Der Hyundai i30 im Detail_2: Konzept, Markt und Hintergrund

Kompakter Fünftürer hat seine Wurzeln in Europa

  • i30 wurde speziell für europäische Bedürfnisse entwickelt
  • Erstmals vier Ausstattungslinien, Motorenpalette breit gefächert
  • Seit Herbst 2008 Fertigung in Tschechien

Mit dem neuen Kompaktwagen i30 beginnt für Hyundai - genau 40 Jahre nach Aufnahme der Automobilserienproduktion in Korea - eine neue Ära: Erstmals wird auf dem europäischen Fahrzeugmarkt eine ganz speziell auf die Bedürfnisse der Autokäufer im so genannten C-Segment zugeschnittene Baureihe angeboten. Der frontgetriebene Fünftürer ist das erste Modell der Marke, das seinen Ursprung nahezu vollständig in Europa hat. Unter Federführung des in Rüsselsheim beheimateten Technikzentrums von Hyundai Motor Europe wurde der Neuling entwickelt und von einem Team hiesiger Designer unter der Leitung des deutschen Chefdesigners Thomas Bürkle im europäischen Designzentrum gezeichnet. Einen weiteren Meilenstein, der die wachsende Bedeutung des Automobilmarktes in Europa für den aufstrebenden Hersteller mit Sitz in Seoul unterstreicht, setzen der i30 und sein Kombibruder i30cw seit Herbst 2008: Die Fertigung findet nun im tschechischen Nosovice im ersten europäischen Fertigungswerk von Hyundai statt. Zunächst sollen jährlich bis zu 200.000 Modelle der neuen Hyundai-Baureihe von den Bändern laufen.

Premierenstück: i30 führt neue Namensgebung bei Hyundai ein

Seiner außerordentlich hohen Bedeutung für die Entwicklung von Hyundai in Europa wird der Neuling auch durch seine Namensgebung gerecht. Denn zugleich mit der Einführung der 4,25 Meter langen Baureihe, die in Deutschland in vier Ausstattungslinien sowie wahlweise mit drei Benzin- und drei Dieselmotoren angeboten wird, führt Hyundai eine neue Nomenklatur ein. In Zukunft wird jede Pkw-Baureihe ein „i“ im Namen tragen - der Buchstabe soll eine Brücke schlagen zur Strategie, mit der Hyundai in den kommenden Jahren in Europa expandieren und seinen jährlichen Absatz auf rund 600.000 Fahrzeuge steigern will: Inspiration gilt dabei neben Intelligenz und Integrität als wesentlicher Faktor im Selbstverständnis der Marke, zu der ebenso ein umfangreiches Qualitätsversprechen zählt. Weiterer Bestandteil der neuen Namensgebung ist eine zweistellige Zahl zwischen 10 und 50, die für das jeweilige Segment steht, in dem ein Hyundai-Modell angesiedelt ist. Im Fall des neuen i30 steht diese Zahl für die Kompaktklasse, das sogenannte C-Segment.

Marktanalyse: Kompaktklasse ist in Europa absatzstärkstes Segment

Der Neuling tritt in der europaweit größten Fahrzeugklasse an, die auch in Deutschland traditionell die Mehrheit der Neuzulassungen stellt: 2006 wurden zwischen Finnland und Italien, zwischen Irland und Rumänien vier Millionen Neufahrzeuge dieser Größenordnung erstmals zugelassen. Das entspricht einem Anteil von rund 20 Prozent. In der Bundesrepublik entfielen im gleichen Zeitraum knapp 865.000 Erstanmeldungen auf das C-Segment, das hierzulande damit sogar einen Anteil von 25 Prozent am Gesamtabsatz erzielt hat. Die Bedeutung dieser Fahrzeugklasse wird auch in Zukunft anhalten: Nach übereinstimmenden Analysen von Branchenkennern und den Marktforschern bei Hyundai wird das Segment bis 2011 zwar nicht so deutlich zulegen wie der Gesamtmarkt in Europa, der in den kommenden fünf Jahren von 20,9 auf 22 Millionen Neuwagen wächst. Allerdings wird das C-Segment auf immerhin rund 4,2 Millionen Pkw zunehmen, vor allem durch einen überdurchschnittlichen Anstieg in Osteuropa. Die Absatzerwartungen für den i30 sind dementsprechend ehrgeizig: Er soll in ganz Europa zum meistverkauften Modell der koreanischen Marke werden und allein in der Bundesrepublik jedes Jahr 20.000 Käufer finden - wichtige Voraussetzung, um bis zum Ende des Jahrzehnts das Absatzniveau von Hyundai Motor Deutschland auf 80.000 Neuzulassungen pro Jahr hochzuschrauben.

Der Rolle als zukünftiger Bestseller bewusst, haben sich die Verantwortlichen für die Entwicklung des i30 im Vorfeld gründlich mit dem Angebot und den Anforderungen der Autokäufer im C-Segment befasst. Als wichtige Faktoren bei der Auswahl eines Neuwagens der Kompaktklasse machten die Hyundai-Experten das Preis-/Wert-Verhältnis, das für rund drei Viertel der Käufer entscheidend ist, sowie das Karosseriedesign und möglichst großzügige Innenraummaße aus. Beides ist für etwa 60 Prozent ausschlaggebend. In Nordeuropa kommen unter den erstgenannten Kriterien noch ein günstiger Verbrauch und niedrige Unterhaltskosten hinzu, während in den südeuropäischen Ländern etwa die Hälfte der Autofahrer besonderen Wert auf die Gestaltung des Innenraums legen.

Wertzuwachs: Neuling setzt neue Maßstäbe für die Marke

Im Lastenheft des i30 waren als Resultat der umfangreichen Marktforschungen dann auch Charakteristika wie ein innovatives und typisch europäisches Design, eine hochwertige Materialauswahl im Innenraum und die bestmögliche Verarbeitungsqualität aufgeführt. Dazu kam eine für die Marke neue Vielfalt bei der Ausstattungs- und Motorenauswahl. Dass der i30 zum Meisterstück geworden ist, unterstreicht er nun schon auf den ersten Blick: Wesentliche Züge der im europäischen Hyundai-Designstudio entstandenen und auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst 2006 als Vorbote präsentierten Konzeptstudie Arnejs übernehmend, ist mit dem Neuling ein moderner Kompaktwagen entstanden. Das Design ist kraftvoll-dynamisch, mit markantem Wechselspiel von konkaven und konvexen Flächen, der Innenraum geriet großzügig in den Platzverhältnissen und hochwertig in der Anmutung, das Preis-/Wert-Verhältnis ist ausgezeichnet. Dass die an der Entwicklung Beteiligten ihr ganzes Know-how unter Beweis gestellt haben und Hyundai mit dem i30 in die Riege der führenden Automobilhersteller in Europa vorstößt, demonstriert der neue Kompakte auch in Fahrt: Komfort und Handling orientieren sich klar an den höchsten Ansprüchen in dieser Klasse, Verbrauchs- und CO2-Werte liegen auf günstigem Niveau.

Realisiert haben den i30 zum allergrößten Teil Menschen, die aus Europa kommen, wo der i30 in Zukunft die Autokäufer überzeugen soll. Neben dem verantwortlichen Chefdesigner Thomas Bürkle haben unter anderem Hans van Gent, der aus den Niederlanden stammende Leiter der Produktplanung bei Hyundai Motor Europe (HME), und der Spanier Raffael Agullo, Leiter des HME-Produktmanagements, maßgeblich bei der Entstehung des i30 mitgewirkt.

Käufergruppe: Gut informiert und begeistert von Technik

Unter europäischem Einfluss entwickelt, ist der i30 bestens für den Wettbewerb in der hart umkämpften Kompaktklasse gerüstet. Er spricht all diejenigen an, die ihr Fahrzeug nach rationalen wie emotionalen Kriterien sowie nach gründlichem Studium des automobilen Angebots auswählen. Nach den Ergebnissen der umfangreichen Marktforschungen zählen zu dieser Zielgruppe Männer und Frauen zwischen 25 und 45 mit bis zu einem Kind, als Single lebend oder verheiratet, unabhängig und flexibel, sozialbewusst sowie ausgewogen in Meinungen und Ansichten. Ein Auto ist für sie zugleich faszinierender Technologieträger wie praktischer Begleiter - ein Auto wie der neue i30.

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Der Hyundai i30 im Detail_3: Design, Karosserie und Sicherheit

Dynamische Linienführung und neue Wertigkeit

  • i30 entstand im europäischen Designzentrum, Studie Arnejs war Vorbote
  • Spannendes Wechselspiel von konvexen und konkaven Schwüngen
  • Keine Kompromisse: 5 Sterne beim Euro NCAP Crashtest

„Man könnte sagen, europäisches Automobildesign entspricht dem Körperbau eines Europäers: Die Menschen hier sind hoch gewachsen und stehen auf langen Beinen.“ Diese Einschätzung gab Thomas Bürkle bei der Präsentation der Studie Arnejs ab, dem Ende 2006 gezeigten Vorläufer des i30. Warum es zu dieser Assoziation kam, fügte der europäische Chefdesigner von Hyundai damals hinzu: „Der Arnejs hat einen relativ großen Body, wie wir den Fahrzeugkörper nennen, einen eher niedrigen Aufbau mit hoher Gürtellinie, weit außen stehende, hervorgehobene Räder. Das sind eindeutig europäische Proportionen.“ Was vor einigen Monaten auf der Bühne des Pariser Autosalons für die Studie galt, hat für den Serienableger ebenfalls Geltung: Denn der generell als Fünftürer angebotene i30 nimmt Proportionen und Linienführung des Arnejs weitgehend auf, setzt mit der gleichen Formensprache markante Merkmale. Bürkle: „Das Preis-/Wert-Verhältnis eines Autos, eine der Stärken von Hyundai, hat auch mit wertvoller Erscheinung zu tun. Sie soll positive Emotionen erzeugen, Freude bei der Nutzung bereiten, Vertrauen in die Marke schaffen. Ein solches Design darf nichts Schreierisches haben, darf nicht billig sein, sondern muss Stil verkörpern, viele attraktive Akzente setzen und durch Elemente, die sich wiederholen, Beständigkeit signalisieren.“

Charaktertyp: Ein Auto auch mit Ecken und Kanten

Was das in der Praxis bedeutet, macht die Betrachtung des i30-Designs deutlich: Den Neuling in der Kompaktklasse, 4,25 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,48 Meter hoch, kennzeichnen ein spannender Wechsel von konkaven und konvexen Flächen sowie Linien, die dies besonders betonen. Der i30 erhält so aus jedem Blickwinkel ein kraftvolles und dynamisches Erscheinungsbild. Besonders deutlich wird dies an der Seitenpartie: Unterhalb der Fenster wölbt sie sich zunächst nach außen, ehe sie sich an einer bei den weit in die vorderen Kotflügel hineingezogenen Scheinwerfern beginnenden Kante zunächst nach unten und dann nach innen wölbt. Anschließend wechselt die Seitenpartie erneut die Richtung - bis zu einer schwungvoll nach hinten ansteigenden zweiten Linie. Von dort läuft die Karosserie bis zum Seitenschweller sanft nach innen. Betont wird so nicht nur die Athletik in der Seitenansicht, die wie der muskulöse Oberkörper eines austrainierten Sportlers wirkt. Im Zusammenspiel mit den gegenläufigen Linien heben die deutlich sichtbaren Radläufe auch den mit 2,65 Metern Länge üppig bemessenen Radstand des i30 hervor. Was hinzu kommt: Die langgezogene Dachlinie, die am Heck in einen Dachkantenspoiler mit integrierter dritter Bremsleuchte mündet, streckt die Seitenansicht des i30 zusätzlich. Und beim Blick von der Seite wiederholt sich der ansteigende Verlauf der unteren Seitenlinie in der Fensterunterkante, die hinter den Türen unterhalb eines dritten Fensters stark ansteigt und so für zusätzliche Dynamik sorgt.

Heimatkunde: Designdetails nehmen asiatische Elemente auf

Doch auch Anklänge aus der Heimat von Hyundai zitiert das i30-Design. Thomas Bürkle: „Egal, ob Essen, Kultur oder Meditation - Asien ist in Europa sehr populär. Im europäischen Design müssen sich asiatische Elemente daher nicht verstecken.“ Ein Beispiel liefert die Motorhaube: An der Innenseite der Frontscheinwerfer, als Fortführung der nach oben auseinanderlaufenden seitlichen Begrenzung der unteren Kühlluftöffnung, starten zwei deutlich aus der Haube aufsteigende Linien, die bis in die A-Säule gezogen sind. „Im Querschnitt betrachtet, wirken diese Erhöhungen an der Seite wie das Dach eines Tempels“, erläutert Bürkle. Weitere charakteristische Merkmale der Frontpartie sind markante Frontscheinwerfer mit Projektionstechnik und Klarglasabdeckung, seitliche Vertiefungen für die Nebelscheinwerfer, welche die Form der Hauptscheinwerfer aufnehmen, und eine schmale obere Kühlluftöffnung. Dort ist, unterhalb einer über die gesamte Breite verlaufenden Chromleiste, das Hyundai-Logo platziert - diese Frontgestaltung wird in Zukunft weitere Modelle des Unternehmens kennzeichnen. Beim Blick auf das Heck zeigt sich, dass das spannende Wechselspiel in den Formen und Flächen des i30 dort seine Fortsetzung findet: Gleich unterhalb des großflächigen, über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufenden Heckfensters setzt sich die obere Seitenlinie fort, die auch in den beiden senkrecht positionierten Rückleuchteneinheiten herausgearbeitet wurde. Im unteren Teil der Heckklappe findet sich eine zweite Kante, die exakt am unteren Ende der Rückleuchten verläuft. Die den i30 über die gesamte Länge der Karosserie kennzeichnenden Linien münden so am Heck in ein harmonisches Finale. Es findet sich auch kein das Gesamtbild störender Griff: Zugang zum Gepäckraum findet, wer in eine Mulde unterhalb des Hyundai-Logos fasst und den Öffner betätigt.

Neben dem eigenständigen Stil hat das ausgewogene, moderne Design ganz praktische Vorzüge: Die relativ schmalen Dachsäulen ermöglichen eine gute Rundumsicht, die Außenmaße sind vom Fahrersitz aus bestens einzuschätzen. Die großen Türen und die bis tief in den hinteren Stoßfänger heruntergezogene Heckklappe – im oberen Bereich so breit wie die Karosserie - öffnen weit und machen auf diese Weise einen ungehinderten Zugang zu allen Plätzen im Innen- und zum Gepäckraum möglich.

Gleichschritt: Sicherheit keine Frage des Geldbeutels

Besondere Qualitäten beweist der i30 zudem unter seinem wohlgeformten Blech: Hochfeste und dauerhaft gegen Korrosion geschützte Stähle, zum größten Teil verzinkt, wurden akkurat verarbeitet und schaffen so die Voraussetzungen für eine ganz am Schutz der Insassen orientierte Sicherheitsstruktur. Computerberechnete Knautschzonen leiten bei einem Unfall die dabei auftretende kinetische Energie gezielt um die Fahrgastzelle herum. Bei zahlreichen Crashversuchen unterstrich auch der in die Türen integrierte Seitenaufprallschutz seine vorbeugende Wirkungsweise. Sowohl die auf die Insassen einwirkenden Kräfte bei einem Frontalaufprall als auch die zur Reparatur der beschädigten Chassisteile notwendigen Arbeiten reduzieren zwei sogenannte Crashboxen im vorderen Teil des Wagens: Zwei knapp 15 Zentimeter lange, eigens zur gezielten Deformation eingesetzte Verbindungen sitzen zwischen den Längsträgern des Vorderwagens und den Aufnahmepunkten für den Frontstoßfänger. Diese werden bei einem Aufprall gestaucht und verhindern so je nach Geschwindigkeit, dass Verformungen an den Längsträgern auftreten.

Aber nicht allein durch die ausgetüftelte Struktur der Karosserie bietet der i30 ein Höchstmaß an Crashsicherheit: Ein umfangreiches Paket von aktiven und passiven Sicherheitsmaßnahmen tragen zur weiteren Vorsorge bei – in allen Varianten des i30. Mit der Höchstwertung von 5 Sternen im Euro NCAP Crashtest gehört der i30 zu den sichersten Autos seiner Klasse – dank überzeugender Ergebnisse beim Insassen- und Kinderschutz.

Vorsorgemaßnahme: Sechs Airbags und aktive Kopfstützen

Serienmäßig sind beim i30 immer sechs Airbags an Bord: Frontairbags für Fahrer und Beifahrer mit sanftem Druckaufbau, um bei niedrigen Geschwindigkeiten einen zu heftigen Aufprall mit dem Gesicht zu vermeiden, Seitenairbags für die Vornsitzenden, untergebracht in den Lehnen der Vordersitze, und sogenannte Vorhangairbags. Diese befinden sich oberhalb der Fenster, reichen von der A- bis zur C-Säule und entfalten sich im Crashfall innerhalb von Sekundenbruchteilen vor der gesamten Fläche der Seitenfenster. Damit Babys und Kleinkinder sicher auf dem Beifahrersitz in einem Reboardkindersitz untergebracht werden können, ist der Airbag für diesen Platz abschaltbar. Ein weiteres Detail, dass für den regelmäßigen Transport des Nachwuchses von Bedeutung ist: Auf den äußeren Sitzplätzen im Fond befinden sich Isofix-Kindersitzbefestigungen. Dieser Typ von Kindersitz erzielte bei unabhängigen Crashversuchen die besten Ergebnisse und bietet bestmöglichen Schutz für Kinder.

Zum Sicherheitspaket im i30 zählen darüber hinaus aktive Kopfstützen für die vorne sitzenden Insassen, die bei einem Heckaufprall automatisch den Abstand zum Kopf verkürzen, höhenverstellbare Kopfstützen rundum sowie ebenfalls auf allen Plätzen Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte, die vorne über ein pyrotechnisches Gurtstraffer- und Gurtkraftbegrenzersystem verfügen sowie höhenverstellbar sind. Ein Novum bietet der i30 ebenfalls in der Mittelkonsole: Eine Kontrolllampe, die von einem akustischen Signal unterstützt wird, meldet über eine Sitzbelegungserkennung, wenn einer der bis zu fünf Insassen seinen Gurt nicht angelegt hat.

Hilfsmaßnahme: ABS, ESP, Bremsassistent und Traktionskontrolle Serie

Außerdem in allen i30-Modellen serienmäßig sind ein elektronisch gesteuertes Antiblockiersystem (ABS) inklusive Bremsassistent und elektronischer Bremskraftverteilung (EBV). Gleichfalls ab Werk zur Ausstattung zählen ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) einschließlich Traktionskontrolle. Was hinzu kommt, sind stabile Bügeltürgriffe, die es Helfern leicht machen, nach einem Unfall das Fahrzeug zu öffnen. Elektrisch von innen verstell- und beheizbare Außenspiegel, auf der Fahrerseite asphärisch gewölbt, um den toten Winkel zu eliminieren (außer Classic), sowie eine Außentemperaturanzeige, dritte Bremsleuchte, Nebelscheinwerfer (außer Classic), Türeinstiegsreflektoren und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung (außer Classic) komplettieren die Ausstattung. Den Schutz vor Langfingern gewährleistet darüber hinaus eine elektronische Wegfahrsperre. Die Ausstattungslinien Style und Premium verfügen zudem über das Reifendruckkontrollsystem TPMS, das den Fahrer bei zu geringem Luftdruck in den Pneus warnt.

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Der Hyundai i30 im Detail_4: Innenraum, Ausstattung und Komfort

Harmonie aus Form und Funktion

  • Hochwertiger Innenraum mit angenehmem Ambiente zum Wohlfühlen
  • Vier Ausstattungslinien erfüllen nahezu jeden Wunsch
  • Serienmäßige Audioanlage mit CD-Player, USB- und iPod-Anschluss

Mit der gleichen Sorgfalt, mit der die europäischen Hyundai-Designer das äußere Erscheinungsbild des i30 bis ins Detail stimmig gestaltet haben, gingen ihre für das Interieur verantwortlichen Kollegen an die Arbeit. Denn an Bord soll auf Anhieb Wertigkeit spürbar werden. Das Ergebnis ist ein Innenraum, der in den Bereichen Form und Funktion Bestmarken setzt und keinen Vergleich mit den führenden Automobilherstellern in Europa zu scheuen braucht. Das Raumangebot auf allen fünf Plätzen ist großzügig, die völlig neu entwickelten Sitze sind komfortabel-straff, mit erstklassigem Seitenhalt und ganz auf die ergonomischen Erfordernisse der europäischen Zielgruppe ausgerichtet. Hochwertige, griffsympathische und attraktiv gemixte Materialien, die mit höchster Fertigungsqualität passgenau verarbeitet wurden, schaffen ein feines und angenehmes Ambiente, in dem sich Freunde hoher Funktionalität wie Fans stilvollen Stylings wohlfühlen. In zwei dezenten Anthrazit-Tönen gehalten und auf Lenkrad und Armaturenbrett (nur Premium) mit Aluminium-Applikationen versehen, verströmt das i30-Interieur zugleich eine sachlich-technische Atmosphäre - für die Zielgruppe des Neulings von besonderer Bedeutung. Denn Technik ist für sie nicht allein Mittel zum Zweck, sondern etwas, das sie gerne und mit wachsender Begeisterung nutzen.

Platzmeister: Innenraum zählt in der Kompaktklasse zu den Größten

Wer im neuen Hyundai i30 Platz nimmt, wird jedoch nicht allein vom hochwertigen Ambiente angenehm überrascht sein. Denn an Bord finden bis zu fünf Insassen ein Raumangebot vor, das in vielerlei Hinsicht die Maße der wichtigsten Wettbewerber übertrifft. Insbesondere auf den Rücksitzen, die auf der Sitzfläche 1,38 Meter und in Höhe der Lehnen 1,43 Meter in der Breite misst, bietet der i30 soviel Bewegungsfreiheit für Arme und Beine wie kaum ein Konkurrent. Hinzu kommen Vordersitze mit großem Verstellbereich und Sitzhöhenverstellung, die es im Zusammenspiel mit dem höhen- und längsverstellbaren Lenkrad (ab Comfort) kleinen wie großgewachsenen Insassen ermöglichen, stets eine entspannte Position zu finden. Die Sitzhöhe von 53 Zentimetern werden nicht nur rückengeplagte Fahrgäste zu schätzen wissen - sie ist zugleich Garant für eine gute Rundumsicht auf der Fahrerposition. Keinesfalls bescheiden müssen sich Besitzer des i30 auch beim Gepäck: Das Ladeabteil fasst regulär 340 Liter und lässt sich durch die im Verhältnis 60:40 getrennt umklappbare Rücksitzbank auf bis zu 1.250 Liter vergrößern. Dies lässt sich im Handumdrehen erledigen, da die weit versenkbaren Kopfstützen der getrennt umklappbaren Lehnen nicht entfernt werden müssen. Sie verbleiben einfach an ihrem Platz.

Perspektive: Armaturenbrett bringt Bedienelemente ins Blickfeld

Dass formschöne Einrichtung in gleichem Umfang funktionell und bedienerfreundlich sein kann, demonstriert eindrucksvoll das Armaturenbrett des neuen i30. In einem schwungvollen Bogen spannt es sich zwischen die beiden A-Säulen, ohne störende Abdeckung für den Beifahrerairbag, jedoch bewusst unterbrochen von einer leicht hervorgehobenen, eleganten Mittelkonsole. Dort finden sich, gleich an oberster Stelle platziert, die serienmäßige Audioanlage mit CD-Player und MP3-Abspielfunktion sowie die Klimaanlage (Premium mit Klimaautomatik). Auf diese Weise ist sichergestellt, dass bei der Bedienung die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht über Gebühr beansprucht wird und er den Blick nicht tief hinunter und damit für lange Zeit von der Straße nehmen muss. Trotz umfangreicher Funktionspalette geriet die Zahl von Knöpfen und Griffen übersichtlich: Wichtige Einstellungen werden einfach per Knopfdruck vorgenommen, umständliches Suchen in unübersichtlichen Menüebenen entfällt. Zwei große Displays geben darüber hinaus schnell Einblick in die ausgewählten Audio- und Klimafunktionen. Hinzu kommt: Erstmals verfügt mit dem i30 ein Hyundai-Modell über eine Lenkradbedienung für ausgewählte Funktionen der Audioanlage (ab Comfort).
Im i30 kann auch derjenige immer seine Lieblingsmusik hören, der seine bevorzugten Songs auf einem MP3-Player, einem USB-Stick oder einem iPod abgespeichert hat. Denn zwischen den beiden Vordersitzen finden sich insgesamt drei Anschlussbuchsen für USB und AUX.

Farbenwechsel: Instrumente und Displays in sanftem Blau

Auf einen Blick erfasst der Fahrer alle bedeutsamen Informationen: Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser sowie Tankanzeige und Kühlwassertemperatur sind in einem großen Instrumentenblock zusammengefasst, das unmittelbar vor ihm positioniert ist. Dort findet sich neben einer Reihe von Kontrolllampen auch ein weiteres Display. Auf ihm werden nicht nur Kilometerstand und Tageskilometerzähler angezeigt, sondern ebenso die Angaben des serienmäßigen Bordcomputers und der Öffnungszustand aller Türen. Bei Nachtfahrten und eingeschaltetem Licht erstrahlen Anzeigen und Displays in sanftem Blau - die dafür eingesetzte LED-Beleuchtung verhindert mit ihrem angenehmen Licht, dass die Augen des Fahrers von zu viel Impulsen ermüden.

Gleichfalls leicht erreichbar sind die beiden Lenkstockhebel für die Bedienung von Licht und Blinkern sowie für die Scheibenwischer von Front- und Heckscheibe. Der Fahrer findet die Tasten für die serienmäßigen elektrischen Fensterheber (Classic nur vorne) auf der Armlehne der Fahrertür vor. Nebenfunktionen wie die Regulierung von Leuchtweite und Instrumentenbeleuchtung sind links im Armaturenbrett platziert, von wo aus in der Ausstattungslinie Premium auch die Enteisungsfunktion für den Frontscheibenwischer zu finden ist. Im unteren Teil der Mittelkonsole liefert außerdem eine 12-Volt-Steckdose Strom für Zusatzgeräte wie Mobiltelefon oder MP3-Player.

Dass die Designer des i30-Innenraums darüber hinaus an viele weitere praktische Details gedacht haben, zeigt beispielsweise der Blick auf die zur Verfügung stehenden Ablagemöglichkeiten: Jeweils ein verschließbares Fach oben auf dem Armaturenbrett sowie in der Mittelkonsole, ein großes, abschließbares Handschuhfach - bei Bedarf von der serienmäßigen Klimaanlage gekühlt -, Fächer in den Türen sowie in der Mittelarmlehne vorne (ab Comfort), Taschen an den Rückseiten der Vordersitze (ab Comfort) und Brillenfach im Dachhimmel (ab Comfort) nehmen zahlreiche Utensilien auf. Getränkehalter stehen in den Türen sowie zwischen den Vordersitzen, im Premium auch in der Mittelarmlehne hinten zur Verfügung. Seinen hohen Nutzwert unterstreicht der i30 zudem mit Befestigungsösen und einem Gepäcknetz (ab Comfort) im beleuchteten und von einer Hutablage abgedeckten Laderaum.

Wunschprogramm: Von Classic über Comfort und Style bis Premium

Das Leben leicht macht der i30 seinen Insassen mit einer Fülle sinnvoller Ausstattungselemente, die bedarfsgerecht in vier Ausstattungslinien zusammengefasst wurden. Es stehen unterschiedliche Varianten zur Auswahl, die jeweils ihren eigenen Charakter haben. Als funktional-günstiges Einstiegsmodell fungiert dabei die Classic-Version: Neben dem für alle Modelle gleichen, umfangreichen Seriensicherheitspaket bietet der Classic unter anderem Zentralverriegelung, manuell von innen verstellbare Außenspiegel, getönte Scheiben, eine Licht-aus-Automatik für die Scheinwerfer, Klimaanlage, Audioanlage inklusive CD-Player und vier Lautsprecher, Bordcomputer mit Anzeige von Durchschnittsverbrauch, Reichweite und Tageskilometerzähler sowie Öffnungszustand aller Türen, Digitaluhr, höhenverstellbarer Fahrersitz und elektrische Fensterheber vorne. Ihrem Namen alle Ehre macht die Ausstattungslinie Comfort: Sie bietet zusätzlich zum Serienumfang der Classic-Variante eine schlüsselintegrierte Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, elektrisch verstell- und beheizbare sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel, in Wagenfarbe lackierte Türgriffe, Nebelscheinwerfer, sechs Lautsprecher inklusive zwei Hochtönern, Fahrersitz mit einstellbarer Lendenwirbelstütze, zwei Kartenleselampen vorne sowie beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden.

Genau das richtige Modell für design-orientierte Autofahrer ist der i30 Style: Er bietet über die Comfort-Linie hinaus das Reifendruck-Kontrollsystem TPMS, Lichtsensor, Lenkrad und Schaltknauf mit Lederbezug, einen attraktiven Stoff-/Leder-Bezug für die Sitze sowie Sitzheizung vorne. Äußeres Erkennungsmerkmal der Style-Version sind Reifen der Dimension 205/55 R 16, die auf Leichtmetallfelgen gezogen sind. Kaum noch Wünsche offen lässt der i30 Premium: Dann sind außerdem elektrisch einklappbare Außenspiegel, ein automatisch abblendender Innenspiegel, Regensensor für die Steuerung der Scheibenwischer und ein Rückfahrwarnsystem serienmäßig. Zusätzlich bietet das Top-Modell der Baureihe einen Einklemmschutz für die elektrischen Fensterheber, eine Klimaautomatik mit Luftgütesensor sowie Ledersitze.

Derart üppig ab Werk ausgerüstet, geriet die Liste der aufpreispflichtigen Zusatzausstattungen erfreulich kurz: Neben Metallic- oder Mineral-Effektlackierungen sowie einem elektrisch betätigten Panorama-Hub-/Schiebedach aus getöntem Sicherheitsglas (außer Classic) beinhaltet sie je nach Motorisierung eine Vierstufen-Automatik.

Tiefenwirkung: Dämm-Maßnahmen beugen störenden Geräuschen vor

Während die Designer bei der Gestaltung des Innenraums mit viel Liebe zum Detail vorgingen, bewiesen die Techniker und Ingenieure Beständigkeit: Denn mit Nachdruck und Akribie beseitigten sie alle den Fahrkomfort störende Einflüsse. Beispiel Geräuschminimierung: So umfangreich wie noch nie bei einem Hyundai-Serienmodell in der Größenordnung des i30 gerieten die Dämmungsmaßnahmen. Dach, Motorhaube, Spritzwand und Unterboden sowie Bodengruppe und hintere Seitenpartie wurden mit großflächigen Abdeckungen versehen, welche die beim Fahren auftretenden Geräusche von Motor und Reifen wirkungsvoll vom Innenraum fernhalten. Auch vibrationsreduzierende Maßnahmen wurden umfangreich vorgenommen. Vordere Längsträger, Bodengruppe, Türholme sowie C-Säulen bestehen aus besonders gehärtetem Stahl. Zusätzliche Verstrebungen im Dachbereich sowie am Übergang von Bodengruppe und Türholmen wurden verbaut, um auch dort möglichen Vibrationsquellen entgegenzuwirken. Ein zusätzlicher Hilfsrahmen im Vorderwagen koppelt zudem Motor und vordere Radaufhängung vom übrigen Fahrzeug ab und verhindert so, dass unwillkommene Geräusche und Vibrationen die Insassen erreichen. Selbst mit vermeintlichen Kleinigkeiten beugten die Hyundai-Ingenieure etwa den ungeliebten Geräuschen des Fahrtwindes vor: Die Frontscheibe ist nahezu bündig zur Karosserie eingesetzt, und die Scheibenwischer laufen durch ihre aerodynamische Formgebung nicht nur besonders wirksam, sondern reduzieren für die Geräuschdämmung die Aufprallfläche.

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Der Hyundai i30 im Detail_5: Motoren, Antrieb und Fahrwerk

Technik für mehr Fahrspaß und Freude am Sparen

  • Drei Benziner und drei Diesel-Aggregate stehen zur Auswahl
  • Start-Stopp-Automatik ISG senkt Spritverbrauch
  • Agiles Handling kennzeichnet europäische Abstimmung

Nicht nur optisch ist der i30 ein Trendsetter, auch unter der Karosserie liegt er ganz auf der Höhe der Zeit. Völlig neu entwickelte oder maßgeblich modifizierte Motoren, ein straff-komfortabel abgestimmtes, souveränes Fahrwerk, sportlich-agiles Handling - der Fronttriebler ist technisch durch und durch ein Europäer. Denn maßgeblich beeinflusst haben die Ingenieure des Technikzentrums von Hyundai Motor Europe in Rüsselsheim Charakter und Abstimmung des Kompaktmodells. Hier wurden im Rahmen umfangreicher Testfahrten Fahrwerk und Bremsen, Lenkung und Antrieb exakt auf die Anforderungen der europäischen Klientel zugeschnitten, dort entstand auf den Zeichenbrettern des Hyundai-Dieselkompetenzzentrums das 1,6-Liter-Selbstzünderaggregat. Ganz nach dem Geschmack der hiesigen Autofahrer ist zudem das breit gefächerte Motorenangebot: Mit drei Benziner- und drei Dieseltriebwerken bietet der i30 das bislang breiteste Spektrum an Antriebsalternativen, das je von Hyundai für eine Baureihe angeboten wurde.

Auswahlprogramm: Spritzige Ottomotoren mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum

Einstiegstriebwerk ist ein Vierzylinder-Benzinmotor mit 1,4 Litern Hubraum und einer Leistung von 80 kW (109 PS). Das wie sein größerer Bruder mit 1,6 Litern Hubraum aus Leichtmetall gefertigte Aggregat mit vier Ventilen pro Zylinder wird in Verbindung mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe angeboten und verfügt über die kontinuierliche variable Ventilsteuerung CVVT (Continous Variable Valve Timing). Der Motor verbindet auf überzeugende Weise Leistungsbereitschaft mit effizienter Kraftstoffnutzung. Das unterstreichen Fahr- und Verbrauchswerte: Der i30 1.4 beschleunigt in 12,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht auf der Autobahn eine Maximalgeschwindigkeit von 187 km/h. Weitaus bescheidener fällt der notwendige Energieeinsatz aus: Im Gesamtverbrauch konsumiert der Motor lediglich 6,1 Liter Super. Auch die Emissionswerte fallen niedrig aus: 145 Gramm Kohlendioxid entweichen pro zurückgelegtem Kilometer aus dem Auspuffstrang.

Gering fällt der CO2-Ausstoß auch beim i30 1.6 aus: Das 1.591-ccm-Aggregat mit 93 kW (126 PS) Leistung emittiert 152 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Der gleichfalls zur Gamma-Familie zählende Motor übernimmt die sparsamen Trinksitten von seinem kleinen Verwandten: Der Gesamtverbrauch beträgt durchschnittlich 6,2 Liter. Die Fahrleistungen nehmen deutlich zu: Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der i30 1.6 in 11,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 192 km/h. Alternativ zum serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe bietet Hyundai eine Vierstufen-Automatik an - dann erreicht der i30 die 100-km/h-Marke nach 12,1 Sekunden und ist auf der Autobahn mit bis zu 183 km/h unterwegs. Der Gesamtverbrauch beläuft sich auf 6,9 Liter Super. Dank CVVT verfügt der 1,6-Liter über angenehmes Drehmoment: Es beträgt 154 Newtonmeter und liegt bei 4.200 min-1 an. Gemeinsam haben 1,4- und 1,6-Liter-Ottomotor den langlebigen Antrieb der beiden oben liegenden Nockenwellen über eine wartungsfreie Steuerkette.

Spritsparen leicht gemacht: Start-Stopp-Automatik ISG

Seit Juli 2009 bietet Hyundai die Start-Stopp-Automatik ISG (Idle Stop & Go) an. ISG ist ein wichtiger Baustein in der „Blue Drive“ genannten Umweltstrategie von Hyundai und ist beim i30 für den 1,4- und den 1,6-Liter-Benziner mit Schaltgetriebe erhältlich. Es spielt seine Stärken vor allem im Stadtverkehr aus: Sobald das Fahrzeug stoppt, schaltet ISG den Motor aus. Tritt der Fahrer im Stillstand dann wieder das Kupplungspedal, springt der Motor sofort wieder an. Dieser Vorgang geschieht ohne Verzögerung. Das System spart bis zu 0,7 Liter Kraftstoff ein und reduziert den CO2-Ausstoß um bis zu 10 g/km. Mit Werten von 135 g/km für den 1,4-Liter- sowie 142 g/km für den 1,6-Liter-Benziner gehört der i30 blue zu den sparsamsten Modellen seiner Klasse.
Die Modelle mit Start-Stopp-Automatik bekommen den Namenszusatz blue und lassen sich mit den Ausstattungslinien Classic, Comfort und Style kombinieren. Der Aufpreis von 270 Euro gegenüber den weiterhin angebotenen Varianten ohne ISG ist schnell amortisiert: So spart das Modell i30 blue 1.4 bei einer Laufleistung von 20.000 Kilometern und einem durchschnittlichen Preis für Superbenzin von 1,30 Euro seinem Besitzer jährlich 124 Euro inklusive dem Kfz-Steuer-Vorteil von 20 Euro.

Fitnessangebot: Zweiliter-Ottomotor ist stärkstes i30-Aggregat

Sportlich-agil verhält sich das Zweiliter-Aggregat im i30, das für Style und Premium angeboten wird: Das Triebwerk aus der Beta-Familie entpuppt sich trotz hoher Leistungsausbeute und kräftigen Antritts an der Zapfsäulen als genügsam: Das 105 kW (143 PS) starke Aggregat genehmigt sich im Gesamtverbrauch 7,1 Liter Super, beschleunigt den i30 jedoch in zügigen 10,6 Sekunden auf 100 km/h sowie auf eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h. Auch ein Zwischenspurt gerät zum Kinderspiel: Mit einem maximalen Drehmoment von 186 Newtonmetern bei 4.600 min-1 sprintet der i30 2.0 kräftig aus unteren Drehzahlen auf höhere Geschwindigkeiten. Der CO2-Wert für den Motor, der ebenfalls über die CVVT-Technologie verfügt, beläuft sich auf 170 Gramm. Auch für diese Antriebsvariante steht neben dem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe eine Automatik zur Auswahl: Dann liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 195 km/h, die Beschleunigung von null auf Tempo 100 ist in 10,6 Sekunden abgeschlossen, und der Gesamtverbrauch pro 100 Kilometer macht 7,6 Liter Super aus.

Sparmeister: 1.6 CRDi lässt Konkurrenz hinter sich

Für Diesel-Freunde stehen beim i30 drei moderne Aggregate zur Auswahl. Vor allem der im europäischen Technik-Zentrum von Hyundai in Rüsselsheim entwickelte 1.6 CRDi-Motor mit 66 kW (90 PS) oder 85 kW (116 PS) Leistung erfüllt die Anforderungen europäischer Autofahrer nach hoher Leistungsausbeute und effizienter Kraftstoffnutzung. Der Sechzehnventiler verfügt über moderne Technologie wie etwa die variable Turbolader-Schaufelgeometrie VGT und wurde speziell für den Einsatz eines Dieselpartikelfilters konzipiert. Auch dieser Motor ist in beiden Leistungsstufen mit der Start-Stopp-Automatik ISG kombinierbar. Verbrauchs- und Emissionswerte fallen generell besonders niedrig aus: Beide Leistungsvarianten begnügen sich im Gesamtverbrauch mit 4,5 Liter Diesel, was einem CO2-Ausstoß von 119 g/km (Modelle mit ISG: 117 g/km) entspricht. Der große Bruder mit 85 kW (116 PS) ist mit einem neuen manuellen Sechsgang-Getriebe ausgestattet.

Durchzug pur: maximal 255 Newtonmeter Drehmoment bei kleinem Diesel

Trotz ausgewiesener Sparqualitäten geht es an Bord des i30 mit 1.6-CRDi-Motor flott voran: Bis zu 188 km/h (66 kW: 172 km/h) schnell ist der Selbstzünder unterwegs und beweist mit dem Sprint von null auf Tempo 100 innerhalb von 11,6 Sekunden (66 kW: 14,9 Sekunden), dass er zu den elastischsten Aggregaten seiner Zunft gehört. Das maximale Drehmoment, das in der 85 kW-Version zwischen 1.900 und 2.750 min-1 zur Verfügung steht, beträgt 255 Newtonmeter und in der 66 kW-Variante 235 Newtonmeter. Angeboten wird das Triebwerk mit Nockenwellenantrieb über Steuerkette für die Varianten Classic (für die 66 kW-Version ausschließlich), Comfort und Style. Die stärkere Variante ist auf Wunsch mit einer Vierstufen-Automatik erhältlich. Dann lauten die Leistungswerte 180 km/h Höchstgeschwindigkeit sowie 12,8 Sekunden für die Beschleunigung von null auf 100 km/h, der Gesamtverbrauch beläuft sich auf 5,7 Liter Diesel, der CO2-Ausstoß beträgt 150 g/km.

Dauerläufer: Bewährter 2.0 CRDi für Einsatz im i30 weiter verbessert

Spitzenaggregat bei den Selbstzündern ist ein bewährter 2,0-Liter-Vierventiler mit 103 kW (140 PS) Leistung. Ein Dieselpartikelfilter ist serienmäßig verbaut. Der Common-Rail-Direkteinspritzer hat weitere Techniken mit dem kleineren Verwandten gemein - beispielsweise arbeitet auch in seinem Turbolader die variable Schaufelladergeometrie VGT. Dank seiner hohen Leistungsausbeute steht der i30 2.0 CRDi dem Top-Benziner nicht nach: Er beschleunigt 10,3 Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 100 km/h und erreicht als Maximaltempo 205 km/h. Dank eines mit 304 Newtonmeter üppig ausgefallenen Drehmoments, das zwischen 1.800 und 2.500 min-1 entwickelt wird, sind zügige Sprints aus niedrigen Touren ein Leichtes. Bestens gerüstet ist er auch in Bezug auf seine Ökonomie: Nur 5,5 Liter laufen pro 100 Kilomter Fahrstrecke im Gesamtverbrauch aus dem bei allen i30-Versionen 53 Liter großen Tank. Und auch die Ökologie kommt nicht zu kurz: Der CO2-Ausstoß beträgt 145 Gramm pro Kilometer. Der i30 2.0 CRDi wird in den Ausstattungslinien Style und Premium angeboten und ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Mit einer Schaltlänge von sechs Zentimetern in der Länge und vier Zentimetern in der Breite sorgt es für schnelle und präzise Schaltwechsel.

Aufbauprogramm: Fahrdynamik auf neuem Niveau

Ihre Leistungsfähigkeit und Ausdauer haben in unzähligen Tests nicht nur die Triebwerke unter Beweis gestellt. Ebenso sorgfältig gingen die Fahrwerksspezialisten zu Werke. Denn der i30 sollte nicht nur auf der Motorenseite in die Spitzengruppe der Wettbewerber im C-Segment stoßen, sondern auch in den Bereichen Fahrkomfort, Handling und Fahrstabilität. Deshalb kamen frühzeitig die Experten des europäischen Technikzentrums zum Einsatz. Ihrer Abstimmungsarbeit ist zu verdanken, dass der i30 auch fahrdynamisch neue Maßstäbe setzt.

Basierend auf einem vielfach bewährten Konzept mit Einzelradaufhängung rundum, vorne an McPherson-Federbeinen, hinten an Multilenkern, entstand ein Fahrwerkstyp, der sowohl sportlich-dynamische Fahrer als auch komfortorientierte Lenker mehr als zufrieden stellen wird. Denn der i30 - je nach Ausstattung zwischen 1.268 und 1.470 Kilogramm wiegend - bewegt sich leichtfüßig und reaktionsschnell in engen Kurven, souverän und stabil bei hohen Geschwindigkeiten. Einem Höchstmaß an Abroll- und Federungskomfort galt ebenso das Interesse der Ingenieure wie der Lenkung, die elektrisch unterstützt wird. Sie setzt die Steuerbefehle des Fahrers in jedem Tempobereich präzise und zügig um, ist dabei leichtgängig und lässt den Piloten - dem fahraktiven Charakter des i30 entsprechend - niemals im Unklaren über den aktuellen Fahrzustand.

Mit hohen Leistungsreserven bis weit in den Grenzbereich hinein versehen, unterstützen zahlreiche elektronische Systeme die Spurtreue des i30. Dazu zählen insbesondere das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das zusätzlich eine Traktionskontrolle beinhaltet. So wird nicht nur mit gezieltem Bremseingriff einem Ausbrechen des Fahrzeugs in instabilen Situation wirksam entgegen gewirkt, sondern auch beim Beschleunigen etwa auf feuchtem Untergrund ein Durchdrehen der Räder verhindert. Hinzu kommt ein ABS-Bremssystem mit Bremsassistent, der selbsttätig erkennt, wenn allerhöchster Bremsdruck erforderlich ist - etwa dann, wenn ein Auffahrunfall verhindert werden soll. Automatisch und in Bruchteilen von Sekunden entfaltet der elektronische Helfer die volle Leistung der großzügig dimensionierten Bremsanlage mit Scheibenbremsen rundum, vorne innenbelüftet. Der Bremsweg wird so auf den minimal möglichen Wert verkürzt.

Extrabeigabe: Style und Premium stehen auf Leichtmetallfelgen

Ausgestattet ist der i30 in den Ausstattungslinien Classic und Comfort mit Bereifung der Dimension 185/65 R 15 auf Stahlfelgen und attraktiven Blenden in 15-Zoll-Format, während die beiden Varianten Style und Premium mit Reifen der Größe 205/55 R 16 auf formschönen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen glänzen. Diese Radkombination ist auf Wunsch auch für die beiden anderen Versionen im Hyundai-Zubehörprogramm erhältlich.

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Der Hyundai i30 im Detail_6: Garantie, Service und Wartung

Unbeschwertes Fahrvergnügen und volle Kostenkontrolle

  • Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
  • Sorgenfreie Mobilität für bis zu 15 Jahre
  • Verlängerte Wartungsintervalle schonen Geldbeutel

Als besonders angenehm werden es viele empfinden, dass der i30 zahlreiche markentypische Tugenden von Hyundai übernommen hat. Dazu zählen vor allem geringe Wartungs- und Reparaturkosten sowie ein verlässlich kalkulierbarer Unterhalt. Der i30 verfügt wie alle anderen Neufahrzeuge von Hyundai über eine Dreijahres-Garantie auf das gesamte Fahrzeug, die ohne Kilometerbegrenzung gilt. Zusätzlichen Schutz bietet die Hyundai Power-Train-Garantie, die Bauteile des Motors und des Antriebsstrangs für weitere 24 Monate ohne Kilometerbegrenzung absichert. Eine Ausnahme bilden lediglich Taxis oder Mietwagen: Dann ist die Neuwagen- und Power-Train-Garantie auf 100.000 Kilometer begrenzt. Darüber hinaus gewährt Hyundai auch beim i30 eine Garantie gegen Durchrostung von innen nach außen, die zwölf Jahre beträgt.

Vor unliebsamen Überraschungen auf Fernfahrten schützt zudem 36 Monate lang, ebenfalls ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr, der Hyundai Euro-Service. Das Sorglos-Paket für unbeschwerte Mobilität hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten, regelt die Reparatur und die Ersatzteilversorgung vor Ort oder sorgt für die Weiter- oder Rückreise der Insassen, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Diese Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 195.000 Kilometern.

Langzeitperiode: Selten zur Wartung in die Werkstatt

Darüber hinaus hat Hyundai beim i30 die Wartungsintervalle gestreckt: Die Wartungsintervalle belaufen sich bei den 1,6-Liter-Dieselmodellenauf alle 30.000 Kilometer oder einmal im Jahr. Für alle anderen Motorisierungen beträgt das Wartungsintervall alle 20.000 Kilometer oder einmal pro Jahr.

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Der Hyundai i30 im Detail_1: Stimmen

Stimmen zum Hyundai i30

„Der i30 ist das wichtigste Modell, das Hyundai jemals in Deutschland eingeführt hat - vor allen, weil es erheblichen Anteil daran haben soll, den Wachstumskurs der koreanischen Marke fortzusetzen und zu beschleunigen. Der i30 ist deshalb die erste Baureihe sein, die in Europa in einem eigens errichteten Hyundai-Werk vom Band rollt – im Herbst 2008 startete die Fertigung im tschechischen Nosovice. Der i30 hat aber noch eine weitere Aufgabe: Er zeigt eindrucksvoll die Kompetenz und das Know-how der Ingenieure und Designer, die für Hyundai in Europa tätig sind. Er ist der Beweis, dass sie die Anforderungen und Bedürfnisse europäischer Autokäufer genau kennen. Zudem wird die neue Wertigkeit und Anmutung auf die gesamte Palette des Unternehmens abstrahlen. Der i30 ist der Vorreiter einer neuen Generation von Hyundai-Modellen.“
Werner H. Frey, Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland

„Mit dem i30 macht Hyundai in Deutschland einen großen Sprung nach vorne. Der geplante jährliche Absatz von 20.000 Neuwagen der Baureihe ist ein ganz wichtiger Faktor auf dem Weg zu einem jährlichen Gesamtvolumen von 80.000 Neuzulassungen, das Hyundai Motor Deutschland bis 2010 anstrebt. Der i30 ist speziell für die Kompaktklasse europäischen Zuschnitts entwickelt worden. Er wird daher viele Hyundai-Fahrer und viele neue Kunden für sich gewinnen.“
Udo Brandenburger, Bereichsleiter Vertrieb Hyundai Motor Deutschland

„Kein anderes Hyundai-Modell wurde so tiefgreifend in Europa entwickelt wie der neue i30. Nicht nur das Design ist europäischen Ursprungs, auch die Technik wurde sorgfältig auf diesen Markt abgestimmt. Wer sich hinters Steuer setzt, wird positiv überrascht sein, weil man dieses Fahrzeug Hyundai zuvor möglicherweise nicht zugetraut hat.“
Karl Hell, Bereichsleiter After Sales Hyundai Motor Deutschland

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