Kombimodell erweitert i30-Familie
Neues Kombimodell bietet mehr Platz in der Hyundai-Kompaktklasse
- Zweite Karosserievariante übernimmt charakteristische Eigenschaften
- Breitgefächertes Angebot: Vier Ausstattungslinien und sechs Motoren zur Auswahl
- Preis-/Wert-Verhältnis auch beim Kombi ungewöhnlich günstig
Neckarsulm. Mit dem Kombimodell i30cw hat Hyundai im März 2008 seine neue, im September 2007 in Deutschland eingeführte Kompaktklassebaureihe um ein ebenso dynamisches wie praktisches Multitalent erweitert. Darauf deutet schon die Namensgebung hin: Das Kürzel cw steht für Crossover Wagon, was die Vielseitigkeit und Variabilität des Neulings unterstreicht. Möglich wird dies durch gezieltes Wachstum der fünftürigen Karosserie: In der Länge legte sie um 23 Zentimeter auf 4,48 Meter zu, in der Höhe, bedingt auch durch eine serienmäßige Dachreling, um neun Zentimeter auf 1,57 Meter. Zugenommen hat ebenso der Radstand: Er fällt beim Kombi um fünf Zentimeter länger aus und beträgt 2,70 Meter.
Schöner Laden: Extra-Gepäckabteil fügt sich harmonisch ein
Damit bietet der i30cw viel Platz für Passagiere und Gepäck: Die ohnehin auf allen Plätzen üppige Bewegungsfreiheit für die Insassen verzeichnet auf der Rücksitzbank weiteres Wachstum, und der Gepäckraum bietet nun zwischen 415 und 1.395 Liter Volumen bei umgeklappter Rücksitzbank und Beladung bis zur Fensterunterkante. Was hinzu kommt, ist eine großzügig bemessene Zuladung von je nach Motorisierung bis zu 519 Kilogramm. Angeboten wird der neue Kombi in vier Ausstattungslinien und wahlweise mit jeweils drei leistungsstarken Benzin- und sparsamen Dieselmotoren. Die unverbindliche Preisempfehlung für den i30cw startet bei 16.340 Euro für den 1.4 Classic mit 80 kW (109 PS).
Trotz der neuen Gardemaße ist auch der Kombi ein typischer i30 geblieben: Das Extra-Abteil fügt sich harmonisch in die im europäischen Hyundai-Designzentrum entstandenen Linienführung der Baureihe ein, nimmt darüber hinaus in der Heckpartie markante Merkmale des Schräghecks auf. Auch in der Seitenansicht ist die Verwandtschaft nicht von der Hand zu weisen: Die dynamische Formgebung der nach hinten ansteigenden und hinter der C-Säule stark nach oben geführten Fensterunterkante ist auch Erkennungszeichen des Kombis. Unterschiede liegen im Detail: Die Zusatzblinkleuchten wanderten von den vorderen Kotflügeln in die Außenspiegel, welche beim i30cw bereits ab der Comfort-Ausstattung elektrisch anklappbar sind.
Safety first: Auch im Kombi keine Kompromisse bei der Sicherheit
Ganz der Alte ist der Neue auch im Innenraum: Design, Funktionalität und Ambiente hat der Kombi ebenso vom Schrägheck übernommen wie die umfangreiche Serienausstattung, die in vier Ausstattungslinien zusammengefasst wurde. Hochwertige, griffsympathische und attraktiv gemixte Materialien, ergonomische Sitze mit langer Beinauflage und ausgeprägter Seitenführung sowie ein formschönes Armaturenbrett mit Aluminium-Applikationen auf Mittelkonsole (nur Premium) und Lenkrad prägen nun auch den Innenraum des i30cw. Gleiches gilt für die üppige Sicherheitsausstattung: Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags für die Frontpassagiere und sogenannte Vorhangairbags zählen ebenso dazu wie aktive Kopfstützen auf den Vordersitzen. Hinzu kommen unter anderem ein elektronisch gesteuertes Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV) und Bremsassistent sowie das elektronische Stabilitätsprogramm ESP inklusive Traktionskontrolle.
Auch bei der serienmäßigen Komfortausstattung orientiert sich der neue Kombi ganz an seinem Vorbild mit Schrägheck - in nochmals verbesserter Form, denn zum Beispiel ist eine Klimaautomatik beim i30cw bereits ab der Comfort-Version serienmäßig. Einstiegsmodell ist der Classic: Er verfügt ab Werk unter anderem über Zentralverriegelung, manuell von innen verstellbare Außenspiegel, getönte Scheiben, Klimaanlage einschließlich Kühlung des Handschuhfachs, eine Audioanlage mit RDS-Radio, CD-Spieler mit MP3-Funktion und Anschlüssen für USB und iPod, vier Lautsprecher, Bordcomputer, höhenverstellbaren Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorne und Fernentriegelung für die Tankklappe. Die Variante Comfort bietet zusätzlich Klimaautomatik, eine schlüsselintegrierte Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, elektrisch verstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, die ebenso in Wagenfarbe lackiert sind wie die Türgriffe. Nebelscheinwerfer, sechs Lautsprecher inklusive zwei Hochtönern, Fahrersitz mit einstellbarer Lendenwirbelstütze, zwei Kartenleselampen vorne, beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden sowie Lenkradfernbedienung für die Audioanlage gehören gleichfalls zum Serienumfang. Sportlich tritt die Ausstattungslinie Style auf: Sie bietet das Reifendruck-Kontrollsystem TPMS, Lichtsensor, Lenkrad und Schaltknauf mit Lederbezug, einen attraktiven Stoff-/Leder-Bezug für die Sitze sowie Sitzheizung vorne. Äußeres Erkennungsmerkmal der Style-Version sind Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 205/55 R 16. Keine Wünsche mehr offen lässt schließlich die Premium-Variante, die zusätzlich über einen automatisch abblendenden Innenspiegel, Regensensor und ein Rückfahrwarnsystem verfügt. Als Optionen sind Metallic- oder Mineral-Effekt-Lackierungen sowie ein elektrisch betätigtes Panorama-Hub-/Schiebedach aus getöntem Sicherheitsglas (außer Classic) im Angebot, dazu - je nach Motorisierung - eine Vierstufen-Automatik.
Effizienz: Hohe Leistungsfähigkeit bei geringem Verbrauch
Für den i30cw stehen jeweils drei Benziner- und Dieseltriebwerke zur Auswahl. Einstiegsmotorisierung ist ein sparsamer und drehfreudiger Vierzylinder-Benzinmotor mit 1,4 Litern Hubraum und 80 kW (109 PS) Leistung. Das Vierventil-Aggregat mit kontinuierlicher variabler Ventilsteuerung CVVT, vollständig aus Leichtmetall gefertigt und mit Nockenwellenantrieb über Steuerkette, ist ab Werk mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Der i30cw 1.4 beschleunigt in 12,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h. Im Gesamtverbrauch konsumiert der Motor lediglich 6,3 Liter Super. Noch geringer fällt der Verbrauch beim i30cw 1.6 aus: Das 1.591-ccm-Aggregat mit 93 kW (126 PS) Leistung verbraucht durchschnittlich 6,2 Liter. Die Fahrleistungen nehmen dabei deutlich zu: Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der i30cw 1.6 in 11,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 192 km/h.
Seit Juli 2009 bietet Hyundai die Start-Stopp-Automatik ISG (Idle Stop & Go) an. ISG ist ein wichtiger Baustein in der „Blue Drive“ genannten Umweltstrategie von Hyundai und ist beim i30cw für den 1,4- und den 1,6-Liter-Benziner mit Schaltgetriebe erhältlich. Es spielt seine Stärken vor allem im Stadtverkehr aus: Sobald das Fahrzeug stoppt, schaltet ISG den Motor aus. Tritt der Fahrer im Stillstand dann wieder das Kupplungspedal, springt der Motor sofort wieder an. Dieser Vorgang geschieht ohne Verzögerung. Das System spart bis zu einem Liter Kraftstoff ein und reduziert den CO2-Ausstoß um bis zu 12 g/km. Mit Werten von 138 g/km für den 1,4-Liter- sowie 142 g/km für den 1,6-Liter-Benziner gehört der i30cw blue zu den sparsamsten Modellen seiner Klasse.Die Modelle mit Start-Stopp-Automatik bekommen den Namenszusatz blue und lassen sich mit den Ausstattungslinien Classic, Comfort und Style kombinieren.
Top-Benziner, im Angebot für Style und Premium, ist ein Zweiliter-Aggregat mit 105 kW (143 PS) Leistung, gleichfalls mit CVVT-Ventilsteuerung ausgestattet. Es beschleunigt den i30cw in 11,1 Sekunden auf 100 km/h sowie auf eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h, benötigt im Gesamtverbrauch aber lediglich 7,1 Liter Super. In Folge dessen fällt auch die Kohlendioxidbilanz günstig aus: Lediglich 170 g/km fallen an. Für diese Variante steht neben dem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe auch eine Vierstufen-Automatik zur Auswahl.
Meisterstück: Selbstzünder aus Europa hat viel Kraft und wenig Durst
Das Motorenangebot für den i30cw ergänzen drei moderne Diesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-Technologie, von denen der 1,6-Liter-Motor im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum der Marke vollständig neu entwickelt wurde. Der Sechzehnventiler wird in zwei Leistungsstufen mit 66 kW (90 PS) und mit 85 kW (116 PS) Leistung angeboten. Der Basisdiesel verfügt über ein maximales Drehmoment von 235 Newtonmetern, das zwischen 1.750 und 2.500 min-1 anliegt, während die 85 kW-Version auf 255 Newtonmeter kommt. Beide Varianten besitzen die variable Turboladerschaufelgeometrie VGT, sind ab Werk mit Dieselpartikelfilter ausgerüstet und können optional mit der Start-Stopp-Automatik ISG als blue-Modell bestellt werden. Die 66 kW (90 PS)-Version begnügt sich im Gesamtverbrauch mit 4,9 Liter (blue: 4,6 Liter) Diesel, was einem CO2-Ausstoß von 128 g/km (blue: 122 g/km) entspricht. Als noch sparsamer entpuppt sich der große Bruder mit 85 kW (116 PS). Kombiniert mit einem neuen manuellen Sechsgang-Getriebe beträgt der Verbrauch lediglich 4,7 Liter (blue: 4,6 Liter) Diesel und der Kohlendioxidausstoß liegt bei 124 Gramm (blue: 122 Gramm) pro Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 188 km/h (66 kW: 172 km/h), und der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 nimmt 11,6 Sekunden (66 kW: 14,4 Sekunden) in Anspruch. Optional ist für die stärkere Variante eine Automatik lieferbar.
Spitzentriebwerk bei den Selbstzündern ist ein 2,0-Liter-Vierventiler mit 103 kW (140 PS) Leistung, der gleichfalls auf die VGT-Technologie zurückgreift und mit Partikelfilter ausgerüstet ist. Das mit einem Sechsganggetriebe gelieferte Aggregat beschleunigt den Fronttriebler in 10,7 Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 100 km/h und ermöglicht als Maximaltempo 205 km/h. Für kraftvollen Durchzug sorgen 304 Newtonmeter maximales Drehmoment, das zwischen 1.800 und 2.500 min-1 entwickelt wird. Der Gesamtverbrauch beträgt 5,5 Liter pro 100 Kilomter, die CO2-Emission 145 g/km.
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