Der Hyundai Tucson:
Kompaktes Freizeitmobil für preisgünstigen Einstieg ins SUV-Segment
- Vielseitiges Hyundai-SUV startet bei 20.240 Euro
- Cityroader in Offroad-Optik bietet viel Platz im Innenraum
- CRDi-Diesel leistet nun 110 kW (150 PS)
Neckarsulm. Günstig wie selten zuvor und ohne Kompromisse bei der Sicherheitsausstattung gestaltet Hyundai den Einstieg in das immer beliebter werdende Segment der Sports Utility Vehicle (SUV). Der im Herbst 2004 als einer der ersten Vertreter im Kompakt-SUV-Segment eingeführte Tucson wurde bis heute bereits über 42.000 mal in Deutschland verkauft. Der 4,33 Meter lange, fünftürige Cityroader, benannt nach einer Stadt im US-Bundesstaat Arizona, ist aktuell in drei Motorvarianten und mit zwei unterschiedlichen Antriebssystemen erhältlich: Als 2WD mit Front- sowie als 4WD-Variante mit Allradsystem, das sich bei Bedarf automatisch zuschaltet. Alle Modelle überzeugen zudem mit ausgeprägter Offroad-Optik, einem großzügig bemessenen Innenraum, umfangreicher Serienausstattung und einem attraktiven Preis-/Wert-Verhältnis. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Tucson beginnt bei 20.240 Euro für den 2.0 GLS mit Frontantrieb.
Zugabe: Langer Radstand schafft viel Beinfreiheit
Herausragendes Merkmal des dritten Allrad-Modells von Hyundai neben dem Santa Fe und dem neuen ix55, der im Mai 2009 nach Deutschland kommt, ist das markante Design mit ausgewogenen Proportionen. Kraftvoll und dynamisch wirkt der Tucson - Folge vor allem des mit 2,63 Metern langen Radstands und den geringen Karosserieüberhängen. Mit diesem Klassenbestwert verfügt das Kompakt-SUV über einen ungewöhnlich großen Innenraum. Selbst hochgewachsene Passagiere finden auf Vorder- wie Rücksitzen großzügige Platzverhältnisse vor.
Ob unterwegs mit der Familie, zum Freizeitsport oder zur Arbeit: Mit dem Tucson ist alles möglich. Dies trifft auch auf das Antriebssystem zu: Der für alle Motorvarianten lieferbare Vierradantrieb des neuen Freizeitmobils lenkt auf losem Untergrund bis zu 50 Prozent der Antriebskraft auf die Hinterräder - auf diese Weise ist bei Bedarf stets für ausreichend Traktion gesorgt. Im regulären Betrieb werden nur die vorderen Räder angetrieben.
In Schwung bringen den kleinen Bruder des Erfolgsmodells Santa Fe entweder ein 2,0-Liter-Benziner, ein gleich großer Common-Rail-Turbodiesel oder ein laufruhiger Sechszylinder mit 2,7 Litern Hubraum. Stets sorgen die drehfreudigen Triebwerke für zügigen Vortrieb: Als 104 kW (141 PS) starker 2.0 2WD beispielsweise ist der Tucson bis zu 180 km/h schnell. Eine kontinuierliche variable Ventilsteuerung mit der Bezeichnung CVVT sorgt zudem für kräftigen Durchzug aus unteren Drehzahlen, niedrige Abgasemissionen und günstigen Verbrauch. So benötigt die Einstiegsmotorisierung in Verbindung mit Frontantrieb und Fünfgang-Schaltgetriebe im Normverbrauch insgesamt 8,0 Liter Normalbenzin pro 100 Kilometer Fahrstrecke. Noch knauseriger zeigt sich der modifizierte Tucson 2.0 CRDi an der Zapfsäule: Der hochmoderne, nun 110 kW (150 PS) starke Dieseldirekteinspritzer verfügt über eine variable Schaufelgeometrie des Turboladers und genehmigt sich als 2WD-Variante auf 100 Kilometern lediglich einen Gesamtverbrauch von 7,0 Litern. Immer serienmäßig an Bord der Dieselmodelle ist ein Diesel-Partikelfilter.
Reichhaltige Serien- und Sicherheitsausstattung
Weist sich der Tucson an der Zapfsäule als konsequenter Sparer aus, zeigt er sich hinsichtlich seiner Serienausstattung weitaus großzügiger. Elektrisch verstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber rundum, neigungsverstellbarer Fahrersitz, zwei Kartenleselampen, Radiovorbereitung mit sechs Lautsprechern inklusive zwei Hochtönern, Servolenkung, Türeinstiegsleuchten und 12-Volt-Steckdosen in Mittelkonsole und Gepäckraum sowie zahlreiche Ablagen, unter anderem in den Türen, in der Mittelkonsole, im Gepäckraum und im Dachhimmel sowie Getränkehalter vorne und hinten sind bei allen Modellen serienmäßig an Bord. Die Varianten mit Allradantrieb verfügen zusätzlich über beheizbare Außenspiegel, Bordcomputer mit Anzeigen für Durchschnittsverbrauch, Reichweite und Tageskilometerzähler, über eine Gepäckraummatte und Klimaanlage inklusive Pollenfilter. Das Spitzenmodell, der Tucson 2.7 V6 GLS mit 129 kW (175 PS) Leistung und serienmäßigem Vierstufen-Automatikgetriebe mit adaptiver Steuerung und zusätzlicher, manueller Schaltkulisse ist darüber hinaus ab Werk mit einer dunkel abgetönten Verglasung ab der B-Säule, Klimaautomatik und Geschwindigkeitsregelanlage ausgestattet. Auf Wunsch gegen Aufpreis sind für alle Tucson-Modelle Metallic- oder Mineraleffektlackierungen erhältlich. Für die Allrad-Versionen mit Vierzylindermotor steht zudem ein Comfort- und für den V6 ein Leder-Paket zur Auswahl. Dieses umfasst Ledersitze in Echtleder kombiniert mit hochwertigem Kunstleder, Lederlenkrad und Lederschaltknauf sowie Sitzheizung vorne. Beim Comfort-Paket für die 2.0-Varianten kommt eine Klimaautomatik hinzu.
Ebenfalls üppig fiel die serienmäßige Sicherheitsausrüstung aus: Airbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags für die vorne Sitzenden und seitlich im Dach untergebrachte Airbags, die sich bei einem Unfall vor den Fenstern wie ein Vorhang entfalten, zählen bei allen Varianten ebenso dazu wie höhenverstellbare Dreipunktgurte vorne, Dreipunktgurte auch auf allen hinteren Plätzen, höhenverstellbare Kopfstützen rundum und Sitze mit integrierten Stützrampen, die das Durchrutschen der Insassen unter den Gurten verhindern. Außerdem serienmäßig: Isofix-Kindersitzbefestigung auf den äußeren Sitzplätzen im Fond, dritte Bremsleuchte, seitliche Blinkleuchten, Nebelscheinwerfer und Außentemperaturanzeige (4WD-Varianten). Zum Schutz gegen Diebstahl bringt der Tucson eine Wegfahrsperre und Alarmanlage mit.
Helfer: ESP in allen Ausstattungslinien serienmäßig
Das umfangreiche Schutzpaket für die Insassen ergänzen beim jüngsten Hyundai-Modell ein elektronisch gesteuertes Antiblockierbremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung sowie bei den Versionen mit Allradantrieb eine Traktionskontrolle. Alle Ausstattungslinien sind darüber hinaus mit einem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) serienmäßig ausgestattet.
Mit einem attraktiven Preis-/Wert-Verhältnis ausgerüstet, tritt der Tucson in einem der am schnellsten wachsenden Segmente auf dem deutschen Automobilmarkt an. Zwischen 1998 und 2004 hat sich der Absatz allradgetriebener, sportlicher Freizeitfahrzeuge in Deutschland auf über 180.000 Einheiten verdoppelt. Derzeit entstammen knapp sechs Prozent aller erstmals zugelassenen Personenwagen dieser Klasse. Mit 11.228 Neuanmeldungen in 2007 zählt der kompakte Tucson zu den erfolgreichsten Vertretern dieser Fahrzeuggattung auf Deutschlands Straßen.
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