Das Hyundai Genesis Coupe im Detail_1: Konzept, Markt und Hintergrund

Modellathlet für Sportwagenfreunde

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  • Fahrspaß garantiert: Coupé mit klassischem Antriebskonzept
  • Dynamisches Design und hohes Leistungsniveau wecken Emotionen
  • 2+2-Sitzer erhielt bereits Auszeichnungen in den USA

Rund anderthalb Jahre nach seinem erfolgreichen Start in den USA und Asien geht das Genesis Coupe jetzt auch in Europa an den Start. Der Name Genesis könnte nicht treffender gewählt sein. Das aus dem Altgriechischen stammende Wort bezeichnet den Ursprung oder das Entstehen, und auch mit dem aufregenden Sportcoupé erscheint im Modellprogramm von Hyundai etwas völlig Neues: der erste echte Sportwagen der Marke.

Das Genesis Coupe verkörpert die zeitgemäße Interpretation eines klassischen Themas. Frontmotor, Heckantrieb, gestreckte Linienführung, aggressives Design und leistungsstarke Motoren - das sind die Zutaten eines wahren Sportlers. Allein das grundlegende Konzept „Motor vorn und Antrieb hinten“ verdeutlicht, dass dieser 2+2-Sitzer weit mehr ist als ein Nachfolger der drei erfolgreichen Coupé-Generationen, mit denen sich Hyundai in Europa eine treue Fangemeinde unter Sportfahrern erschlossen hat. Das Genesis Coupe ist länger und breiter als die bisherigen Sportcoupés der Marke, bietet deutlich mehr Leistung und ist luxuriöser ausgestattet. Kurz: Mit dem Genesis Coupe fährt Hyundai in ein neues Segment und weckt Verlangen.

Debütant: Genesis Coupe prägt sportliches Markenbild

Das Debüt des leistungsorientierten Sportwagens steht symbolisch für die Ambitionen der Marke, sich mit Innovationen, Qualität und Technologie zu einem nach wie vor attraktiven Preis-/Wert-Verhältnis weiter als einer der führenden Automobilhersteller weltweit zu etablieren. Denn als Sportwagen, der die Herzen von Auto-Enthusiasten erobert, eignet er sich perfekt, der Marke eine emotionale Komponente zu geben. Das Genesis Coupe begeistert mit seinem individuellen Charakter und den buchstäblich erfahrbaren Qualitäten. Design, Fahrleistungen, Dynamik - für passionierte Autofahrer sind dies die Werte, die einen Sportwagen begehrenswert machen.

Mit seiner dynamischen Linienführung, dem klassischen Technikkonzept, hohem Leistungsniveau und sportlichem Handling spricht das Genesis Coupe vorwiegend Männer ab 30 an. Die Marktforschungsexperten des Unternehmens sehen am Steuer des Sportcoupés typischerweise gut ausgebildete, beruflich erfolgreiche Menschen, die gerne Neues ausprobieren. Sie verfügen über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen, sind in der Mehrzahl verheiratet und leben meist in einem Zweipersonen-Haushalt. Nicht selten wird das Genesis Coupe auch als Zweitwagen erworben und aus reiner Freude am sportlichen Autofahren bewegt. Doch ob Mann oder Frau - eines eint die potenziellen Käufer des Genesis Coupe in Europa: Ihnen sind der Gegenwert und die Substanz eines Sportwagens wichtiger als das Logo auf seinem Kühlergrill.

Wachstumsmarkt: Coupé-Segment legt zu

Die Startposition des Genesis Coupe ist gut. Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) profitiert das Segment der Sportwagen momentan weit überdurchschnittlich von der wirtschaftlichen Erholung. So wurden in den ersten zehn Monaten 2010 in Deutschland 23,4 Prozent mehr Fahrzeuge dieses Segments neu zugelassen als im Vorjahr - die größte Steigerungsrate aller vom KBA definierten Fahrzeugklassen. Insgesamt liegt der Anteil der Sportwagen an allen Neuzulassungen in Deutschland derzeit bei etwa 1,7 Prozent. Dies entspricht Stückzahlen von deutlich über 40.000 Fahrzeugen pro Jahr, wobei das KBA in diesem Segment eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Modelle zusammenfasst. Als emotionale Speerspitze der Marke ist der erste echte Sportwagen von Hyundai allerdings nicht auf große Stückzahlen angelegt. Derzeit ist für ganz Europa ein jährliches Kontingent vorgesehen, das auf 2.000 Exemplare limitiert ist. Sie teilen sich zur Hälfte auf Modelle mit dem 3,8-Liter-V6 und dem 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder auf. Der neue Top-Sportler von Hyundai kommt mit beachtlichen Vorschusslorbeeren nach Europa: Seit seinem Verkaufsstart in den USA im Jahr 2009 erhielt das Genesis Coupe den „Automotive Excellence Award 2010“ des Technologie-Magazins „Popular Mechanics“, und die Vierzylinder-Turbo-Version wurde vom US-amerikanischen Automobilmarkt-Analysten „Kelley Blue Book“ in die Top 10 der so genannten „Fastlane 4-Cylinders“ aufgenommen. Für die Gene des rassigen Coupés bürgen auch die Auszeichnungen, welche die auf derselben Plattform basierende Genesis Limousine erhielt: Die ab 2011 in Deutschland erhältliche Limousine der oberen Mittelklasse wurde 2009 in den Vereinigten Staaten und in Kanada als „Car of the Year“ ausgezeichnet.

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Das Hyundai Genesis Coupe im Detail_2: Design, Karosserie und Sicherheit

Kraftvoll und dynamisch aus jedem Blickwinkel

  • Athletisch bis ins Detail: Sportwagen pur
  • Charakteristische Z-Linie bestimmt Seitenansicht
  • Top-Werte bei Leistungsgewicht und Verwindungssteifigkeit

Der Auftrag an die Designer des Genesis Coupe war eindeutig: Sie sollten einen dynamischen Sportler schaffen, der auch optisch keinen Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit zulässt. Die Mission ist erfüllt: Der lang gestreckte 2+2-Sitzer wirkt aus jedem Blickwinkel kraftvoll. Die geduckte, windschnittige Silhouette, die muskulös ausgestellten Kotflügel und die markanten Sicken der Seitenansicht sind unübersehbar von der spektakulären metallic-orange leuchtenden Studie abgeleitet, die Hyundai auf der Auto Show 2007 in Los Angeles vorstellte.

Vorbild: Von der Studie zur Serie

Als Erkennungszeichen eines echten Sportwagens bestimmt die lange Motorhaube die Front- und Seitenansicht. Die gegenüber der Studie sogar noch schärfer gezeichnete Grafik der Scheinwerfer läuft in einer Frontschürze aus, die von einem spannenden Wechselspiel scharfer Kanten und sanfter Rundungen lebt. Die Konturlinien der Motorhaube ziehen sich bis tief in die Front und rahmen den Kühlergrill förmlich ein. Der Grill selbst wurde sehr schmal gehalten und schafft damit einen noch wirkungsvolleren Kontrast zum breiten unteren Lufteinlass, in dessen Ausläufern die Nebelscheinwerfer lauern.

Die Seitenansicht lebt besonders von den beiden in unterschiedlichen Winkeln ansteigenden Schulterlinien. Die erste Sicke entspringt am vorderen Radhaus und läuft über dem Türgriff aus. Direkt darunter setzt die steilere Leitlinie an, die sich bis auf den ausgestellten hinteren Kotflügel fortsetzt. Ihr Zusammenspiel verleiht der Seitenansicht eine einzigartige Spannung. Im oberen Teil der Türen, in dem beide Sicken kurzzeitig parallel verlaufen, ergibt sich dadurch ein auffälliges „Z“ - so scharf, wie von einem Geom, einem koreanischen Schwert, gezogen. Die messerscharfe Silhouette des Sportcoupés profitiert davon, dass die Antenne in die Heckscheibe integriert ist. Die abfallende Dachlinie und der sich nach oben verjüngende Fahrgastraum betonen die breiten Schultern des Genesis Coupe, unter denen beeindruckende 19-Zoll-Räder Platz finden. Die massiven Flanken reichen weit nach unten, was die geduckte Optik nochmals verstärkt. Der Kontrast zu den schmalen Fensteröffnungen unterstützt den selbstbewussten Auftritt zusätzlich. Bei der 3,8-Liter-Version schmiegt sich ein markanter Heckspoiler über die Abrisskante des hochgezogenen Hecks. Die aerodynamisch günstige Keilform wird durch den großen, mattschwarz abgesetzten unteren Teil des Stoßfängers zusätzlich betont ­ eine Hommage an die aus dem Rennsport bekannten Diffusoren am Unterboden. Den Kreis schließen die Auspuffendrohre, die gekonnt die Form der vorderen Nebelscheinwerfer aufnehmen.

Idealgewicht: Spezieller Stahl hält Pfunde im Zaum

Die Karosseriestruktur des Genesis Coupe besteht zu großen Teilen aus ultrafestem Stahl und ist deshalb besonders verwindungssteif - zusammen mit der Domstrebe im Motorraum eine der zentralen Voraussetzungen für die fahrdynamischen Qualitäten eines Sportwagens. Gleichzeitig ermöglicht diese Bauweise ein geringeres Gesamtgewicht, da die strukturelle Steifigkeit nicht durch Masse, sondern durch die hohen Stahlqualitäten erzielt wird. Der Erfolg: Das Genesis Coupe ist mit einem Leergewicht von je nach Ausstattung zwischen 1.570 und 1.620 Kilogramm in der Vierzylinder-Variante bis zu rund zehn Prozent leichter als mancher Wettbewerber. Durch die Gewichtseinsparung erzielt der Sportler zudem ein besonders vorteilhaftes Leistungsgewicht. Mit 5,3 Kilogramm pro PS distanziert beispielsweise die 3,8-Liter-V6-Version viele Konkurrenten aus Europa oder den USA. Was hinzu kommt: Als Leichtathlet beweist der 2+2-Sitzer beim Kraftstoffverbrauch Effizienz und schont somit Geldbeutel und Umwelt.

Materialmix und Karosseriestruktur kommen auch dem Schutz der Passagiere zugute. Die Sicherheitskarosserie mit formstabiler Fahrgastzelle weist an strukturell besonders wichtigen Stellen eine Reihe von Verstärkungen auf. Im Front- und Heckbereich wurden Deformationszonen definiert, welche die Aufprallenergie bei einem Crash weitgehend aufnehmen. Die Türen sind mit einem Seitenaufprallschutz verstärkt und entriegeln sich nach einem Unfall automatisch. Bei einem Frontalcrash kann sich die Motorhaube zum Fußgängerschutz gezielt verformen, zugleich verhindert eine Sicherheitsverriegelung ihr Aufspringen.

Vorsorge: Sicherheitsausstattung auf hohem Niveau

Im Innenraum schützt ein umfassendes Spektrum an Rückhaltesystemen die Passagiere. Neben zweistufig auslösenden Fahrer- und Beifahrer-Airbags verfügt das Genesis Coupe über Seiten-Airbags in den Rückenlehnen der Vordersitze und so genannte Vorhang-Airbags in den Längsholmen des Daches. Eine Reihe von Sensoren stellt dabei sicher, dass die Füllung der Front-Airbags jeweils auf Geschwindigkeit, Sitzposition und Gewicht der Passagiere abgestimmt wird. Hinzu kommen Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen Plätzen - vorne höhenverstellbar und mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer ausgerüstet - sowie aktive Kopfstützen. Stützrampen auf allen vier Sitzplätzen verhindern das so genannte Submarining, das Durchrutschen der Passagiere unter dem Sicherheitsgurt. Beide Rücksitze weisen darüber hinaus Isofix-Kindersitzbefestigungen auf.

In beiden Varianten des Genesis Coupe gehören zahlreiche aktive Sicherheitssysteme zum Standard, darunter das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, eine Traktionskontrolle, ein Vierkanal-Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung und ein Bremsassistent, der im Falle einer Notbremsung in Sekundenbruchteilen den maximalen Bremsdruck aufbaut, selbst wenn der Fahrer nicht mit aller Kraft aufs Pedal tritt.

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Das Hyundai Genesis Coupe im Detail_3: Innenraum, Ausstattung und Komfort

Sportlich-eleganter Maßanzug

  • Dank guter Raumökonomie viel Platz im 2+2-Sitzer
  • Klassische Sportwagen-Instrumentierung
  • Premium-Soundsystem ergänzt serienmäßige Audioanlage

Der Innenraum des Genesis Coupe führt den Sportwagen-Charakter des Außendesigns nicht nur optisch gekonnt weiter, er ist auch funktional auf maximalen Fahrspaß und optimale Ergonomie ausgerichtet. Das Interieur rückt den Fahrer in den Mittelpunkt des Geschehens. Dies beginnt bei den körpergerecht ausgeformten Sportsitzen, die unabhängig von der gewählten Version zur Serienausstattung zählen. Denn wer ein Genesis Coupe fährt, wird früher oder später die Lust an Kurvenfliehkräften entdecken - und sich spätestens dann über den perfekten Seitenhalt und die straffe Polsterung freuen. Vom Fahrersitz aus fallen sofort die beiden maßgeblichen Anzeigen ins Auge: Tacho und Drehzahlmesser ragen aus einem blau illuminierten Tunnel hervor und sind, wie es sich für einen Sportwagen gehört, klassisch-analog ausgeführt. Die blaue Hintergrundbeleuchtung zieht sich als Leitthema durch das gesamte Cockpit. Alle weiteren Anzeigen und Kontrolllämpchen ordnen sich den beiden zentralen Instrumenten optisch unter. Das LCD-Display oberhalb der Mittelkonsole zeigt die aktuellen Klimaeinstellungen, Außentemperatur, Uhrzeit und Informationen zur Audioanlage wie Songtitel oder Radiosender an.

Überraschungseffekt: Genesis Coupe glänzt mit viel Platz im Innenraum

Dass das Genesis Coupe eine im Modellprogramm von Hyundai völlig neue Fahrzeuggattung darstellt und sich deutlich oberhalb der bisherigen Coupé-Generationen positioniert, spüren die Passagiere schon an den für dieses Segment geradezu großzügigen Platzverhältnissen im Innenraum. So wichtig die sportliche Linienführung des Genesis Coupe während des Designprozesses war - sie geht niemals zu Lasten des Platzangebots. Im Gegenteil: Der üppige Radstand von 2,82 Metern bei einer Gesamtlänge von 4,63 Metern kommt dem Sitzkomfort und der Bewegungsfreiheit spürbar zugute. Die beiden Vornsitzenden genießen eine Kopf-, Schulter- und Beinfreiheit, die eher auf Limousinen- denn auf Coupé-Niveau liegt. Und auch hinten finden zwei Erwachsene ausreichend Platz. Den unkomplizierten Einstieg zu den beiden ergonomisch ausgeformten Rücksitzen ermöglicht das Easy Entry-Klappsystem - mit nur einem Griff lässt sich der Beifahrersitz nach vorn schieben und seine Lehne vorklappen. Auch das Gepäckabteil erfordert keinen Tribut an das Design: 332 Liter Fassungsvermögen lassen mehr als das Gepäck für eine Wochenendtour zu. Zudem erlaubt die umklappbare Rücksitzlehne, das Gepäckvolumen auszubauen. Bei einem sportlichen Coupé selten anzutreffen ist die Vielzahl an Ablagemöglichkeiten. Neben den Fächern in den Türen und dem verschließbaren Handschuhfach befindet sich ein weiteres Fach in der Mittelkonsole des Armaturenbretts und ein verschließbares Fach in der Mittelarmlehne vorn. Besonders praktisch ist das spezielle Brillenfach im Dachhimmel.

Sportstudio: Interieur-Design sagt Langeweile adé

So außergewöhnlich wie das Exterieur präsentiert sich auch das Interieur. Dynamische, teils futuristische Formen bestimmen das Bild. Durch ihren fließenden Übergang umschließen Armaturenbrett und Mittelkonsole den Piloten förmlich, Sportwagen-typisch liegt der Schalt- oder Automatikwählhebel griffgünstig hoch, und die Verarbeitung hochwertiger Materialien kreiert eine sportlich-elegante Atmosphäre. Im 3.8 V6 gehören dabei Ledersitze und Sitzheizung vorn zum Standard, das Genesis Coupe 2.0 T besitzt Sportsitze mit Stoffbezug und optionaler Sitzheizung in Verbindung mit dem für den Vierzylinder angebotenen Plus-Paket. Ein Lederbezug ziert zudem das Lenkrad und den Schalt- oder Automatikwählhebel.

Zahlreiche Metall- und Aluminiumapplikationen betonen die beiden wesentlichen Charakterzüge des Genesis Coupe: Sport und Komfort. So sind Türöffner und Cupholder-Einfassungen in Chrom ausgeführt, die Oberfläche der Mittelkonsole dagegen in gebürstetem Metall. Auch Pedalerie sowie die Fußstütze zeichnen sich durch eine exklusive Aluminium-Auflage mit trittsicheren Gummi-Applikationen aus. Besonderer Blickfang sind die fast identisch gestalteten Bedienfelder für Audioanlage und die serienmäßige Klimaautomatik, die direkt übereinander auf der Mittelkonsole angeordnet sind. Die Klimaautomatik besitzt neben dem obligatorischen Umluftschalter auch Pollenfilter und Luftgütesensor.

Hörgenuss: Toller Sound an Bord

Selbst wenn der schönste Klang im Genesis Coupe vom fauchenden Turbo oder vom bulligen V6 stammt - auch das Soundsystem der serienmäßigen Audioanlage ist Musik in den Ohren der Passagiere. Der Innenraum wird serienmäßig von sechs Lautsprechern inklusive zwei Hochtönern beschallt, den nötigen Input liefern ein CD-Radio inklusive MP3-Wiedergabefunktion. Über eine AUX-Buchse oder einen USB-Port können zudem externe Audiogeräte wie MP3-Player oder iPod angeschlossen werden. Die Bedienung der Audioanlage erfolgt sicher und bequem über Lenkradtasten. Noch größeren Hörgenuss verspricht das Premium-Soundsystem, das im 3.8 V6 zur Serienausstattung gehört und im 2.0 T als Bestandteil des optionalen Plus-Paketes erhältlich ist. Es beinhaltet einen zusätzlichen Subwoofer sowie einen Centerlautsprecher.

Zu den weiteren Komfortmerkmalen gehört die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, die beim 3.8 V6 sowie beim 2.0 T mit Plus-Paket noch um das Smart-Key-System erweitert wird. Dieses System für den schlüssellosen Zugang ist mit einem Start-/Stop-Knopf anstelle des herkömmlichen Zündschlosses kombiniert. Eine Geschwindigkeitsregelanlage gehört in beiden Ausführungen zur Serienausstattung. Und die für den 3.8 V6 optional erhältliche 6-Stufen-Automatik kann auf Wunsch mit Schaltwippen am Lenkrad bedient werden - Motorsportfeeling garantiert.

Zudem kennzeichnet den Neuling ein reichhaltiges Farbangebot: Käufer können zwischen drei Serienlackierungen sowie als Option jeweils zwischen drei weiteren Metallic- oder Mineraleffekt-Lackierungen wählen.

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Das Hyundai Genesis Coupe im Detail_4: Motoren, Antrieb und FahrwerkLeistung und Leidenschaft

Leistung und Leidenschaft

  • Vierzylinder-Turbo oder Sechszylinder-Saugmotor im Angebot
  • 3,8-Liter-V6 optional mit Sechsstufen-Automatik und Lenkrad-Schaltwippen
  • Fahrwerk glänzt mit modernen Komponenten und dynamischer Abstimmung

Motor vorn, Antrieb hinten - diese klassische Sportwagen-Formel und das markante Design des Genesis Coupe verheißen eine eindrucksvolle Leistungsfähigkeit. Die Grundlage, dieses Versprechen einzulösen, bilden zwei kraftvolle Antriebe. Beide bieten reichlich Power, beide erfüllen die Euro-5-Emissionsnorm, und beide besitzen einen völlig eigenständigen Charakter. Während der großvolumige 3.8 V6 eine moderne Interpretation der US-amerikanischen Muscle Car-Tradition darstellt, liefert der 2.0 T ein Beispiel des asiatisch-europäischen Verständnisses von effizienter Leistungssteigerung. Für sicheres Fahrvergnügen besitzt das Genesis Coupe ein modernes Fahrwerk, das nicht nur aufwändig konstruiert, sondern im besten Sinne europäisch abgestimmt ist.

Turbomotor: Viel Drehmoment in ungewöhnlich breitem Drehzahlbereich

Für viele europäische Käufer des Genesis Coupe wird der agile 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo die erste Wahl sein. Selbst die traditionell hubraumbesessenen Amerikaner bescheinigten dem durchzugsstarken 2.0 T im renommierten Ratgeber „Kelley Blue Book“: „Für ein Performance Car, das ins 21. Jahrhundert passt, kann das Motto durchaus ‘Four is more’ lauten.“

Der 2.0 T ist ein Vertreter der Theta-Motorengeneration. Der aus Leichtmetall gefertigte Benziner verfügt über die kontinuierliche variable Ventilsteuerung CVVT, die für optimale Verbrennungsprozesse sorgt. Eine wartungsfreie Steuerkette treibt zuverlässig die beiden oben liegenden Nockenwellen an. Einer Leistung von 157 kW (214 PS) aus einem Hubraum von 1.998 ccm steht ein kombinierter Kraftstoffverbrauch von nur 9,5 Litern pro 100 Kilometer gegenüber. Dies entspricht einer CO2-Emission von 220 Gramm pro Kilometer. Effizienzsteigernd wirkt sich unter anderem die Turbinengeometrie aus - allein die spezielle Form der Schaufeln auf der Kompressorseite des Laders führt zu einem Effizienzgewinn von rund 2,5 Prozent. Dynamische Fahrleistungen realisiert der 2,0-Liter-Turbo jedoch nicht nur auf Basis seiner Spitzenleistung. Mit einem für diese Hubraumklasse mehr als beachtlichen Drehmomentmaximum von 302 Newtonmeter, das zudem in einem breiten Drehzahlband zwischen 1.900 und 3.500 min-1 zur Verfügung steht, schiebt das Genesis Coupe 2.0 T aus jedem Drehzahlbereich kraftvoll an. Der Sprint von null auf 100 km/h ist in 8,0 Sekunden absolviert, der Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h im sechsten Gang innerhalb von 6,1 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit ist bei 222 km/h erreicht. Der 2.0 T ist mit einem sportlichen Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert.

Kraftwerk: Bulliger V6 ermöglicht 240 km/h Top-Speed

Fans des sonoren Klangs werden sich liebend gerne für den bulligen 3,8-Liter-V6 entscheiden. Der moderne Saugmotor aus der Lambda-Motorenbaureihe mit kontinuierlicher variabler Ventilsteuerung CVVT mobilisiert aus einem Hubraum von 3.778 ccm eine Leistung von 223 kW (303 PS). Auch in der klassischen Paradedisziplin großvolumiger Triebwerke, dem Drehmoment, kann der 3.8 V6 mit überzeugenden Werten aufwarten: Bis zu 361 Newtonmeter wuchten seine sechs Pleuel auf die Kurbelwelle, wobei das Drehmomentmaximum bei 4.700 min-1 und die Spitzenleistung bei 6.300 min-1 anliegt. Diese Daten verdeutlichen, dass sich der V6-Sauger für einen Motor dieser Größenordnung ungewöhnlich drehfreudig zeigt - die kurzhubige Auslegung mit einer Bohrung von 96,0 mm und einem Hub von 87,0 mm trägt Früchte. Entsprechend leichtfüßig geht er mit dem je nach Ausstattung zwischen 1.613 und 1.664 Kilogramm Leergewicht des Sechszylinders um. 6,4 Sekunden, in der Automatikvariante sogar nur 6,3 Sekunden verstreichen, bis das Genesis Coupe aus dem Stand die 100-km/h-Marke erreicht hat. Bis 240 km/h darf der V6 weiter anschieben, dann begrenzt die Bordelektronik den Vorwärtsdrang.

Die Kraftübertragung an die Hinterräder übernimmt serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional steht eine Sechsstufenautomatik mit adaptiver Steuerung zur Verfügung. Diese kann auch manuell über den Wählhebel oder über die aus dem Rennsport bekannten Schaltwippen am Lenkrad bedient werden. Mit ihrer Wandlerüberbrückungskupplung anstelle des herkömmlichen Drehmomentwandlers besitzt die Automatik einen so guten Wirkungsgrad, dass sie die Schaltversion nicht nur bei den Fahrleistungen übertrifft, sondern auch beim Kraftstoffverbrauch unterbietet. Im Normverbrauch begnügt sich der 3.8 V6 in der Automatikversion mit 9,9 Litern pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 235 Gramm pro Kilometer entspricht. Der Schalter verbraucht durchschnittlich 10,3 Liter und emittiert 246 g/km Kohlendioxid. Auch wenn der faszinierende Sound aus den doppelten Auspuffendrohren des V6-Triebwerks allein schon Berechtigung genug für dieses Antriebkonzept wäre: Der gemessen am Leistungsniveau moderate Verbrauch des 3.8 V6 unterstreicht, dass auch ein großvolumiger Saugmotor in die heutige Zeit - und erst recht in dieses dynamische Coupé - passt.

Sportler mit Starqualitäten: Nahezu ausgewogene Gewichtsverteilung

Wenn ein Sportwagen eines genauso dringend benötigt wie Leistung, dann ist dies eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Das Genesis Coupe erfüllt diese Anforderung geradezu mustergültig: Dank des klassischen Konzepts mit Frontmotor und Heckantrieb erzielt der 2+2-Sitzer eine ideale Balance von 55 Prozent vorne und 45 Prozent hinten - perfekte Voraussetzungen für ein agiles und berechenbares Fahrverhalten. Ein ausgereiftes Fahrwerk vereint diese Qualitäten zudem mit einem hohen Maß an Komfort. Es basiert auf Einzelradaufhängung rundum, vorne mit McPherson-Federbeinen, hinten an einer modernen Multilenkerachse. Üppig dimensionierte Räder stellen den Kraftschluss zur Straße sicher. So rollt der Sportler auf 19-Zoll-Leicht­metallfelgen mit Bereifung der Dimension 225/40 R 19 vorne und mit Reifen der Größe 245/40 R 19 hinten an den Start. Das Genesis Coupe bietet somit hohe Spurstabilität, Reaktionsschnelligkeit bei Richtungswechseln und ein präzises Lenkverhalten. Dass es Kurven geradezu gierig angeht, liegt neben der aufwändigen Konstruktion auch an der straffen Abstimmung des Fahrwerks, das den europäischen Vorstellungen von Fahrdynamik gerecht wird. Ein Merkmal, das auch die präzise hydraulische Servolenkung für sich in Anspruch nehmen darf.

Innenbelüftete Scheibenbremsen rundum - vorn mit einem Durchmesser von 345, hinten von 314 Millimetern - stoppen den Vortrieb wirkungsvoll, elektronisch unterstützt von einem Vierkanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und Bremsassistent. Ein auf die dynamischere Gangart abgestimmtes ESP greift in kritischen Situationen ein, ohne die bei sportlichen Fahrern ausdrücklich erwünschte Agilität des Hecktrieblers vorzeitig einzuschränken. Den Input erhält das elektronische Stabilitätsprogramm aus den Daten von Sensoren, die Raddrehzahl, Lenkwinkel und Gierwinkel messen. Damit die sportliche Kurvenfahrt stets beherrschbar bleibt, besitzt das Genesis Coupe überdies eine Motorschleppmoment-Regelung mit so genannter Cornering Brake Control. Bei zügiger Gangart kann an den kurveninneren Rädern Schlupf auftreten - vorn, wenn der Fahrer in der Kurve bremst, an der angetriebenen Hinterachse beispielsweise, wenn er in der Kurve herunterschaltet. Damit das Fahrzeug dennoch sicher die Spur hält, verringern die Regelsysteme entweder das übertragene Motordrehmoment oder bremsen selektiv das Rad ab.

Zugabe: Sperrdifferenzial für mehr Stabilität

Ein zu Teilen gesperrtes Differenzial mit begrenztem Schlupf verbessert Traktion und Stabilität. Darüber hinaus verfügt das Genesis Coupe unabhängig von seiner Motorisierung über eine Traktionskontrolle. Sobald die Raddrehzahlsensoren an einem Hinterrad zuviel Schlupf messen, nimmt das System entweder etwas Motordrehmoment zurück oder verlangsamt das betreffende Rad über einen kurzen Bremseingriff. In beiden Fällen wird damit effektiv mehr Leistung an das Rad mit der besseren Traktion übertragen.

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Das Hyundai Genesis Coupe im Detail_5: Garantie, Service und Wartung

Fünf Jahre Sicherheit dank umfangreichem Rundum-Sorglos-Paket

  • Fünf Jahre Neuwagengarantie auf das gesamte Fahrzeug
  • Sorgenfreie Mobilität für bis zu 15 Jahre
  • Jährlicher Sicherheitscheck für die ersten 60 Monate

Das im koreanischen Ulsan, dem weltweit größten Automobilwerk, gefertigte Genesis Coupe hat bereits in den USA seine hohe Zuverlässigkeit bewiesen. Maximale Sicherheit erhalten europäische Kunden jedoch nicht nur durch die strengen Qualitätsstandards in der Fertigung, sondern auch durch das umfangreiche Garantiepaket von Hyundai. So gewährt das Unter­neh­men auf den Sportwagen fünf Jahre Fahrzeuggarantie ohne Kilometer-Begrenzung, lediglich bei Mietwagen ist dieser Schutz auf 100.000 Kilometer begrenzt. Auf die Lackierung gibt Hyundai gleichfalls fünf Jahre Garantie, gegen Durchrostung von innen nach außen gewährt der Hersteller zwölf Jahre Garantie. Außerdem übernimmt Hyundai innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Neuzulassung die Kosten für einen jährlichen Sicherheitscheck beim Hyundai Vertragshändler.

Das vorbildliche Garantiepaket von Hyundai wird ergänzt durch ein besonders Versprechen der Marke: die Mobilitätszusagen im Rahmen des Hyundai Euro-Service. Diese Mobilitäts­garantie gilt mindestens fünf Jahre lang ohne Limitierung der Laufleistung rund um die Uhr in ganz Europa. Das Sorglos-Paket für unterwegs hilft im Pannenfall beispielsweise durch die Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten. Genauso regelt der Hyundai Euro-Service die Ersatzteilversorgung vor Ort und sorgt für die Weiter- oder Rückreise der Insassen, falls eine Instandsetzung des Fahrzeugs längere Zeit beansprucht. Die Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 200.000 Kilometern.

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