Der Hyundai Elantra im Detail_2: Konzept, Markt und Hintergrund

Mittelklassemodell ab Jahrgang 2004 noch attraktiver

  • Feinschliff beim Design unterstreicht markanten Auftritt
  • Durch erweiterte Ausstattung verbessertes Preis-/Wert-Verhältnis
  • Erfolgsmodell im Hyundai-Programm

Neckarsulm. Mittelklasse fahren, Kompaktklasse zahlen: Was wie eine unvereinbare Wunschvorstellung vieler Autofahrer klingt, ist bei Hyundai eine Selbstverständlichkeit aus Tradition. Der koreanische Automobilhersteller legt seit seinem Start auf dem deutschen Markt vor mehr als zehn Jahren wie kaum ein anderer Fahrzeuganbieter sein Augenmerk auf ein überzeugend gutes Preis-/Wert-Verhältnis. Dies trifft in besonderem Maße auch auf die jüngste Ausgabe des Elantra zu. Die als viertürige Stufenheck- oder fünftürige Schrägheckversion lieferbare Baureihe zeigt sich Komfortlimousine mit umfangreicher Komplettausstattung: Neben einer ganzen Reihe optischer Modifizierungen, die das markante Erscheinungsbild des Elantra weiter hervor heben, und neuer Technologie, die bei den Motoren zum Einsatz kommt, zählt der erweiterte Ausstattungsumfang zu den wichtigsten Merkmalen der neuesten Generation. Ein Fortschritt mit durchweg positiven Folgen: Ausstattungsbereinigt bietet das Faceliftmodell des Elantra einen Mehrwert von bis zu 645 Euro.

Exportschlager: Elantra ist Hyundai-Bestseller in Übersee

Der Elantra gehört als ausgereiftes Auto zu den erfolgreichsten Modellen des dynamisch wachsenden Fahrzeugproduzenten aus Korea. So ist die Hyundai-Mittelklasse, die in der weltweit größten Automobilfabrik, dem Werk Ulsan, vom Band läuft, mit über drei Millionen Einheiten das erfolgreichste Modell der Marke auf den Exportmärkten. Und auch in der Bundesrepublik zählt der Elantra zu den Bestsellern im elf Baureihen umfassenden Modellprogramm: Seit 1991 wurden bereits knapp 77.000 Fahrzeuge des Elantra und seines Vorgängers Lantra verkauft.

Knapp über die Hälfte der Neuzulassungen des Hyundai Elantra in Deutschland entfielen auf die fünftürige Schrägheckvariante. Für das Modell mit großer Heckklappe entschieden sich zum Beispiel im Jahr 2005 rund 52 Prozent der Käufer. Verkaufsstärkste Motorisierung war im gleichen Zeitraum mit einem Anteil von rund 90 Prozent das Einstiegstriebwerk, ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 77 kW (105 PS) Leistung. Für die stärkere Zwei-Liter-Variante und die Version mit 2,0-Liter-Common-Rail-Turbodieseldirekteinspritzer entschieden sich rund 10 Prozent der Elantra-Käufer.

Wahlergebnis: Eigenständige Optik überzeugt Käufer

Eine groß angelegte Befragung von Elantra-Besitzern in Deutschland ergab, dass sich 80 Prozent der Käufer auf Grund des überzeugenden Preis-/Wert-Verhältnisses für die Limousine entschieden haben. Ebenfalls hohen Anklang finden nach den Untersuchungen der Hyundai-Marktforschung das hohe Ausstattungsniveau, das 64 Prozent als Kaufgrund nannten, und die umfangreichen Garantieleistungen. Sie haben für 45 Prozent der Elantra-Besitzer den Ausschlag für die Anschaffung gegeben. Weitere Entscheidungskriterien sind das üppige Platzangebot und die hohe Zuverlässigkeit des Modells, jeweils von 40 Prozent der Käufer zu Protokoll gegeben, sowie das hohe Komfortniveau, das knapp 42 Prozent nannten. Fast die Hälfte aller Elantra-Besitzer entscheiden sich zudem wegen der eigenständigen Linienführung für die Baureihe: Das Design gab bei über 48 Prozent der Umfrageteilnehmer den entscheidenden Anstoß. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Elantra-Besitzer sind auch die zufriedensten Hyundai-Fahrer: Mehr als 92 Prozent der Befragten gaben an, Freunden und Bekannten ohne Vorbehalt den Gang zum Hyundai-Händler zu empfehlen.

Kursbestimmung: Erfolgreiche Modellpolitik sichert Wachstum

Eine behutsame Weiterentwicklung unter Beibehaltung der anerkannten Qualitäten der Baureihe war denn auch das Ziel der Ingenieure und Designer, die den Elantra der neuen Generation sorgfältig unter die Lupe nahmen. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein optisch und technisch modifiziertes Modell, das den typischen Charakter der Baureihe weiter hervor hebt: Klassisch in der Formgebung, markant in den Details, hochwertig in der Anmutung, wirtschaftlich überzeugend bei Anschaffung und Unterhalt. Der Elantra liefert auf diese Weise ein weiteres Paradebeispiel für die gelungene Ausrichtung der Marke auf dem deutschen Markt, die Hyundai seit vier Jahren mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten zu einem der am stärksten wachsenden Fabrikate macht.

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Der Hyundai Elantra im Detail_3: Design, Karosserie und Sicherheit

Behutsame Modifizierung für klassisch-elegante Limousine

  • Neue Frontpartie sorgt für einprägsamen Charakter
  • Sicherheitsausstattung deutlich angehoben
  • Leichtmetallfelgen und Traktionskontrolle für Zweiliter-Modelle Serie

Eine markante Frontpartie, eine sachliche und schnörkellose Seitenansicht, ein elegant geschwungenes Heck: Der Hyundai Elantra präsentierte sich schon bislang als klassische Limousine mit eigenständigem Auftritt. Behutsam haben die Designer des koreanischen Herstellers das Erscheinungsbild für die Neuauflage modifiziert, um die gelungenen Proportionen des als Stufen- oder Schrägheckvariante lieferbaren Modells zu erhalten. Die Früchte der sorgfältigen Feinarbeit sind dennoch auf den ersten Blick zu erkennen: Ein deutlicher hervor gehobener Kühlergrill, ausgeprägtere Sicken auf der Motorhaube, neu gestaltete Scheinwerfer mit Klarglasabdeckung, überarbeitete Kühllufteinlässe und ein modifizierter Stoßfänger geben dem Elantra in Zukunft ein noch einprägsameres Gesicht.

Alternativangebot: Elegantes Stufenheck oder praktische Heckklappe

Auch von der Seite zeigt sich der Elantra in aufgewerteter Form: Während die 1,6-Liter-Variante modifizierte Radabdeckungen für die 15-Zoll-Bereifung erhielt, sind die beiden Zweiliter-Modelle zukünftig ab Werk auf Leichtmetallfelgen unterwegs. Außerdem legte die Karosserie in ihren Ausmaßen zu: Die Fließheckversion wuchs um 25 Millimeter auf 4,52 Meter, die Stufenheckvariante streckte sich um 30 Millimeter auf jetzt auf 4,525 Meter. Auch in der Heckansicht weist der Elantra Modifikationen auf: Neu gestaltete Rückleuchten mit veränderter Aufteilung kennzeichnen die neueste Generation des Hyundai-Erfolgsmodells. Darüber hinaus bleibt es bei der vertrauten Optik: Mit dem elegant geschwungenen Stufenheck werden Freunde der eleganten Linie angesprochen. Die Schrägheckvariante mit fünf Türen hingegen setzt mit ihrer groß dimensionierten, fast über die gesamte Fahrzeugbreite ausgedehnten und bis auf den Stoßfänger hinunter reichenden Heckklappe auch weiterhin auf optimale Zugänglichkeit zum variablen Gepäckraum. Trotz allen Feinschliffs am Design blieben viele weitere praktische Vorteile für die tägliche Praxis in vollem Umfang erhalten: Der Elantra ist nach wie vor ein übersichtliches Fahrzeug, das mit den großen Fensterflächen und den schlanken Dachsäulen eine sehr gute Rundumsicht ermöglicht und dem Fahrer beim Rangieren oder Einparken keinerlei Rätsel über die Karosserieabmessungen aufgibt.

Notfallvorsorge: Nach einem Crash werden Türen automatisch entriegelt

Auch in anderen Bereichen setzen die Hyundai-Ingenieure weiter auf bewährte Lösungen. Die in weiten Teilen verzinkte Karosserie des Elantra besteht auch zukünftig aus hochfestem Stahl, der in einem aufwändigen Verfahren dauerhaften Rostschutz erhält. Ein hohes Niveau an Crashsicherheit ist dem Hyundai Elantra ebenfalls eigen: Eine formstabile Fahrgastzelle mit genau definierten Knautschzonen, soliden Trägern im Front-, Boden- und Dachbereich sowie mit Seitenaufprallschutz in allen Türen leitet die bei einem Aufprall auftretende kinetische Energie gezielt um die Fahrgastzelle herum.

Während diese konstruktiven Lösungen dem Elantra bereits ein hohes Maß an passiver Sicherheit bescheren, ergänzt eine umfangreiche nochmals erweiterte serienmäßige Ausstattung das umfangreiche Schutzpaket für die Insassen: Die Hyundai-Mittelklasse verfügt ab Werk über Airbags für Fahrer und Beifahrer der zweiten Generation, bei denen durch einen sanften Druckaufbau beim Entfalten des Airbagvolumens die Gefahr von Gesichtsverletzungen erheblich reduziert wird. Den neuen Elantra kennzeichnet darüber hinaus ein neuartiger Seiten-/Kopfairbag für die Frontinsassen. Der rund 20 Liter fassende Luftsack ist seitlich in den Sitzlehnen untergebracht und schützt nicht allein vor Verletzungen im Brust- und Schulterbereich. Vielmehr entfaltet er sich durch seine in die Höhe ausgeprägte Form innerhalb von Sekundenbruchteilen bis hinauf zur seitlichen Dachstrebe und sichert so auch den Kopf von Fahrer und Beifahrer bei einem Seitenaufprall. Außerdem erhielt der Elantra das von Hyundai entwickelte Impact Sensing Door Unlock System. Es entriegelt bei einem Unfall automatisch alle Türen und verschafft Helfern somit Zugang zum Innenraum.

Stabilitätspakt: Antiblockiersystem und Traktionskontrolle

Das umfangreiche Serienschutzpaket des Elantra umfasst darüber hinaus fünf höhenverstellbare Kopfstützen, höhenverstellbare Dreipunktgurte mit pyrotechnischen Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzersystem vorne sowie Dreipunktgurte auch auf allen hinteren Plätzen. Sitze mit integrierten Stützrampen verhindern bei einer Kollision das so genannte Submarining, das Durchrutschen der Insassen unter den Gurten. Außerdem ab Werk an Bord: Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren Sitzplätzen im Fond, dritte Bremsleuchte, seitliche Blinkleuchten, Türeinstiegsleuchten vorne sowie Nebelscheinwerfer. Zum Schutz gegen Diebstahl bringt der Elantra eine elektronische Wegfahrsperre und eine Alarmanlage mit, die über eine Funkfernbedienung gesteuert wird.

Für ein jederzeit kontrollierbares Fahrverhalten verfügen die beiden Zweiliter-Varianten über eine serienmäßige Traktionskontrolle sowie alle Modellversionen über ein elektronisch geregeltes Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung und 2-Stufen-Bremskraftzusatzverstärker.

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Der Hyundai Elantra im Detail_4: Innenraum, Ausstattung und Komfort

Üppige GLS-Ausstattung setzt Maßstäbe

  • Serienumfang für neues Modell nochmals deutlich erweitert
  • Viele sinnvolle Detaillösungen für einen angenehmen Aufenthalt an Bord
  • Zahlreiche Maßnahmen reduzieren Geräuschniveau weiter

Dass der Elantra in der automobilen Mittelklasse in Deutschland hinsichtlich eines überaus günstigen Preis-/Wert-Verhältnisses eine Spitzenposition einnimmt, zeigt sich insbesondere im Innenraum. Eine umfangreiche Komfortausstattung, hochwertige und sauber verarbeitete Materialien, funktionale Bedienungselemente und feine Applikationen verleihen dem Interieur eine gediegene Atmosphäre und demonstrieren beeindruckend, dass Wirtschaftlichkeit bei der Preisgestaltung keinesfalls Verzicht bedeutet. Das zeigt sich vor allem bei der Betrachtung der Verbesserungen, die das Faceliftmodell des Elantra auszeichnen: Das ohnehin üppige Ausstattungsniveau wurde nochmals angehoben, neue Sitzpolsterungen gewährleisten einen angenehmen Aufenthalt an Bord, eine neue Instrumentierung sorgt unter anderem für nochmals verbesserte Ergonomie.

Komplettpaket: Einsteigermodell lässt kaum Wünsche offen

Schon der Blick in die Liste der Serienausstattung verrät, dass der Elantra keinen Vergleich zu scheuen braucht: Elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber rundum und Klimaanlage beispielsweise bringt bereits das Einstiegsmodell, der Elantra 1.6 GLS, neben der umfangreichen Sicherheitsausstattung von Hause aus mit. Als Informationsquelle steht dem Fahrer neben den übersichtlichen Anzeigen für Geschwindigkeit, Drehzahl, Kühltemperatur und Tankinhalt sowie einer ganzen Reihe von Kontrollleuchten auch ein Bordcomputer zur Verfügung: Er zeigt zum Beispiel den Durchschnittsverbrauch, die Reichweite und die zurückgelegte Strecke an. Praktisch im Alltag sind zudem die Fernentriegelung für Kofferraum (nur Viertürer) und Tankklappe, Scheinwerfer mit Licht-aus-Automatik, Kartenleselampen, ein Tickethalter im Armaturenbrett und eine 12-Volt-Steckdose, mit der zum Beispiel ein Handyakku aufgeladen werden kann. Eine große Zahl von Ablagen, unter anderem in den vorderen Türen, dem Armaturenbrett, der Mittelkonsole sowie den Armlehnen vorne und hinten (nur Viertürer), zusätzliche Taschen an den Rückseiten der Vordersitzlehnen, ein Brillenfach am Dach, ein großes, abschließbares Handschuhfach und insgesamt vier Getränkedosenhalter nehmen Utensilien aller Art auf. Sicheres Aufbewahren kleinerer Teile ist auch im Gepäckraum kein Problem: Der Elantra verfügt nicht nur über ein Gepäckablagefach in der Reserveradmulde, sondern auch über ein Gepäcksicherungsnetz.

Der Elantra stellt darüber hinaus die unterschiedlichsten Bedürfnisse seines Fahrers zufrieden: Die Servolenkung verfügt über eine neigungsverstellbare Lenksäule, der sowohl in der Länge wie der Höhe verstellbare Fahrersitz ist mit einer einstellbaren Lendenwirbelstütze ausgerüstet. Variabilität ist zudem Trumpf des großzügigen Gepäckabteils: Während der Viertürer über eine im Verhältnis 60:40 geteilt umklappbare Rücksitzlehne verfügt, mit der das Ladeabteil von großzügigen 415 auf üppige 755 Liter vergrößert werden kann, bietet der Fünftürer zusätzlich eine geteilt umlegbare Rücksitzbank. Damit wächst die Ladekapazität des Elantra bei dachhoher Beladung auf bis zu 1.222 Liter.

Zusatzleistung: Zweiliter-Versionen mit Klimaautomatik

Wem mit dieser langen Liste noch nicht Genüge getan ist, findet bei den beiden Zweiliter-Versionen weitere serienmäßige Komfortdetails: Sowohl der 2.0 als auch der 2.0 CRDi rollen zusätzlich mit Klimaautomatik inklusive Außentemperaturanzeige, Lederlenkrad und Lederschaltknauf in die Verkaufsräume der Hyundai-Händler. Darüber hinaus verfügt der Zweiliter-Benziner noch über eine Geschwindigkeitsregelanlage.

Die Liste der aufpreispflichtigen Zusatzausstattung geriet angesichts des Serienlieferumfangs zum Fünfzeiler: Dort finden sich neben Metallic- und Mineraleffektlackierungen und einem elektrisch betätigten Panorama-Hub-/Schiebedach aus getöntem Sicherheitsglas für alle Versionen lediglich eine Klimaautomatik für den Elantra 1.6 GLS sowie eine Vierstufenautomatik für den Zweiliter-Benziner und ein Leder-Paket für die beiden 2,0-Liter-Varianten. Dieses umfasst Ledersitze aus Echtleder kombiniert mit hochwertigem Kunstleder und Sitzheizung vorne.

Leisetreter: Niedriges Geräuschniveau auch bei hohem Tempo

Dass der Elantra seine Doppelrolle als preisgünstige Komfortlimousine glänzend beherrscht, zeigen auch die nicht sichtbaren Details: So optimierten die Hyundai-Ingenieure die Geräuschdämmung mit zahlreichen Maßnahmen, unter anderem durch den verstärkten Einsatz von Dämmungsmaterial in den Radkästen, rund um den Motorraum sowie im Dach- und Bodenbereich.

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Der Hyundai Elantra im Detail_5: Motoren, Antrieb und Fahrwerk

Neues Spitzenaggregat mit variabler Ventiltechnik

  • Moderner 2,0-Liter-Benziner mit CVVT leistet 105 kW (143 PS)
  • Motorenpalette beginnt bei Vierventiler mit 1.599 ccm Hubraum
  • Drehmomentstarker Common-Rail-Diesel spart beim Verbrauch

Während bei Ausstattung und Komfort alle Modelle gleichermaßen umfangreich ausgestattet werden und so kein Elantra-Käufer zu kurz kommt, steht bei der Motorisierung die Individualität im Mittelpunkt. Das Hyundai-Mittelklassemodell wird deshalb in drei Motorvarianten angeboten: Als Einsteigermodell mit einem 1,6-Liter-Vierzylinderaggregat, als sparsamer Common-Rail-Diesel und als kraftvoller Zweiliter mit neuer, hochmoderner Technologie.

Anpassungskünstler: CVVT regelt Ventilsteuerzeiten individuell

So erhielt die Spitzenmotorisierung des Elantra, welche die Modellreihe nach oben abrundet, im neuen Jahrgang die bereits im Hyundai Coupé eingesetzte, variable Ventilsteuerung. Der Continous Variable Valve Timing (CVVT) genannte Mechanismus verhilft dem Neuling mit 105 kW (143 PS) im Vergleich zum Vorgänger zu einer Mehrleistung von drei kW. Damit lässt sich der Elantra äußerst sportlich bewegen: Bis auf eine Spitzengeschwindigkeit von 208 km/h beschleunigt der Vierventiler die Limousine, der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 wird in zügigen 9,1 Sekunden absolviert. Zugleich mit der verbesserten Leistungsfähigkeit, die auch einen effizienteren Drehmomentverlauf vor allem bei unteren und mittleren Drehzahlen mit sich bringt, reduzieren sich mit der neuen Technik Verbrauch und Abgasemissionen: So verringert sich beispielsweise der Gesamtverbrauch trotz Mehrleistung um 0,6 Liter pro 100 Kilometer Fahrstrecke.
Insgesamt begnügt sich der Elantra mit dem neuen Aggregat, das über eine hydraulische Verstellung die Steuerzeiten der Einlassventile stufenlos den Fahrbedingungen anpasst, im außerstädtischen Normverbrauch mit 6,1 Litern Normalbenzin (Fünftürer). Auch der Mehrverbrauch für die beim 2.0 alternativ zum serienmäßigen Fünfganggetriebe lieferbare Automatik hält sich dank CVVT in Grenzen: Die Variante mit Vierstufengetriebe und adaptiver Steuerung genehmigt sich im außerstädtischen Verkehr lediglich 0,4 Liter mehr Kraftstoff.

Ist auf diese Weise gewährleistet, dass sportliche Fahrernaturen Leistung und Genügsamkeit verbinden können, finden sparbewusstere Elantra-Käufer im 1,6-Liter-Triebwerk ihre Idealmotorisierung. Das ebenfalls mit Vierventilzylinderkopf aus Leichtmetall ausgerüstete Aggregat lässt es mit einer Leistung von 77 kW (105 PS) zwar langsamer zugehen. Aber auch als 1.6 macht der Elantra auf der Autobahn bei Bedarf reichlich Kilometer: Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 182 km/h. Einher geht dieses Potenzial ohne Expresszuschlag: An der Zapfsäule fließen beim Elantra 1.6 im außerstädtischen Normverbrauch lediglich zwischen 5,7 (Viertürer) und 5,9 (Fünftürer) Liter Normalbenzin pro 100 Kilometer in den 55 Liter fassenden Tank. Wie der Elantra 2.0 mit CVVT-Technologie erfüllt auch das kleinere Aggregat die strengen Abgasnormen nach Euro 4.

Sparbeitrag: Common-Rail-Diesel verbindet Leistung mit Sparsamkeit

Die ausgeprägtesten Sparerqualitäten finden Elantra-Käufer jedoch, wenn sie sich für die Selbstzünderversion entscheiden. Ausgerüstet mit Common-Rail-Direkteinspritzung, Turbolader und Ladeluftkühlung, zählen kräftiger Durchzug aus unteren Drehzahlen, hohe Leistungsreserven und geiziger Umgang mit dem Kraftstoff zu den Merkmalen des Elantra mit Dieselmotor. So bietet das 83 kW (113 PS) starke, hochmoderne Zweiliter-Triebwerk mit der Zusatzbezeichnung CRDi ein maximales Drehmoment von 235 Newtonmetern, die bereits ab 1.800 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung stehen. Auch mit einer Spitzengeschwindigkeit von 190 km/h und einer Beschleunigungszeit für den Sprint auf Tempo 100 von 11,7 Sekunden unterstreicht das Aggregat seine vielfältigen Talente. Hohe Erwartungen ganz anderer Art erfüllt der Diesel beim Tanken: Lediglich 5,1 Liter werden im außerstädtischen Zyklus auf 100 Kilometern fällig.

Dauerläufer: Bewährtes Fahrwerk für viel Komfort

Ob sparsamer Diesel oder sportlicher Benziner: Keine Kompromisse macht der Elantra, wenn es um Fahrkomfort und Fahrsicherheit geht. So verfügen alle Modelle auch in der jüngsten Ausgabe über das bereits vielfach bewährte Fahrwerk der Baureihe, das speziell für den deutschen Markt abgestimmt wurde und die Qualitäten des Elantra als ausgewogene Reiselimousine unterstreicht. Sowohl kurze Stöße durch Unebenheiten in der Fahrbahn als auch Schaukelbewegungen auf langen Wellen beugt es wirkungsvoll vor. Auch heftige Seitenneigung ist dem Elantra fremd.

Eine Einzelradaufhängung an McPherson-Federbeinen und Stabilisator vorne sowie eine Doppellenkerachse mit Federbeinen und Stabilisator hinten halten den Neuling darüber hinaus bei hohem Tempo auf der Autobahn oder auch bei schneller Kurvenfahrt über Land zuverlässig in der Spur. Präzise folgt der Elantra den Lenkbefehlen des Fahrers und vermittelt ein agiles Handling. Hohe Reserven in kritischen Situationen bietet auch die wirkungsvolle und großzügig dimensionierte Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheibenbremsen rundum, einem 4-Kanal-Antiblockiersystem inklusive elektronischer Bremskraftverteilung sowie 2-Stufen-Bremskraftverstärker. Falls auf rutschigem Untergrund ein Durchdrehen der Antriebsräder droht, reduziert zudem bei den Zweiliter-Modellen eine Traktionskontrolle den Kraftfluss, um jederzeit sicheren Vortrieb zu garantieren.

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Der Hyundai Elantra im Detail_6: Wirtschaftlichkeit, Garantie und Wartung

Verlässliche Sicherheit über viele Jahre

  • Umfangreiches Garantiepaket schützt vor unliebsamen Überraschungen
  • Mobilität in ganz Europa gewährleistet

Das konkurrenzlos günstige Preis-/Wert-Verhältnis, das alle Elantra-Modelle der jüngsten Generation bieten, unterstreicht das umfangreiche Garantiepaket, das Hyundai mit auf den Weg gibt. Der Elantra verfügt wie alle anderen Neufahrzeuge der Marke über eine Dreijahres-Garantie auf das gesamte Fahrzeug, die ohne Kilometerbegrenzung gilt (Taxi und Mietwagen: auf 100.000 Kilometer begrenzt). Sechs Jahre währt die Garantie gegen Durchrostung von innen nach außen.

Vor unliebsamen Überraschungen auf Fernfahrten schützt zudem 36 Monate lang, ebenfalls ohne Limitierung der Laufleistung und rund um die Uhr, der Hyundai Euro-Service. Das Sorglos-Paket für unbeschwerte Mobilität hilft im Pannenfall beispielsweise mit der Übernahme von Abschlepp- oder Übernachtungskosten, regelt die Reparatur und die Ersatzteilversorgung vor Ort oder sorgt für die Weiter- oder Rückreise der Insassen, falls eine Instandsetzung längere Zeit beansprucht. Diese Mobilitätsgarantie verlängert sich nach jeder Wartung bei einem Hyundai-Vertragspartner jeweils um ein weiteres Jahr bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von maximal 195.000 Kilometern.

Sparmeister: Große Wartungsintervalle halten Kosten niedrig

Niedrige Unterhaltskosten gewährleisten zudem die großen Wartungsintervalle: Der Elantra muss nur alle 15.000 Kilometer oder ein Mal pro Jahr zum Ölwechsel und lediglich alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre zur Inspektion.

Stand: April 2006

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