i10 im Modelljahrgang 2011
Cleverer Stadtfloh im Hyundai-Markenlook
- Modifizierte Linienführung nimmt Anleihen bei großen Brüdern
- Motoren mit mehr Leistung bei reduziertem Verbrauch
- Sicherheitspaket bietet erstmals Vorhangairbags und aktive
Kopfstützen
Neckarsulm. Mit neu gestalteter Front- und Heckpartie, modifizierten
Ausstattungspaketen sowie leistungsstärkeren und zugleich sparsameren
Motoren geht der Kleinstwagen i10 ins Modelljahr 2011. Augenfälligstes
Merkmal des überarbeiteten Modells ist die dem Stil der jüngsten Neuheiten
ix20 und ix35 angeglichene Front: Sie zeichnet nun der für die Marke typische
Hexagonalgrill aus. Weitere wichtige Neuerungen betreffen die Technik des
fünftürigen Cityflitzers. Der fünfsitzige i10 wird in zwei Ausstattungslinien sowie
wahlweise mit zwei Benzinmotoren angeboten: Um bis zu nahezu neun Prozent
senkten die Ingenieure des Unternehmens den ohnehin niedrigen
Kohlendioxidausstoß des pfiffigen Stadtflohs. Zugleich stieg bei beiden
Triebwerken die Leistung. Die jüngste Ausgabe des i10 rollt im Februar in die
Verkaufsräume der Hyundai-Händler und startet als i10 1.1 Classic bei einer
unverbindlichen Preisempfehlung von 10.290 Euro. Der Kleinstwagen bietet
eine fünfjährige Fahrzeug-Garantie inklusive Hyundai Mobilitätsgarantie.
Außerdem übernimmt Hyundai für die Dauer von fünf Jahren jährlich die Kosten
für den Hyundai Sicherheits-Check.
Erfolgsmodell: i10 im Kleinstwagensegment in der Spitzengruppe
Der überarbeitete i10 zeigt sich bestens gerüstet, um an die großen Erfolge
anzuknüpfen, die er seit seiner Premiere auf dem deutschen Markt im Frühjahr
2008 eingefahren hat. 2009 etwa avancierte der vielseitige Cityflitzer zum
meistverkauften Hyundai-Modell hierzulande. Im Jahr der Umweltprämie
entschieden sich 30.223 Käufer für den i10, der damit erheblich zum
Rekordjahr von Hyundai in Deutschland mit 91.330 Neuzulassungen beitrug.
Auch 2010 und 2011 blieb der Absatz auf erfreulich hohem Niveau: 16.703
und 13.581 Autofahrer wählten in den beiden Jahren den kleinen Bruder von
i30 und Co. zu ihrem Favoriten. Die Folge: Im vergangenen Jahr konnte sich
der i10 an der Spitzengruppe des Kleinstwagensegments festsetzen. Im Oktober
2011 hatte das Fahrzeug in der Kategorie „Mini“ sogar die höchste Anzahl an
Zulassungen in Deutschland.
Effizienzmodell: Weniger Verbrauch und CO2-Emissionen
trotz mehr Leistung
Um weiter in der Erfolgsspur zu fahren, optimierte Hyundai die Vorzüge des
i10, ohne seine bewährten Stärken zu vernachlässigen. Und die lauten: Auf
kleinstem Raum bietet das 3,59 Meter lange, hochbauende Multitalent ein für
diese Fahrzeugkategorie keinesfalls selbstverständliches Platzangebot für bis zu
fünf Personen und einen Gepäckraum, der bei Bedarf von 225 auf 925 Liter
vergrößert werden kann. Damit ist der i10 für viele Herausforderungen im
automobilen Alltag bestens gerüstet und schont zusätzlich die Geldbeutel seiner
Besitzer. Zum Beispiel den der Fahrer der 1,1-Liter-Version: Den ohnehin schon
niedrigen Gesamtverbrauch des 51 kW (69 PS) starken Basismotors senkten die
Techniker des weltweit fünftgrößten Automobilherstellers durch Feinarbeit im
Detail um 0,3 auf 4,7 Liter pro 100 Kilometer. Einher geht die
Kraftstoffersparnis mit gleichfalls deutlich reduzierten Kohlendioxidemissionen.
Sie verringerten sich um neun auf 110 Gramm pro Kilometer. Verzicht üben ist
mit dieser Verringerung allerdings nicht verbunden. Denn das gegenüber der
bisherigen Version um zwei kW erstarkte Triebwerk bringt den i10 zügig auf
Trab. Die Höchstgeschwindigkeit des mit einem Fünfganggetriebe gekoppelten
Fronttrieblers stieg um fünf auf 156 km/h.
Noch deutlicher schlagen die Effizienzmaßnahmen beim i10 1.2 zu Buche.
Der um sechs kW stärkere und nun 63 kW (86 PS) leistende 16-Ventiler
kommt bei einem Gesamtverbrauch von 4,6 Litern Superbenzin mit 0,4 Litern
weniger Kraftstoff aus als bisher. Entsprechend ging auch die
CO2-Emission zurück: Sie reduzierte sich um elf auf nur noch
108 Gramm pro Kilometer. Dennoch sind mit dem i10 1.2 zügige
Fahrleistungen möglich. Bis auf eine Spitzengeschwindigkeit von 169 km/h
beschleunigt das kleine Triebwerk mit Nockenwellenantrieb über Steuerkette
das kleinste Hyundai-Modell, das im modernsten Automobilwerk des
Subkontinents im südostindischen Chennai vom Band läuft. Sowohl die 1,1-
Liter- als auch das 1,2-Liter-Variante werden auf Wunsch in Verbindung mit
einer Vierstufenautomatik angeboten.
Auswahlmodell: Classic als Einstieg, Style für Komfortliebhaber
Zugleich mit den optischen und technischen Modifikationen hielten neue
Posten Einzug in die Ausstattungslisten des i10. Der Classic bringt von Hause
aus bereits Drehzahlmesser, Digitaluhr, Zentralverriegelung, elektrisch
unterstützte Servolenkung, eine 12-Volt-Steckdose im Armaturenbrett,
Getränkehalter vorne, eine Gepäckraumbeleuchtung und die Heckscheiben-
Wisch-/Waschanlage mit. Zum echten Charmeur verwandelt sich der i10 in der
Ausstattungslinie Style. Sie umschmeichelt die Insassen unter anderem mit
Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, Alarmanlage, einem
höhenverstellbaren Fahrersitz sowie elektrischen Fensterhebern vorne und
hinten. Hinzu kommen elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel,
Mittelkonsole mit Metall-Dekor, eine Audioanlage mit RDS-Radio, CD-Spieler,
sechs Lautsprechern inklusive zwei Hochtönern und AUX- und USB-Anschlüssen
beispielsweise für einen iPod. Außerdem geht es im Inneren besonders
farbenfroh zu, denn je nach Außenlackierung zeigen sich Teile des
Armaturenbretts, die Türarmlehnen und die Sitzflächen in Rot oder Blau. Was
hinzu kommt: eine Ablagebox im Gepäckraum, Kartentaschen an den
Rücklehnen der Vordersitze und ein herausziehbares Staufach unter dem
Beifahrersitz. Äußere Kennzeichen des i10 Style sind Nebelscheinwerfer,
verchromter Kühlergrill sowie Schutzleisten und Türgriffe in Wagenfarbe. Dank
der umfangreichen Serienausstattung ist die Aufpreisliste denkbar kurz: Sie
umfasst neben Metallic- und Mineraleffekt-Lackierungen eine Klimaanlage, die
sowohl für Classic wie Style geordert werden kann.
Keine Unterschiede zwischen solidem Grund- und gehobenem
Komfortmodell macht der i10 hinsichtlich der Sicherheitsausstattung. Das auf
Wunsch lieferbare Sicherheitspaket beinhaltet unter anderem ein elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP), Vorhangairbags und aktive Kopfstützen für die
Vornsitzenden. Stets an Bord sind Airbags für Fahrer und Beifahrer,
Seitenairbags für die Frontpassagiere sowie ein Antiblockiersystem mit
elektronischer Bremskraftverteilung. Hinzu kommen Dreipunkt-Sicherheitsgurte
rundum, vorne höhenverstellbar sowie mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
ausgerüstet, höhenverstellbare Kopfstützen und so genannte Stützrampen in
den Sitzen. Diese verhindern ein Durchrutschen der Insassen unter den
Gurten. Außerdem finden sich Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren
Sitzplätzen im Fond.
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