Hyundai-Bestseller mit Charme:

Moderne Optik und modifizierte Technik für Erfolgsmodell Getz

  • Front- und Heckpartie im neuen Design und mehr Farbe für den Innenraum
  • Zwei neue Motoren verbessern Leistung und Laufruhe
  • ESP auf Wunsch lieferbar

Neckarsulm. Gründlich überarbeitet und in vielerlei Hinsicht weiter optimiert geht die Neuauflage des Hyundai Getz in Deutschland an den Start. Herausragende Merkmale des 2006er Jahrgangs sind eine neu gestaltete Front- und Heckpartie, zwei neue Motoren mit mehr Leistung sowie ein neues Farbkonzept für den Innenraum, das mit grauer Eintönigkeit konsequent Schluss macht. Unverändert bleiben die anerkannten Stärken des Bestsellers der koreanischen Marke in der Bundesrepublik: Kompakte Außenmaße sorgen für Wendigkeit und Handlichkeit im Großstadtverkehr, ein dank langem Radstand üppiges Raumangebot im Inneren schafft viel Platz für Passagiere und Gepäck, und eine umfangreiche Serienausstattung stellt einen angenehmen Aufenthalt an Bord sicher. Auch die jüngste Ausgabe zeichnet darüber hinaus eine breite Variantenvielfalt aus: Der Getz ist sowohl als Drei- wie Fünftürer, als Benziner oder Diesel, mit Schaltung oder Automatikgetriebe sowie in drei Ausstattungsversionen lieferbar. Unverändert bleibt zudem das günstige Preis-/Wert-Verhältnis: So startet die unverbindliche Preisempfehlung für den zwischen 49 kW (67 PS) und 78 kW (106 PS) starken Cityflitzer bei 10.990 Euro für das Basismodell mit 1,1-Liter-Motor.

Sportlicher Auftritt: Neue Frontpartie für mehr Dynamik

Sofort ins Auge fallen bei der neuen Generation des Getz die optischen Modifikationen, mit denen die Designer des größten koreanischen Automobilherstellers dem Kleinwagen der Marke mehr Charakter und Eigenständigkeit mit auf den Weg geben: Mandelförmige Scheinwerfer verschaffen dem kleinen Hyundai im Zusammenspiel mit einem oval ausgelegten Kühlergrill und zwei neu verlaufenden Sicken auf der Motorhaube deutlich mehr Dynamik. Dazu trägt auch der geänderte Frontstoßfänger bei, dessen Kühlluftöffnung nun ebenfalls schwungvoller ausfiel, und der nun runde statt eckige Nebenscheinwerfer (ab GL-Modell) aufnimmt. Die konstruktiven Änderungen im Frontbereich dienen nicht allein dem Design des neuen Getz: Die jüngste Ausgabe erfüllt bereits heute zukünftige Anforderungen an den Fußgängerschutz. Geringfügige Modifikationen zeichnen auch Seiten- und Heckpartie aus: Kofferraumklappe und hinterer Stoßfänger wurden geglättet, die Nebelschlussleuchte sitzt nun, leicht oval geformt, in der Mitte des Heckabschlusses, die Aufteilung der Rückleuchten wurde geändert. Seitlich fallen vor allem die neuen Designs für die Radkappen und die beim Spitzenmodell 1.6 GLS serienmäßigen Leichtmetallfelgen sowie vergrößerte Schutzleisten auf, über die auch vordere und hintere Stoßfänger verfügen.

Aber nicht allein das Äußere des Hyundai Getz präsentiert sich im neuen Look: Auch im Innenraum legten die Designer Hand an: Mehr Farbe an Bord ermöglichen ab sofort in den GL- und GLS-Versionen je nach Außenfarbe in Rot oder Blau ausgeführte Sitzflächen und Türinnenverkleidungen. Sportlichkeit gewährleisten derweil in Anthrazit bezogene Sitzseitenwangen und Kopfstützen sowie ein zweifarbig gestaltetes Armaturenbrett. Auch die Ergonomie im Interieur des Getz wurde weiter verbessert: Eine modifizierte Mittelkonsole, überarbeitete Instrumente und Details wie ein nun beleuchtetes Handschuhfach machen die Handhabung des Getz spielend einfach. Auch die rund 20 Ablagemöglichkeiten an Bord wurden teilweise vergrößert oder ergänzt. Mehr Übersichtlichkeit nach hinten etwa beim Einparken ermöglichen neu gestaltete hintere Kopfstützen, die sich nun weiter als zuvor versenken lassen.

Kluges Wachstum: Neuer CRDi-Diesel mit jetzt vier Zylindern

Auch technisch birgt die 3,83 Meter lange Karosserie des Getz zahlreiche Neuerungen: So ersetzt ab sofort ein Vierzylinder-Dieselmotor mit Common-Rail-Direkteinspritzung und variabler Turbolader-Schaufelgeoemetrie VGT den bislang eingesetzten Dreizylinder. Neben mehr Laufruhe ermöglicht das Aggregat dank höherer Leistung von 65 kW (88 PS) ein flotteres Fahrtempo: So läuft der Getz 1.5 CRDi bis zu 173 km/h schnell und absolviert den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 in 12,1 Sekunden. Trotz besserer Fahrleistungen blieb der Spritkonsum auf niedrigem Niveau: Der Gesamtverbrauch etwa beläuft sich beim Neuling pro 100 Kilometer Fahrstrecke auf gerade 4,5 Liter.

Ebenfalls neu im Motorenangebot ist ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner. Der 16-Ventiler mit 71 kW (97 PS) tritt an Stelle des 1,3-Liter-Dreiventilers mit 63 kW (86 PS) und zeichnet sich vor allem durch bessere Fahrleistungen aus. So stieg die Höchstgeschwindigkeit in der Version mit serienmäßigem Fünfgang-Getriebe von 166 auf 170 km/h. Dank des höheren Drehmoment von 126 Newtonmetern bei 3.200 min-1 verbesserte sich auch der Durchzug aus niedrigen Drehzahlen. Der Verbrauch im außerstädtischen Zyklus beträgt lediglich 5,5 Liter preisgünstiges Normalbenzin, wie es alle Hyundai-Benziner benötigen.

Weiter optimiert wurden die beiden übrigen Motorvarianten: Das nun auf 49 kW (67 PS) Leistung gesteigerte Einstiegstriebwerk mit 1,1 Litern Hubraum und die Spitzenmotorisierung mit 1,6 Litern Hubraum. Das Top-Triebwerk verfügt nun über die kontinuierliche variable Ventilsteuerung CVVT, die vor allem den Durchzug aus niedrigen und mittleren Drehzahlen verbessert. Mit diesem 1.599 ccm großen Aggregat ist der Getz bis zu 180 km/h schnell und als Schaltversion innerhalb von 9,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 gespurtet. Der 1,6-Liter-Vierventiler ist das zweite Aggregat, das neben dem 1,4-Liter-Motor wahlweise in Verbindung mit einem Vierstufen-Automatikgetriebe geliefert wird.

Frohe Botschaft: Günstiges Preis-/Wert-Verhältnis dank üppiger Ausstattung

Unabhängig, für welche Motorvariante sich ein Getz-Interessent auch entscheidet: Beim Blick in die Preisliste gerät die Baureihe auch für den kleinen Geldbeutel zum überzeugenden Angebot: Denn wie schon der Vorgänger zeichnet sich das Erfolgsmodell auch im neuen Jahrgang durch eine umfangreiche Serienausstattung aus. Schon in der Basisversion zählen beispielsweise Servolenkung, Zentralverriegelung (außer dreitürige Basisversion), elektrische Fensterheber vorne, neigungsverstellbares Lenkrad, Drehzahlmesser, ein verschließbares Handschuhfach, eine Gepäckraumabdeckung, Radiovorbereitung mit Dachantenne und vier Lautsprechern sowie Sonnenblenden mit Make-up-Spiegeln auf beiden Seiten zum werksseitigen Lieferumfang. Noch komfortabler weiß sich der Getz GL in Szene zu setzen: Über die Serienausstattung der Basis-Version hinaus bietet der GL bereits ab Werk elektrisch verstellbare Außenspiegel, die ebenso wie die Türgriffe in Wagenfarbe lackiert sind, einen Fahrersitz mit Höhenverstellung, elektrische Fensterheber beim Fünftürer auch hinten sowie zwei Hochtöner und zwei Kartenleselampen. Keine Wünsche mehr offen lässt die Serienausstattung des Getz GLS: Das Topmodell bietet zusätzlich Bordcomputer für die Anzeige von zurückgelegter Strecke, Durchschnittsverbrauch, Reichweite und Außentemperatur sowie in Verbindung mit 1.5-CRDi-Motor einen Dachkantenspoiler und für die 1,6-Liter-Variante zusätzlich eine Klimaanlage inklusive Pollenfilter und eine Fernbedienung für die Zentralverriegelung inklusive Alarmanlage.

Sichere Sache: ESP ergänzt umfangreiches Seriensicherheitspaket

Auf Grund der umfangreichen Serienausstattungen weist die Preisliste nur noch wenige aufpreispflichtige Extras aus. Dazu zählt neben Metallic- oder Mineral-Effekt-Lackierungen für alle Versionen ein Klimapaket inklusive Klimaanlage mit Pollenfilter, Funkfernbedienung für Zentralverriegelung und Alarmanlage für die Varianten 1.1 GL, 1.4 GLS sowie 1.5 CRDi GLS. Neu in der Optionenliste ist das elektronische Stabilitätsprogramm ESP. Die Anti-Schleuder-Hilfe, die mit gezieltem Bremseneingriff einem instabilen Fahrzustand vorbeugt, ist für alle GLS-Modelle lieferbar.

Darüber hinaus fiel das Seriensicherheitspaket des Getz auch in der neuen Ausgabe umfangreich aus: Die Airbags für Fahrer und Beifahrer ergänzt ab sofort eine Abschaltfunktion für den Beifahrerairbag. Kopf, Brust- und Schulterbereich der Vornsitzenden schützen kombinierte Kopf-/Seitenairbags, die in den Lehnen der Vordersitze untergebracht sind. Höhenverstellbare Dreipunktgurte mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorne sowie Dreipunktgurte auch auf allen hinteren Plätzen und höhenverstellbare Kopfstützen rundum ergänzen die Schutzeinrichtungen für die Insassen. Weiterhin an Bord sind Sitze mit integrierten Stützrampen, die das Durchrutschen der Insassen unter den Gurten verhindern, Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren Sitzplätzen im Fond, dritte Bremsleuchte, seitliche Blinkleuchten sowie Nebelscheinwerfer (ab GL) und Außentemperaturanzeige (GLS). Alle Versionen des Getz verfügen darüber hinaus serienmäßig über ein elektronisch gesteuertes 4-Kanal-Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung.

Erfolgreiches Modell: Getz etabliert sich im Kleinwagensegment

Derart für das populäre wie heiß umkämpfte Kleinwagensegment in der Bundesrepublik mit jährlich über einer halben Million Neuzulassungen präpariert, soll der Getz im Modelljahr 2006 an die Beliebtheit der ersten Ausgabe anknüpfen. Denn seit seiner Premiere vor rund drei Jahren fährt der kompakte Hyundai in einer Erfolgsspur: Rund 50.000 Käufer fand die Baureihe bislang in Deutschland, allein 13.860 im Jahr 2005. Damit fuhr der Getz, der seit 2003 die Hyundai-Hitliste hierzulande anführt, einen Marktanteil von 2,5 Prozent ein, rund einen Prozentpunkt über dem Gesamtmarktanteil des koreanischen Automobilherstellers, der im gleichen Zeitraum bei 1,6 Prozent lag. Auch europaweit entscheiden sich immer mehr Autofahrer für den im weltgrößten Fahrzeugproduktionswerk im koreanischen Ulsan gefertigten Wagen: Auch 2005 wurden wieder mehr als 100.000 Neufahrzeuge der Baureihe in Europa an Kunden ausgeliefert.

Stand: Januar 2007