen verfügt über ein Ablagefach. Weitere Verstaumöglichkeiten finden sich an den Rückseiten der Vordersitze sowie zwischen Fahrer und Beifahrer. Ein spezielles Fach im Dachhimmel ist für Brillen vorgesehen, und hinter dem Schalt- oder Automatikwählhebel finden sich Getränkehalter - ebenso wie in der Mittelarmlehne der Rücksitzbank.
Dass der ix35 sich auch als idealer Begleiter für die Urlaubsreise herausstellt, wird beim Blick in den Gepäckraum deutlich: Er legte unter anderem dank flacher bauenden hinterer Radaufhängungen in der Länge um knapp sieben und in der Breite um acht Zentimeter gegenüber dem Tucson zu und fasst nun 465 Liter. Wird für den Transport sperriger Güter mehr Raum benötigt, lassen sich die Lehnen der Rücksitze mit einem Handgriff umlegen. So entsteht eine ebene Ladefläche, auf der Transportgut mit einem Volumen von bis zu 1.436 Liter untergebracht werden kann. Weitere Kapazitäten finden sich unter dem Laderaumboden: Insbesondere der ix35 Comfort, der ab Werk mit einem platzsparenden Reifen-Reparatur-Set ausgestattet ist, verfügt dort über zusätzlichen Stauraum. Allen Varianten ist die weit öffnende Heckklappe gleich, die dank niedriger Ladekante problemloses Beladen ermöglicht, sowie ein Taschenhaken und eine 12-Volt-Steckdose im Gepäckraum.
Gelungene Basis: Comfort-Variante mit umfangreicher Ausstattung
Zum idealen Begleiter wird der ix35 aber auch dank seiner Variantenvielfalt, die es jedem Käufer ermöglicht, den neuen Hyundai-SUV ganz nach seinen individuellen Wünschen zu konfigurieren. So ist der ix35 in den drei Ausstattungslinien Comfort, Style und Premium lieferbar. Eine umfangreiche Serienausstattung ist für alle Modelle kennzeichnend.
So bietet bereits der ix35 Comfort neben den zahlreichen serienmäßigen Posten der Sicherheitsausstattung unter anderem Leichtmetallfelgen im 16-Zoll-Format, elektrisch verstell- und beheizbare sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel und Zentralverriegelung mit schlüsselintegrierter Funkfernbedienung. Im Innenraum kennzeichnen die Comfort-Variante elektrische Fensterheber rundum, Bordcomputer mit Anzeige von Momentan- und Durchschnittsverbrauch, Reichweite und Fahrtzeit sowie Klimaanlage inklusive Pollenfilter und Umluftschalter. Hinzu kommt eine Audioanlage mit RDS-Radio, CD-Player inklusive MP3-Wiedergabefunktion, sechs Lautsprechern sowie Fernbedienung über Lenkradtasten. Überdies wird im ix35 eine serienmäßige Bluetooth-Freisprecheinrichtung für Mobiltelefone angeboten. Kartenleselampen vorne sowie eine Schaltanzeige für Modelle mit Schaltgetriebe ergänzen die Serienausstattung des ix35 Comfort.
Noch mehr Komfort und Bequemlichkeit, gepaart mit einem trendigen Innenraumambiente, bietet die Style-Version des Hyundai-Neulings. Denn dann zählen Sitze mit Stoff-/Leder-Bezug, Sitzheizung vorne und hinten sowie ein Lederbezug für Lenkrad und Schalthebel zum Lieferumfang. Hinzu kommen, zusätzlich zur Ausstattung der Comfort-Variante, Klimaautomatik, Lichtsensor, ein Fahrersitz mit einstellbarer Lendenwirbelstütze, beleuchtete Spiegel in den Sonnenblenden sowie ein Gepäcknetz im Ladeabteil, ein Reserverad mit Serienbereifung und ein System zur Aktivierung eines spritsparenden Eco-Modus für die Automatikversionen. Äußerlich gibt sich der ix35 Style durch Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten, Nebelscheinwerfer und ein Rückfahrwarnsystem mit vier Sensoren zu erkennen.
Luxus erster Klasse: Ausstattungslinie Premium erfüllt nahezu alle Wünsche
Hochwertiges Ambiente genießt, wer sich für das Top-Modell der Reihe, den ix35 Premium entscheidet. Dann finden sich an Bord Ledersitze, die in drei Farben angeboten werden: Schwarz, Beige in Kombination mit einem Zwei-Ton-Innenraum in Braun und Beige sowie Braun in Verbindung mit einem schwarzen Innenraum. Außerdem bietet der Premium eine über Lenkradtasten bedienbare Geschwindigkeitsregelanlage, das Reifendruckkontrollsystem TPMS, Regensensor, Frontscheibenwischer mit Enteiser, speziell illuminierte, so genannte Supervision-Instrumente und Türeinstiegsleuchten vorne. Der Zugang zum Innenraum ist ohne Nutzung des Schlüssels möglich: Mit Hilfe des Smart Key Systems erkennt der ix35 Premium, wenn sich sein Besitzer in der Nähe befindet - und entriegelt das Fahrzeug beim Betätigen einer kleinen Taste am Türgriff. Der ix35 Premium setzt sich auch ohne Schlüssel in Bewegung: Wird er im Innenraum geortet, startet der Motor beim Betätigen des Startknopfes. Von außen ist der Premium an 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönten Scheiben ab der B-Säule und elektrisch einklappbaren Außenspiegeln zu identifizieren.
Weitere Möglichkeiten zur Individualisierung des ix35 bieten die gegen Aufpreis lieferbaren Optionen, die Hyundai zum Teil in Paketen zusammengefasst hat. Für den ix35 Comfort wird das Trend-Paket angeboten, das Lichtsensor, Rückfahrwarnsystem und Sitzheizung vorne und hinten umfasst. Die wärmenden Helfer können auch separat geordert werden - ebenso wie eine Geschwindigkeitsregelanlage oder Nebelscheinwerfer. Für den ix35 Style ist das Plus-Paket im Angebot. Es beinhaltet elektrisch einklappbare Außenspiegel, dunkel getönte Scheiben ab der B-Säule, Geschwindigkeitsregelanlage und Instrumente mit Supervision-Anzeige. Außerdem gehören Regensensor, Scheibenwischer mit Enteiser und das Smart Key System dazu. Weitere Extras für den Style: 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Bereifung der Dimension 225/60 R 17 und Geschwindigkeitsregelanlage.
Für Style und Premium stehen darüber hinaus je nach Motorisierung ein Sechsstufen-Automatikgetriebe und ein zweiteiliges, elektrisch betätigtes Panorama-Hub-/Schiebedach zur Wahl, dessen vorderer Teil sich öffnen lässt. Beide Ausstattungsversionen können zudem mit einem Navigationssystem ausgerüstet werden. Es bietet dynamische Routenführung mit Kartendarstellung auf einem 6,5 Zoll großen, berührungsempfindlichen TFT-LCD-Farbbildschirm und umfasst Zusatzverstärker, separaten Basslautsprecher und Rückfahrkamera. Diese überträgt beim Zurücksetzen den Bereich hinter dem Fahrzeug auf den Monitor. Zwei Sonderausstattungen stehen exklusiv für den Premium bereit: Auf Wunsch rollt diese Variante auf 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Bereifung der Größe 225/55 R 18, und das Smart Parking Assist System übernimmt das automatische Einparken in Parkbuchten und Parktaschen. Alle Varianten des ix35 verlassen das Werk in der Slowakei außerdem auf Wunsch mit einer der insgesamt acht zur Wahl stehenden Metallic- oder Mineraleffekt-Lackierungen.
Feinarbeit: Mehr Ruhe an Bord
Unabhängig davon, mit welcher Ausstattung der ix35 den Schauraum des Hyundai-Händlers verlässt: Der Neuling bietet stets ein hohes Maß an Komfort. Das gewährleisten unter anderem die umfangreichen Maßnahmen zur Eindämmung unerwünschter Lärmquellen. Aerodynamische Feinarbeit etwa an Frontpartie, Frontscheibe, Türen, Unterboden, der Heckpartie und Anbauteilen wie etwa den Außenspiegeln minimieren den Luftwiderstand und damit die Ursache vieler Windgeräusche. Ähnlich penibel merzten die Hyundai-Ingenieure potenzielle Geräusche von der Fahrbahn aus: Gezielt eingesetztes Dämmmaterial am Unterboden sowie den Radhäusern und der A- und B-Säule minimieren Störgeräusche ebenso wie spezielle Vibrationshemmer, die sich an den Radaufhängungen, den Seitenschwellern und in den Kotflügeln verbergen. Auch an die Reduzierung von Motorengeräuschen haben die Techniker gedacht: Dämmmaterial an der Motorhaube und eine doppelt ausgeführte so genannte Spritzwand halten die Geräuschkulisse der Aggregate im Zaum. Die Folge dieser aufwändigen Arbeiten: Bei allen Messungen erwies sich der ix35 deutlich leiser als sein Vorgänger Tucson.
Motoren bringen Leistung und Wirtschaftlichkeit in Einklang
Diesel in drei Leistungsstufen und zwei Benziner im Angebot
Selbstzünder aus europäischer Entwicklung mit niedrigem Verbrauch
ix35 wahlweise als Fronttriebler oder Allradler lieferbar
So neu und wegweisend das Design des ix35 ist, präsentiert sich auch die von Grund auf aktualisierte Technik des jüngsten Hyundai-Modells für das SUV-Segment. Die 1.7 CRDi- und 2.0-CRDi-Dieseltriebwerke wurde eigens im Dieselkompetenzzentrum der europäischen Hyundai-Technik-Dependance in Deutschland neu entwickelt. Zudem nutzt der ix35 ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe sowie ein gleichfalls neu entwickeltes Sechsstufen-Automatikgetriebe. Gründlich renoviert zeigt sich das Fahrwerk, das nun mehr Fahrdynamik bietet und bestens zum sportlichen Charakter des Kompakt-SUVs passt. Vom Vorgänger übernommen hat der ix35 die Antriebsvarianten: Auch das jüngste Hyundai-Serienmodell wird als Fronttriebler und Allrad-Version angeboten. Bei der 4WD-Variante sorgt eine variable Kraftverteilung über eine elektromagnetisch betätigte Mehrscheibenkupplung am hinteren Differenzial schlupfabhängig für den automatischen Wechsel des Kraftflusses - vom reinen Frontantrieb bis hin zur gleichmäßigen Verteilung zwischen beiden Achsen.
Leistungsstarke Sparer: Neue Triebwerke schonen Geldbeutel und Umwelt
Das Motorenprogramm des ix35 umfasst fünf Triebwerke. Den Einstieg bei den Benzinern markiert ein moderner 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer, der 99 kW (135 PS) leistet und in Verbindung mit Frontantrieb und den Ausstattungslinien Comfort und Style angeboten wird. Optional steht im blue-Modell die Hyundai-eigene Start-Stopp-Automatik ISG zur Verfügung. Der mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstete ix35 1.6 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 178 km/h. Der Standardsprint von null auf Tempo 100 ist in 11,1 Sekunden abgeschlossen. Zeitgemäß sind die Werte für Verbrauch und CO2-Ausstoß: Mit 6,8 Litern Super im kombinierten Verbrauch und 158 g/km (blue: 6,4 Liter und 149 g/km) schont der ix35 1.6 Umwelt und Geldbeutel.
Darüber rangiert ein 2,0-Liter-Benziner aus der Theta-Familie: Das komplett aus Leichtmetall gefertigte Ottomotor leistet 120 kW (163 PS) und verfügt über hochmoderne Komponenten. So sorgt die kontinuierliche variable Ventilsteuerung CVVT für optimale Verbrennungsprozesse. Eine wartungsfreie Steuerkette treibt zuverlässig die beiden oben liegenden Nockenwellen an. Angeboten wird das 2,0-Liter-Triebwerk in allen Ausstattungslinien und für Comfort und Style in Verbindung mit 2WD- oder 4WD-Antrieb. Alternativ zum serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe steht auf Wunsch eine Sechsstufen-Automatik zur Wahl.
Leistungsfähigkeit und Ökonomie bringt das Aggregat überzeugend in Einklang: Je nach Getriebe und Antriebssystem ist der ix35 2.0 mit bis zu 184 km/h unterwegs und beschleunigt aus dem Stand auf Tempo 100 in 10,4 Sekunden. Auch der Antritt aus niedrigen Drehzahlen kann sich dank des maximalen Drehmoments von 194 Newtonmetern bei 4.600 Motorumdrehungen sehen lassen: Während die Schaltversionen zwischen 10,8 (2WD) und 11,0 (4WD) Sekunden für den Sprint aus Tempo 60 auf 100 km/h im höchsten Gang benötigen, absolvieren die Automatikvarianten den Spurt in 6,2 (2WD) und 6,4 (4WD) Sekunden. Trotz des kräftigen Vortriebs zeigt sich der ix35 2.0 an der Zapfsäule als genügsamer Athlet: Lediglich zwischen 7,5 und 8,4 Litern beträgt je nach Getriebe- und Antriebsvariante der Gesamtverbrauch pro 100 Kilometer. Keinen Vergleich zu scheuen braucht der Neuling auch bei den CO2-Emissionen: Sie betragen zum Beispiel beim ix35 2.0 2WD 177 Gramm pro Kilometer.
Allroundtalent: Leistungsfähiger Selbstzünder mit besonderen Manieren
Eingefleischte Sparfüchse werden ihr Interesse auf die Selbstzünder-Varianten des Kompakt-SUVs lenken: Denn konzeptionsbedingt bieten sie einen noch niedrigeren Verbrauch. Des Weiteren stand im Lastenheft der Ingenieure: Hohe Leistungsfähigkeit, niedriger Geräuschpegel, Ausdehnung der Wartungsintervalle und die Integration eines wartungsfreien Dieselpartikelfilters. Die technischen Details der drei Common-Rail-Motoren belegen, dass die Entwicklungsziele allesamt auf überzeugende Weise erreicht wurden - dank umfangreicher Maßnahmen im Motor und den nachgeordneten Nebenaggregaten.
R-engine: Moderne Technik für mehr Leistung bei weniger Abgasen
Für modernen Motorenbau steht auch die R-engine, die im ix35 2.0 CRDi in zwei Leistungsstufen zum Einsatz kommt. Effizienz gewährleistet die Direkteinspritzung über Piezo-Injektoren der dritten Generation. Mit einem maximalen Einspritzdruck von bis zu 1.800 bar werden bis zu fünf Einspritzungen pro Arbeitstakt vorgenommen - dadurch sinkt auch das Motorengeräusch, und das Abgasverhalten verbessert sich. Auch das weiterentwickelte VGT-System mit variabler Schaufelladergeometrie reduziert die Emissionen und verbessert das Ansprechverhalten des Motors. Schließlich trägt ein elektrisch geregeltes Abgas-Rückführungssystem zum geringen Ausstoß von Dieselpartikeln und Stickoxyden bei. Zur Verminderung von Kohlenwasserstoff- und Kohlenmonoxid-Emissionen verfügt das System zudem über ein spezielles Bypass-Ventil, das vor allem in der Warmlaufphase wirksam ist. Für Laufruhe sorgt ein strukturoptimiertes Motorengehäuse mit zwei Ausgleichswellen und integrierter Ölpumpe sowie der wartungsfreie Steuerkettenantrieb für die Nockenwellen mit laufruheoptimierten Zahnrädern und entkoppelter Riemenscheibe.
Mit einem motornah angeordneten Abgas-Nachbehandlungssystem, bestehend aus Oxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter, machen die Ingenieure den Emissionen weitestgehend den Garaus. Denn beide System heizen sich dank der Nähe zum Motor schnell auf und sind so schon in der Erwärmungsphase wirksam. Ein spezielles asymmetrisches Zelldesign des Partikelfilters sorgt für bessere Speicherkapazität und längere Regenerationsintervalle.
Doch auch bei der Leistung weiß das neue Aggregat zu überzeugen So stellt die stärkere, 135 kW (184 PS) leistende Variante des Turbo-Triebwerks bei der Literleistung mit einem Wert von 67,7 kW pro Liter Hubraum einen Bestwert in seiner Klasse auf. Auch die übrigen Daten können sich sehen lassen: 383, bei der Automatikversion sogar 392 Newtonmeter beträgt das maximale Drehmoment der 135 kW-Variante, das zwischen 1.800 und 2.500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Damit absolviert der ix35 den Sprint von 60 auf 100 km/h im höchsten Gang des serienmäßigen Sechsganggetriebes innerhalb von 6,3 Sekunden. Die Automatikversion benötigt sogar nur 5,4 Sekunden. Aus dem Stand erreicht der stärkere ix35 2.0 CRDi die 100-km/h-Marke nach 10,0 (Schaltgetriebe) beziehungsweise 9,8 (Automatik) Sekunden. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht das Top-Triebwerk der Baureihe, grundsätzlich als Allrad-Modell im Angebot, bis zu 195 km/h. Erfreulich, das diese sportlichen Fahrleistungen mit spürbarer Zurückhaltung beim Tanken einher geht: Lediglich 6,1 Liter, in der Automatikvariante 7,2 Liter, genehmigt sich der ix35 im Gesamtverbrauch pro 100 Kilometer. Im Wettbewerb bestens gerüstet ist der Hyundai-Neuling damit auch beim CO2-Ausstoß: Nur 159 Gramm Kohlendioxid gibt die Schaltvariante des Neulings pro Kilometer ab.
Noch genügsamer präsentiert sich die 100 kW (136 PS)-Version des 2.0 CRDi, die zwischen 1.800 und 2.500 Kurbelwellenumdrehungen ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter zur Verfügung stellt. Sie unterbietet den stärkeren Bruder in der 4WD-Variante beim Gesamtverbrauch um 0,4 Liter und beim CO2-Ausstoß mit einem Wert von 149 g/km um weitere zehn Gramm. Als echter Umweltfreund präsentiert sich das frontgetriebene Modell: Dann sinkt der Verbrauch weiter auf 5,5 Liter, und die Kohlendioxid-Emissionen reduzieren sich auf nur noch 147 Gramm pro Kilometer. Flott geht es dennoch voran: Bis zu 182 km/h schnell ist der kleine Diesel, und auch die Beschleunigungswerte hinterlassen Eindruck: 10,8 Sekunden benötigt die 2WD-Variante für den Sprint von null auf Tempo 100, die 4WD-Variante absolviert diese Prüfung innerhalb von 11,3 Sekunden. Die 100 kW-Variante des ix35 2.0 CRDi ist mit manuellem Sechsganggetriebe ausgerüstet. Optional ist Allradantrieb erhältlich.
Sparsame Basis: 1.7 CRDi blue mit 5,2 Liter Diesel Gesamtverbrauch
Effizienzmeister der ix35-Baureihe ist der im Diesel-Kompetenzzentrum der Marke in Rüsselsheim neu entwickelte 1,7-Liter-Common-Rail-Diesel, der als U2-engine bezeichnet wird. Mit dem 85 kW (116 PS) starken Aggregat beträgt der Durchschnittsverbrauch lediglich 5,3 Liter (blue: 5,2 Liter) und der CO2-Wert 139 g/km (blue: 135 g/km). Beeindruckend ist das maximale Drehmoment von 260 Newtonmetern, das zwischen 1.250 und 2.750 Umdrehungen pro Minute stets souveränen Vortrieb garantiert. Das Spitzentempo von 173 km/h macht auch längere Autobahnetappen zum Vergnügen, während der Standardsprint von 12,4 Sekunden flottes Vorankommen im Stadtverkehr garantiert.
Meisterschüler: Fahrdynamik, Handling und Komfort finden zusammen
Ihre Kompetenz haben bei der Entwicklung des ix35 aber nicht nur die Motorentechniker unter Beweis gestellt. Ebenso gründlich gingen die Fahrwerksspezialisten zu Werke. Denn auch die Bereiche Fahrdynamik und Handling sollten dem sportlich-dynamischen Anspruch des kompakten SUVs genügen, ohne freilich den Komfort für die fünf Insassen unterwegs zu vernachlässigen. Deshalb waren vom Entwicklungsstart an auch die Abstimmungstechniker des europäischen F+E-Zentrums intensiv in die Arbeiten an der neuen Modellgeneration eingebunden - mit großem Erfolg: Der ix35 zeigt sich komfortabel und agil, als Gleiter ebenso wie als sportlicher Begleiter.
Die Ingenieure verfeinerten dazu das vielfach bewährte Fahrwerkskonzept, das zahlreiche Hyundai-Modelle auszeichnet. Die Einzelradaufhängung vorne an McPherson-Federbeinen erhielt im Vergleich zum Vorgänger Tucson eine völlig neue Geometrie, die Stabilität, Reaktionsschnelligkeit und Lenkverhalten deutlich verbessert. Zudem kommen keine herkömmlichen Schraubenfedern zum Einsatz, sondern geringfügig seitlich gewundene Federn. Die Folge: Die Side Load Coil genannten Komponenten verbessern die Federleistung und minimieren zugleich seitliche Bewegungen - ein weiterer Beitrag zu mehr Fahrstabilität vor allem auf schlechter Wegstrecke. Auch an der hinteren Radaufhängung blieben die Experten nicht untätig: Die bislang beim Tucson eingesetzte Doppellenkerachse machte einer Multilenkerachse Platz, die deutlich weniger Raum beansprucht. Sie sorgt außerdem für ein schnelleres und wirkungsvolleres Abfedern sowie für deutlich mehr Spurtreue auch bei schnell durchfahrenen Kurven. Schließlich widmeten sich die Fahrwerkstechniker auch der Servolenkung: So erhielt der ix35 eine neue, elektrisch unterstützte Lenkhilfe. Sie setzt die Steuerbefehle des Fahrers in jedem Tempobereich präzise um, zeigt sich dabei leichtgängig und lässt den Piloten niemals im Unklaren über den aktuellen Fahrzustand.
Dass der ix35 nicht aus der Spur gerät, gewährleisten eine Reihe elektronischer Systeme. Dazu zählen das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das mit einer Traktionskontrolle kombiniert ist und so auch beim Anfahren ein Durchdrehen der Räder verhindert. Das leistungsfähige Bremssystem mit Scheibenbremsen rundum, vorne innenbelüftet, unterstützt ein ABS-System mit elektronischer Bremskraftverteilung. Im Fall einer Notbremsung greift ein Bremsassistent ein, der die volle Leistung der Verzögerungsanlage abruft. Ihm zur Seite steht eine automatische Bergabfahrkontrolle, die das Tempo des ix35 auf steilen Passagen auf maximal acht km/h begrenzt. Sie ist ebenso für alle Varianten serienmäßig wie die Berganfahrkontrolle, die ein Zurückrollen des Wagens beim Anfahren am Hang verhindert.
Volle Traktion: 4WD für sicheren Vortrieb abseits befestigter Straßen
Wie beim Vorgänger bietet Hyundai auch die neue Auflage des Kompakt-SUV mit zwei Antriebskonzepten an: In der 2WD-Ausgabe rollt der ix35 als reiner Fronttriebler vor, während die 4WD-Varianten über ein Allradsystem mit der Bezeichnung „Interactive Torque Management“ verfügen. Dahinter verbirgt sich eine elektromagnetisch betätigte Mehrscheibenkupplung am hinteren Differential, die schlupfabhängig arbeitet. Kommt der Wagen auf glatten Untergrund, werden bis zu 50 Prozent der Antriebskraft an die Hinterräder umgeleitet. Für schwierige Bedingungen lässt sich der Kraftfluss auch per Knopfdruck schließen: Ein Schalter am Armaturenbrett ermöglicht dies bis zu einer Geschwindigkeit von 38 km/h, um dem ix35 jederzeit Vortrieb auch abseits befestigter Straßen und auf Schnee oder Eis zu ermöglichen.
Ausgestattet ist der ix35 in den Ausstattungslinien Comfort und Style mit Leichtmetallfelgen der Größe 6.5 J x 16, auf die Reifen der Dimension 215/70 R 16 aufgezogen sind. Das Top-Modell der Baureihe, der ix35 Premium, rollt auf Leichtmetallfelgen im Format 6.5 J x 17 mit 225/60 R 17-Reifen und kann auf Wunsch auch mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und 225/55 R 18-Bereifung ausgerüstet werden. Die 17-Zoll-Felgen sind optional auch für die Ausstattungslinie Style erhältlich.
Sorglos-Paket: Fünf Jahre Garantie und Hyundai Sicherheits-Check
Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
Mobilitätsgarantie für bis zu 15 Jahre
Auch 60 Monate Garantie auf die Lackierung
Die gründlichen Entwicklungsarbeiten am ix35 und die Fertigung des Neulings in einer der modernsten Produktionsanlagen weltweit, dem Werk der Hyundai Kia Automotive Group im tschechischen Nosovice, sorgen für echte Langläuferqualitäten beim jüngsten Sports Utility Vehicle der koreanischen Marke. Kein Wunder also, dass Hyundai speziell für das neue Kompakt-SUV die Garantieleistungen deutlich erweitert hat. Fünf Jahre ohne jede Kilometerbegrenzung gewährt Hyundai auf das komplette Fahrzeug inklusive der Lackierung. Einzige Ausnahme: Für Taxi- und Mietwagen beträgt der Zeitraum der Neuwagengarantie drei Jahre und ist auf eine Laufleistung von 100.000 Kilometer begrenzt. Außerdem übernimmt Hyundai für die Dauer von fünf Jahren fünfmal die Kosten für den Hyundai Sicherheits-Check.
Pannenhelfer: Mobilitätsgarantie springt europaweit ein
Ist mit dieser Zusage bereits über viele Jahre unbeschwerte Mobilität und volle Kostenkontrolle garantiert, schützt darüber hinaus auch ein ganzes Bündel von Mobilitätszusagen vor unliebsamen Überraschungen: Denn gleichfalls sechzig Monate lang schützt ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr in ganz Europa die Hyundai Mobilitätsgarantie. Das Sorglos-Paket für unterwegs hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten und regelt die Ersatzteilversorgung vor Ort oder sorgt für die Weiter- oder Rückreise der Insassen, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Die Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 200.000 Kilometern. In die Werkstatt ruft Hyundai die Benziner-Varianten des ix35 alle 20.000 Kilometer oder einmal pro Jahr. Noch seltener sehen die Eigner eines Dieselmodells ihren Hyundai-Händler: Denn die Wartungsintervalle für die Selbstzünder betragen 30.000 Kilometer oder einmal pro Jahr.
„Mit dem ix35 brechen für Hyundai neue Zeiten an. Kein anderes kompaktes Sports Utility Vehicle vereint auf so überzeugende Weise die Werte Sportlichkeit, Dynamik und Fahrspaß mit den praktischen Vorzügen dieser Klasse, die ganz erheblich zum Erfolg des Segments beigetragen haben. Der ix35 ist ein echter Trendsetter - der eine große Tradition fortführt: Hyundai hat schon mit dem Vorgänger Tucson und mit dem Santa Fe frühzeitig auf diese Klasse gesetzt und sich auch nicht gescheut, dem Frontantrieb bei den SUVs zum Durchbruch zu verhelfen. Mit faszinierendem Design, modernster Motorentechnik und ausgeprägter Wirtschaftlichkeit wird der ix35 dieser Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzufügen.“ Werner H. Frey, Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland
„Innovative Lösungen, die bezahlbar bleiben, sind das Markenzeichen von Hyundai. Der ix35 bestätigt diese These. Mit einem Einstiegspreis von 20.990 Euro bietet er nicht nur ein gutes Preis-/Wert-Verhältnis, sondern ist ausstattungsbereinigt gegenüber dem Vorgänger Tucson um zehn Prozent günstiger geworden.“ Udo Brandenburger, Bereichsleiter Vertrieb Hyundai Motor Deutschland
„Leistungsstarke und sparsame Motoren stehen für die technische Kompetenz von Hyundai - ebenso wie Assistenzsysteme, die den Alltag am Steuer komfortabler und sicherer machen, etwa das Smart Parking Assist System und die serienmäßige Bergabfahrhilfe. Und: Fünf Jahre Garantie und Wartungskostenübernahme sorgen für volle Kostenkontrolle.“ Karl Hell, Bereichsleiter After Sales Hyundai Motor Deutschland
„Die dynamische Linienführung gibt dem ix35 jede Menge Selbstbewusstsein mit auf den Weg. Völlig zu Recht: Er ist ein Typ mit Charakter, in dem viele Talente stecken.“ Frank Thomas Dietz, Bereichsleiter Marketing & PR Hyundai Motor Deutschland